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Wahlkampf: Danke für die Langeweile!
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Der deutsche Wahlkampf sei öde, heißt es überall. Zu wenig Kontroverse, zu wenig Schärfe, zu wenig Krach. Das ist eine Fehleinschätzung. Unterhaltsame Politik ist allzu oft miserable Politik.

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klausbrause 10.09.2017, 14:28
1.

Wobei es schon ein wenig kurz gesprungen/-schrieben ist, jenseits der tobenden Wutzwerge lediglich die Langeweile als Alternative zu vermuten.
Ich hätte mir schon gewünscht, daß die Demokraten in diesem unserem Lande die inhaltliche Auseinandersetzung in Themenfeldern wie, Steuern, Sozialsysteme, Infrastruktur, Bildung gerne auch mit gehöriger Schärfe geführt hätten.

Und dies hat nun, weiß Gott, nichts mit der Suche nach billigem Entertainment, sondern eher mit dem Verlangen, als Bürger ernst genommen zu werden, zu tun.

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Varoufakis 10.09.2017, 14:28
2.

Ein Wahlkampf wird doch nicht erst durch einen weniger zivilisierten Diskurs spannend, sondern vielmehr durch Themenvielfalt und durchdachte Ideen zur Zukunftsgestaltung, an Stelle der Verwaltung des Status quo.

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martinbabenhausen 10.09.2017, 14:34
3. Es geht um den Wettstreit

Ach Herr Stöcker, es geht nicht um "Unterhaltsamkeit" sondern um einen fairen freien Meinungswettstreit.
Ein Duell zwischen Merkel und Weidel bzw zwischen Schulz und Wagenknecht wären absolut nötig und eine vorrangige Aufgabe der Medien.

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Stefan_Schmidt 10.09.2017, 14:42
4. Danke

Einfach nur danke für diesen Beitrag. Ich sehne mich auch nicht nach mehr Drama im Wahlkampf.

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IMOTEP 10.09.2017, 14:48
5. Weg

Im Wahlkampf geht es Zivilisierter , ruhiger zu, gepöbelt, nur gelegendlich, wer von den Etablierten Partei Politikern soll denn schärfer argumentieren haben sie doch doch abgenickt z. B. Breitband Digital u.sw. was im argen liegt. Und, lieber Hr. Stöcker, D ist im Gegensatz zu U.S.A. und England kein gespaltenes Land, das ist zu schön um Wahr zu sein. Die Realität sieht anders aus. Wenn die oben genannte nicht schon vollzogen ist, dann sind wir auf dem besten Weg dahin, leider. m.f.G.

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goat777 10.09.2017, 14:54
6. Thema verfehlt! Setzen 6!

Mal gar nichts verstanden, kann man da nur sagen. Es geht darum, dass die Parteien über verschiedene Fragen diskutieren und zur Not auch streiten. Ich will weder einen langweiligen noch einen spannenden Wahlkampf. Ich will einen Wahlkampf in dem unterschiedliche Ansichten und Ideen konkurrieren und nicht einen in dem alle einig sind, dass alles so wie es ist alternativlos ist und Themen einfach komplett totgeschwiegen werden. Keiner braucht amerikanische Verhältnisse oder Hass, nur Schweigen ist auch nicht besser.

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cascha 10.09.2017, 14:56
7. Danke

für diesen Artikel.

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tuxrunner 10.09.2017, 15:01
8. Ursache

Zitat von klausbrause
Wobei es schon ein wenig kurz gesprungen/-schrieben ist, jenseits der tobenden Wutzwerge lediglich die Langeweile als Alternative zu vermuten. Ich hätte mir schon gewünscht, daß die Demokraten in diesem unserem Lande die inhaltliche Auseinandersetzung in Themenfeldern wie, Steuern, Sozialsysteme, Infrastruktur, Bildung gerne auch mit gehöriger Schärfe geführt hätten. Und dies hat nun, weiß Gott, nichts mit der Suche nach billigem Entertainment, sondern eher mit dem Verlangen, als Bürger ernst genommen zu werden, zu tun.
Das Fehlen der inhaltlichen Auseinandersetzung könnte seine Ursache um Fehlen politischer Unterschiede haben. Worüber soll man mit gehöriger Schärfe streiten, wenn man sich im wesentlichen einig ist? Dies wurde beim sog. "Duell" der Kanzlerin mit ihrem Herausforderer IMHO sehr deutlich. Anders wäre es gewensen, wenn mit der Wahl von Martin Schulz nicht nur der Kandidat, sonder auch die Richtung der SPD geändert worden wäre. Das Umfragehoch nach der Nominierung lässt vermuten, dass eine Reihe von Wählern dies gehofft hatten.

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max-mustermann 10.09.2017, 15:03
9. nur schwarz und weis also ?

Wenn es für den Autor natürlich nur die Wahl zwischen totaler Langeweile und absoluter Aggresion gibt kann ich ihm auch nicht helfen. Es wäre schon hilfreich gewesen wenn in diesen TV Runden mall alle Themen zur Sprache gekommen wären die die Wähler interessieren, aber da haben sich unsere Top "Journalisten" ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

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