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Vom Wolf zum Hund: Der beste Freund des Menschen stammt aus Europa
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Die Wandlung des Wolfs vom wildlebenden Raubtier zum besten Freund des Menschen hat offenbar auf dem europäischen Kontinent stattgefunden. Forscher nutzten prähistorische Überreste für ihre Untersuchungen - eine wichtige Hypothese ist somit wiederlegt.

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Trollfrühstücker 15.11.2013, 12:56
1. Parasit

Den Hund als "besten Freund des Menschen" zu bezeichnen ist wohl etwas überholt.

Es handelt sich um einen Parasiten, dem es gelungen ist, den Menschen emotional für sich zu vereinnahmen, um Kost und Logis zu erhalten.

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leconnecteur 15.11.2013, 13:08
2. Absolut falsch.

Zitat von Trollfrühstücker
Den Hund als "besten Freund des Menschen" zu bezeichnen ist wohl etwas überholt. Es handelt sich um einen Parasiten, dem es gelungen ist, den Menschen emotional für sich zu vereinnahmen, um Kost und Logis zu erhalten.
Wenn Sie schon auf diese Art kategorisieren wollen, dann bitte richtig. Denn da der Mensch mindestens ebenso vom Zusammenleben mit Hunden profitiert, handelt es sich um eine Symbiose.
Aber ich gehe mal davon aus, Sie wollten sowieso nur Ihrem Nicknamen alle Ehre machen...

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peddersen 15.11.2013, 13:09
3.

Zitat von Trollfrühstücker
....Es handelt sich um einen Parasiten, dem es gelungen ist, den Menschen emotional für sich zu vereinnahmen, um Kost und Logis zu erhalten.
In Anbetracht der Tatsache, daß der eine oder andere von "seinem" Hund etwas hat, wirds sich doch eher um eine Symbiose handeln. Trotzdem schöner Ansatz.

Aber zum Thema: erstaunlich ist es schon, was man mit Forschung alles rausbekommen kann.

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mzbx 15.11.2013, 13:13
4. Der Hund ist das klügste Lebewesen auf Erden

..denn er hat es geschafft, dass ein anderes Lebewesen ihm Kost und Unterkunft fast ohne Gegenleistung ein Leben lang zur Verfügung stellt.

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Zündnis Beunzig 15.11.2013, 13:25
5. "...eine wichtige Hypothese ist somit wiederlegt."

Bitte lassen Sie die deutsche Orthografie nicht außer Acht! Die Hypothese wurde schließlich nicht noch einmal gelegt, sondern WIDERLEGT ohne 'e'.
Ein Armutszeugnis für jede prüfende Abteilung, die diesen (und andere im Onlineformat erscheinende) Artikel unkorrigiert weiterreicht.

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mborevi 15.11.2013, 13:27
6. Dass die Jagd ...

Zitat von sysop
Die Wandlung des Wolfs vom wildlebenden Raubtier zum besten Freund des Menschen hat offenbar auf dem europäischen Kontinent stattgefunden. Forscher nutzten prähistorische Überreste für ihre Untersuchungen - eine wichtige Hypothese ist somit wiederlegt.
... des Menschen den Wolf zum Hund zu domestizieren geholfen hat, das leuchtet mir ein. Was mich immer ärgert ist die Verwendung der Begriffe "Jäger und Sammler" und "Ackerbau und Viehzucht" zur klassifizierung angeblicher Perioden der Entwicklung. Dies ist absurd: Jagd und Viehzucht ähneln sich sehr, denn man braucht das jagbare Wild (Ochse, Rentier) ja nur domestizieren, um es hüten zu können. Auch erfordert die Viehzucht keine Sesshaftigkeit, sondern schließt sie aus (Nomadenwirtschaft aufgrund des Weidebedarfs). So wie es heute noch vielerorts ist (Rentiersamen usw). Ackerbau dagegen bedeutet Seßhaftigkeit und schließt Viehaltung im großen Stil aus, aufgrund fehlender Weideflächen.

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weiterschlafen 15.11.2013, 13:33
7. Tierleben

Ich mag Hunde sehr und spiele gerne mit Hunde,würde mir sogar einen Hund kaufen wenn ich ein Risenhof haben würde damit das Tier dort natürlicher leben kann.Ich würde aber nie mit einen Hund in die gleiche Wohnung leben wollen geschweigen den das gleiche Bett teilen.Hunde stinken fürchterlich.Es sind eben Tiere und keine Menschen.Ich habe nie verstanden wie Menschen mit Hunden zusammenschlafen können.Das war vieleicht mal im Mittelalter so wo man mit Hunde,Kühe und Schweine zusammengelebt hat.Und ich finde Autos die nach Hund stinken und voll mit Hundehaare sind eckelhaft.Kultur ist bei manchen noh nicht angekommen.Aber das ist NUR meine Meinung die nicht jeder haben muss.

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Layer_8 15.11.2013, 13:42
8. Weideflächen...

Zitat von mborevi
... des Menschen den Wolf zum Hund zu domestizieren geholfen hat, das leuchtet mir ein. Was mich immer ärgert ist die Verwendung der Begriffe "Jäger und Sammler" und "Ackerbau und Viehzucht" zur klassifizierung angeblicher Perioden der Entwicklung. Dies ist absurd: Jagd und Viehzucht ähneln sich sehr, denn man braucht das jagbare Wild (Ochse, Rentier) ja nur domestizieren, um es hüten zu können. Auch erfordert die Viehzucht keine Sesshaftigkeit, sondern schließt sie aus (Nomadenwirtschaft aufgrund des Weidebedarfs). So wie es heute noch vielerorts ist (Rentiersamen usw). Ackerbau dagegen bedeutet Seßhaftigkeit und schließt Viehaltung im großen Stil aus, aufgrund fehlender Weideflächen.
...Schafe und Ziegen sind sehr genügsam, und die Viecher brauchen ja nicht dauernd im Stall stehen. Ein Schäferhund treibt die schon wieder zusammen. Darüber hinaus kann er ja noch Haus und Hof bewachen. Das mit dem "Ackerbau und Viehzucht" wurde ja nicht in Europa erfunden, jedoch gezähmte/domestizierte Wölfe/Hunde von dort gab es ja schon 20.000 Jahre. Und Schoßhündchen kamen erst sehr viel später in Mode.

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Mimimat 15.11.2013, 13:43
9. Ehrlich?

Zitat von mborevi
.... Ackerbau dagegen bedeutet Seßhaftigkeit und schließt Viehaltung im großen Stil aus, aufgrund fehlender Weideflächen.
Dann sind entweder die Kuhherden auf den Weiden Einbildung oder die Äcker nebenan. Oder wir verstehen den Begriff "im großen Stil" verschieden.

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