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Uno-Bericht: Rohstoff-Suche bedroht die Arktis
Corbis

Die Veränderungen in der Arktis gelten als Warnhinweis auf den Klimawandel. Doch gleichzeitig nutzen Rohstoff-Sucher das Schwinden der Eisflächen für ihre Zwecke, beklagen Uno-Experten. 30 Prozent der weltweit unentdeckten Erdgasvorkommen werden im hohen Norden vermutet.

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Atheist_Crusader 18.02.2013, 18:44
1.

Zitat von sysop
Die Ausbeutung von Rohstoffen bedroht das empfindliche Ökosystem in der Arktis, warnt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep).
Wird das Jemanden abhalten? Wohl kaum. So ein UNO-Bericht lässt sich noch leichter ignorieren als heimische Umweltprobleme. Denn erstens... naja, es ist nur die UNO. Und zweitens tendieren die Leute dazu, Probleme ernster zu nehmen, wenn sie vor ihrer Haustür stattfinden. Und oft nicht einmal das.

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dunnhaupt 18.02.2013, 21:24
2. Deutsche sehen immer nur negative Seiten

Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.

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herr_kleint 18.02.2013, 22:03
3.

Zitat von dunnhaupt
Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
Die wir dann mit Genmais für Kraftstoffe und haufenweise Pestiziden vollballern.
Supi!

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snickerman 18.02.2013, 23:06
4. Unfug!

Zitat von dunnhaupt
Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
Sie haben definitiv nicht die leiseste Ahnung von der miserablen Qualität der sumpfigen auftauenden Permafrost- und Tundraböden.
Und noch weniger von all den überhitzten und austrocknenden Flächen, wo heute Getreide, Mais, Soja und all die anderen Pflanzen angebaut werden, von denen unsere kontinuierliche Nahrungsmittelversorgung abhängt.

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geisterfahrer7 18.02.2013, 23:10
5. Ran an den Speck!

Zitat von sysop
Die Veränderungen in der Arktis gelten als Warnhinweis auf den Klimawandel. Doch gleichzeitig nutzen Rohstoff-Sucher das Schwinden der Eisflächen für ihre Zwecke, beklagen Uno-Experten. 30 Prozent der weltweit unentdeckten Erdgasvorkommen werden im hohen Norden vermutet.
Die Antarktis ist genau so auszubeuten, wie z.B. das Ruhrgebiet. Wo ist der Unterschied? Das Eis ... lol ? Ran an den Speck! Holen wir es uns!

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gucky2009 19.02.2013, 00:00
6.

Zitat von dunnhaupt
Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
Und die gleiche Menge an ehemalige fruchtbare Regionen für den Ackerbau verlieren.

Maximal kommt hier ein Nullsummen-Spiel raus.

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besso 19.02.2013, 01:03
7. wäre schön,

Zitat von dunnhaupt
Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
...aber mit der Erwärmung, das wird nix. Leider!
Die Eisbedeckung hat sich im Herbst in Rekordzeit erholt und liegt wieder im Mittel der letzten Jahre.
Die meisten Metereologen (soweit nicht zur Truppe von Al Gore gehörig) rechnen mit einer neuen Kaltzeit aufgrund der sehr geringen Anzahl an Sonnenflecken.

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strayboy 19.02.2013, 08:36
8. @besso

Schon mal was von Winter gehoert?

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danger666man 19.02.2013, 08:55
9. und selbst, wenn sich die Eisdecke temporär verbessert...

...ich bin immer überrascht, wie isoliert manche Menschen dieses Thema betrachten. "Oh, dann wird's bei uns wärmer oder mehr Ackerbau in nördlichen Regionen" Man muss das Gesamtbild betrachten und da können einzelne "vermeintlich positive" Aspekte nichts ändern. Es geht darum, dass naturbelassene Regionen dem Risiko der Verschmutzung (Bohrprobleme) und der Übernutzung (Anstieg der Schifffahrt = Lärmverschmutzung der Ozean = Störung der Sinne der Wale). Dann die Wilderung majestätischer Tieren, zuviel Chemie im menschlichem Körper (hmn, komisch es hat wieder einer Krebs, den ich kenne?!?). Anstieg des Meeresspiegels (Eis, welches von der Landfläche schmilzt klettert nicht einfach im nächsten Winter wieder an Land!)...außerdem: Müllteppich im Pazifik (Midway Filmprojekt), Nahrungsmittelskandale, Wüstenausbreitung in Afrika, Bienensterben (Pestizide) etc.... Da hilft eine neue Grünfläche im Norden kaum. Viel Spaß beim Nachdenken und recherchieren!

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