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Wachsende Insel: Das Sandwunder von Sylt
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Sylts Südspitze bricht - in Gefahr ist die Insel aber nicht. Forscher erkennen erstaunliche Änderungen in der Landschaft, die zeigen: Sylt wächst. Was geht vor in der Nordsee?

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peschinho 17.02.2016, 23:48
10. Wattverlust durch gestörtes dynamisches System

Das Watt, das wir heute sehen, ist eine Momentaufnahme. Es wandert. Watt geht verloren, wo Gezeitenströme nagen und breiter werden, etwa vor Wyk auf Föhr. Oder wo Inseln mit den Strömungen nach dem Prinzip der Ausgleichsküste wandern, in Nordfriesland nach Norden und in Ostfriesland nach Osten. Das Wachsen der Inseln an einem Ende ins Watt nimmt man gerne in Kauf, dem Verlust an das Watt stemmt man sich mit Küstenschutz entgegen. Historisch hat das Watt diese natürlichen Verluste ausgeglichen durch Überspülung von Marschland, heute wirksam eingedeicht.

Somit ist dem Watt rein mathematisch mit und ohne Meeresspiegelanstieg eine kontinuierliche Reduktion sicher.

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schnuckrusch 18.02.2016, 00:25
11. Hühne ist veraltet?

Seitdem ich schreiben lernte , hieß es immer Hüne. Bei SPON ist das sowieso nicht mehr so weit her mit der Rechtschreibung, sei sie alt oder neu. Wird immer schlimmer

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Vollmeise 18.02.2016, 00:34
12. meine meinung

Zitat von norman_kosin
Ende des Sommers wurden die Tetrapoden vor Hörnum neu angelegt, die Vorbereitungen hierzu haben wir virtuell im 360° Format festgehalten. Sie haben nun die Möglichkeit, die Tetrapoden in Hörnum einmal genau zu begutachten... quasi so nah, als wär man da. http://hoernum.sylt360.de/de/vt/hoernum/l/DFQHB
Danke für das Bild - Ich bin der Meinung, daß all diese Tertrapoden zwischen sich eine eher besser verwirbelte und "effektivere" Mikroströmung /Strömungsfeld entstehen lassen, daß den Sand freigibt.

Wie wäre es denn, einen 2 oder 3-schichtigen Haufen von den Dingern (auf einem genordeten Bild Richtung 10 Uhr, um) 100m ins Meer verschoben, ggf noch gefüllt mit Steinen in den Zwischenräumen, zu nutzen, um sandhaltiges Wasser um die Spitze herum zulenken und damit die Südspitze wieder wachsen zu lassen?

Hohe Funktürme etc. fungieren ja auch als "Wetterscheiden" - vielleicht muß man unter Berücksichtigung der Standardströmung "größer" denken und die Verhältnisse unsichtbar, etwas weiter draußen ändern, sodaß die Südspitze etwas mehr "Ruhe" hat.

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diechefin 18.02.2016, 01:00
13. Fragt bei den Holländern

Nach - die wissen wie man mit dem Meer umgeht ?

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Vollmeise 18.02.2016, 01:16
14. meine meinung

Danke für das Bild - Ich bin der Meinung, daß all diese Tertrapoden zwischen sich eine eher besser verwirbelte und "effektivere" Mikroströmung /Strömungsfeld entstehen lassen, daß den Sand freigibt.

Wie wäre es denn, einen 2 oder 3-schichtigen Haufen von den Dingern (auf einem genordeten Bild Richtung 10 Uhr, um) 100m ins Meer verschoben, ggf noch gefüllt mit Steinen in den Zwischenräumen, zu nutzen, um sandhaltiges Wasser um die Spitze herum zulenken und damit die Südspitze wieder wachsen zu lassen?

Hohe Funktürme etc. fungieren ja auch als "Wetterscheiden" - vielleicht muß man unter Berücksichtigung der Standardströmung "größer" denken und die Verhältnisse unsichtbar, etwas weiter draußen ändern, sodaß die Südspitze etwas mehr "Ruhe" hat.

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dieahnung 18.02.2016, 07:29
15. @deichgraffe

Toller Beitrag, wirklich!! Anscheinend waren Sie noch nie auf Sylt, sonst wüssten Sie um die wunderschöne Natur auf dieser wunderbaren Insel und hätten vielleicht auch andere Einfälle zu diesem Thema.....

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kloppskalli 18.02.2016, 13:49
16. Barrieren..

... ich glaube alle erdenklichen Festkoerper die man im Sand absetzt, besonders die grossen, schweren, werden nach und nach unterspuelt und versinken. Ist das bei den tetrapoden nicht auch ein Problem, dass die absacken?

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