Forum: Wissenschaft
Umweltschützer warnen: Deutlich weniger Schmetterlinge und Feldvögel in Deutschland
DPA/ Becker & Bredel

Die immer intensivere Landwirtschaft gehe auf Kosten von Schmetterlingen und Feldvögeln, berichten Umweltschützer. Sie fordern genauere Untersuchungen der Artenvielfalt in Deutschland.

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mittelstadtuwe 22.08.2017, 11:06
1. Das....,

mit den Schmetterlingen ist mir in den letzten Jahren auch schon aufgefallen! In meiner Jugend habe ich mich immer darauf gefreut die Schmetterlinge fliegen zu Sehen wenn der Frühling begann - und Heute fällt es immer mehr auf - ich sehe kaum noch die Farbenpracht von Früher durch die Luft fliegen - auf den Feldern und den Blumen landen und mit den Flügeln Schlagen ......... Tja........Und auch andere Lebewesen verschwinden immer mehr aus meinen Augen......

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womo88 22.08.2017, 11:06
2. Wenn es denn so einfach wäre ...

Immer weniger Schmetterlinge und immer weniger Feldvögel ....
Es gibt auch immer weniger Insekten.
Wer bestäubt in Zukunft die Blüten?
Ohne Bestäubung wächst nichts. In manchen Gegenden Chinas werden Blüten schon per Hand bestäubt.
80 % der Insekten wurden in den letzten 50 Jahren ausgerottet. Und mit ihnen sterben/starben die Feldvögel.
Wir machen unsere Erde für Menschen kaputt, wenn wir so weitermachen!

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mittelstadtuwe 22.08.2017, 11:14
3. Hat....

Zitat von womo88
Immer weniger Schmetterlinge und immer weniger Feldvögel .... Es gibt auch immer weniger Insekten. Wer bestäubt in Zukunft die Blüten? Ohne Bestäubung wächst .....
nicht Einstein gesagt - "Erst sterben die Bienen und ein paar Jahre später der Mensch"!?

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chardon 22.08.2017, 11:16
4. Wer trägt dier Schuld?

Klar, "der Mensch". Was tun? Ich überlasse es der Phantasie des geneigten Lesers! Wie wäre es, wenn man die "Natur" einfach mal so liesse, wie sie ist? Nein, auch dort muss Ordnung und Sauberkeit herrschen. Am schlimmsten sind die, die sich Umwelt-, Naturschützer nennen. Sich zu den Oberaufseher ernannt haben .Jedes sogenannte Unkraut, einige sind für manche Vogelarten notwendig (wo sind die Ornithologen?) muss aus dem Rasen getilgt werden. Der Wald muss bald gefegt werden und die Bäume in Reih' und Glied stehen. Jedes Zweiglein auf dem Boden, weg damit, sieht unordentlich aus...... All' diese Schützer haben eine sterile N

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spon-1300107429234 22.08.2017, 11:18
5. Wie lange noch?

Die Profitgier ist wirklich krankhaft. Wir machen unseren Planeten kaputt - aber immerhin sparen wir dabei ja ein paar Euros.

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chris.peterson 22.08.2017, 11:19
6. Traurig :(

Bald 40 Jahre Umweltschutzbewegung. Viel hat sich getan, aber an einigen Punkten - wie hier beschrieben - scheint bei Landwirtschaftspolitikern und Bauern ein komplettes Unverständnis über die Resultate ihres Tuns zu herrschen. Eigentlich kann es niemanden wundern, dass Monokulturen und Pestizide zu massiven Verlusten in Flora und Fauna führen und dass dem deswegen durch gesetzliche Rahmenbestimmungen Einhalt geboten werden muss. Aber diese Konsequenz will wohl keiner ziehen. Dass Windschutzscheiben bei Überlandfahrten heutzutage fast immer sauber bleiben scheint einige Leute ja eher zu freuen als zu wundern... :(

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Morpheus Nudge 22.08.2017, 11:19
7.

Mittlerweile sind ja viele Ursachen klar und ich finde es unerträglich, dass nicht schnellstmöglich von der Politik gegen zu viel Monokultur und zu wenig Planzenvielfalt vorgegangen wird. "Bio" und "Öko" sind kaum noch mehr als Worthülsen für einen Lobbyismus, der sich mit dem der Autoindustrie durchaus messen kann.
Die kaum noch vorhandene Pflanzenvielfalt ist der Anfang der Zerstörung von Nahrungsketten und Ökosystemen, denn ohne Pflanzenvielfalt keine Insekten, Pflanzen und Insekten als Basis aller Nahrungsketten. Wie waren noch die Zahlen? Rückgang bei Vögeln um bis zu 80%? Dieselbe Zahl beim Rückgang der Biomasse der Insekten?

Wir driften in die vollständige Abhängigkeit von industrieller Lebensmittelproduktion und vernichten Ökosysteme und Arten.
Jetzt, aktiv und konkret, nicht abstrakt und irgendwann.
Und das ist keine Dramatisierung, die Lage IST dramatisch!

Und jetzt einfach weitersurfen und dieselben Parteien wählen, die werden ganz sicher dafür sorgen, dass sich um die Probleme gekümmert wird.
Natürlich. Ganz sicher. Zur Not versprechen sie es sogar im Wahlkampf. Ganz bestimmt.

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spiegelklammer 22.08.2017, 11:22
8. Ansichtssache....

wir haben im Garten unzählige Schmetterlinge, Pfauenauge, Fuchsschwanz und andere, deren Name ich nicht kenne, Bienen unzählige, nach wie vor ....
Und die Naturschützer sollten sich mal fragen, woher die Monokulturen kommen, dass ist ihre geforderte Energiewende, alles erneuerbar, also was soll die Aufregung, vielleicht sollte man vorher sein Tun bis zu Ende denken, aber wenn es der Fischkopf nicht kann, wie soll es dann der Schwanz können ...

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Goldwin 22.08.2017, 11:24
9.

Zitat von mittelstadtuwe
nicht Einstein gesagt - "Erst sterben die Bienen und ein paar Jahre später der Mensch"!?
Hat er nicht gesagt. Durch das ständige Wiederholen dieses Falschzitates wird es nicht richtiger...

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