Forum: Wissenschaft
Waldelefanten-Wilderei in Afrika: "Ich erkenne sie an ihren Gesichtern"
Win Schumacher/ Weltwege

Niemand kennt Afrikas Waldelefanten besser als Andrea Turkalo. Doch Wilderer und ein korrupter Staat sorgten nun dafür, dass die Forscherin Abschied von den Tieren nehmen muss. Ein Sieg der Gier über die Liebe zur Natur.

robinlott 31.07.2017, 17:08
1. traurig

Bei aller Komplexität der zugrunde liegenden Problematiken:
Und wieder zahlen die Tiere, zahlt die Natur die Rechnung der Menschen. Am Ende bleibt nichts, bleibt den Tieren der Tod, den Menschen Not. Nichts als Zerstörung. Es ist einfach zu traurig.

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joernthein 31.07.2017, 18:04
2. Idylle ist möglich.

Was für ein tolles Leben - Tierpopulationen über Generationen zu beobachten und sich in Ihre soziale Gemeinschaft einzufühlen.
Politisch gesehen hat die "westliche" Entwicklungspolitik eine Katastrophe hinterlassen. Dort wirken nur noch korrupte Eliten.
Und die Asiaten haben inzwischen mehr Geld um ihre wirtschaftlichen Interessen (Gier) durchzusetzen.
Auch Sie haben keinen Blick für das existierende Idyll.
- Appell: liebe Wirtschaftsexperten sucht Euch andere Berater. Nachhaltigkeit sichert auch Eure Existenz. -

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neanderspezi 31.07.2017, 18:19
3. Uneinsichtigkeit und Dummheit sind vieler Spezies Tod

Man könnte das Ganze bei dem Ansehen dieses Unesco-Welterbes auch als einen Versuch der zentralafrikanischen Republik betrachten, aus dieser Erbschaft etwas mehr Kapital zu schlagen. Mit andern Worten, wenn die Nachlassverwalter eines solchen Naturparadieses Wert auf seine Erhaltung legen, dann sollten sie den wirtschaftlich klammen Staat, der den armen Erben repräsentieren darf, etwas massiver unter die Arme greifen, dass ihm die Pflege und der Schutz dieses der Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten hochwichtigen Gebietes ein wichtiges Anliegen wird und wenn China in diesem Gebiet weiterhin nach Herzenslust abholzen möchte, muss das Augenmerk der Weltgemeinschaft darauf gelenkt werden und durch ein entsprechendes Gegenangebot das asiatische Zerstörungswerk nach Möglichkeit gebremst werden. Kahlschlag und Vernichtung des Lebensraums vieler Spezies rund um den Globus muss zwingend ein Ende finden oder die Staaten die sich nicht davon abhalten lassen ihr übles Werk weiterzubetreiben, durch vielfältige Sanktionen zur Einsicht erzogen werden. Sämtliche Spezies auf diesem Globus, die jetzt noch gerettet werden können, sind mit höchster Priorität vor ihrer Ausrottung zu bewahren.

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bafibo 31.07.2017, 18:23
4. "Auswildern"?

Darunter habe ich mir bisher was anderes vorgestellt ...

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annett.vietze 31.07.2017, 20:07
5. Das Ende der Waldelefanten

Ich habe 2012 Andrea Turkalo in der ZAR kennengelernt. Die Erforschung der Waldelefanten war ihr Lebenswerk. Dieses wird nun zum Abschuss freigegeben. Der magische Ort von Dzanga Bai wird dem Kommerz geopfert. Dieser mutigen Frau kann man keinen Vorwurf machen, sie setzt schon seit Jahren ihr Leben aufs Spiel.

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panzerknacker 51 01.08.2017, 08:17
6. Wie so oft

Und wieder einmal erkennt man: Der Mensch ist die Krönung der Schöpfung.

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Mesi0013 01.08.2017, 12:04
7. Ich hoffe

Ich hoffe, dass die Natur nach dem Untergang der Menchheit nochmals eine Chance hat und sich toll entwickelt bis unser Sonnensystem in ein paar Milliarden Jahren sowieso in die Luft fliegt...

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Berliner42 01.08.2017, 13:14
8.

Zitat von joernthein
Politisch gesehen hat die "westliche" Entwicklungspolitik eine Katastrophe hinterlassen. Dort wirken nur noch korrupte Eliten.
Die "korrupten Eliten" brauchen dazu keine westliche Entwicklungspolitik. Die sind ganz alleine korrupt. Wir müssen nicht zwanghaft die Schuld bei uns suchen.

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joernthein 01.08.2017, 21:54
9. @ Berliner 42

Ich sprach nicht von "unserer" Schuld. Ich spreche von Möglichkeiten wie man es besser machen müsste. Im ureigenen Interesse für alle.

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