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Weltraummission: Sonde "Maven" hat Umlaufbahn des Mars erreicht
AP

Zehn Monate war sie unterwegs, 711 Millionen Kilometer ist sie geflogen - jetzt ist die US-Sonde "Maven" an ihrem Ziel angekommen. Ein Jahr lang soll sie erforschen, warum es kein Leben auf dem Mars gibt.

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pewibe 22.09.2014, 09:48
1. Usa

Beeindruckend! Während diese Nation rund 3/4Milliarde Kilometer in den Weltraum vordringt und das Leben und dasein verstehen Will, schlagen sich ein paar Killometer weiter auf unserem Planetchen die einen im vodkarausch und die anderen wegen religionen die Schädel ein! Erbärmlich eigentlich

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Dengar 22.09.2014, 09:58
2. Hmm

Das Ding ist durchschnittlich mit annähernd 100.000 km/h durchs All gedüst. Wollen die Amis Menschen auch in "nur" 10 Monaten zum Mars bringen?

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bewarzer-fan 22.09.2014, 10:38
3. @2

das ist mehr als doppelt so viel wie die 2. kosmische Geschwindigkeit, vulgo: Fluchtgeschwindigkeit von der Erde.
Da von hier bis Mars kein Planet für ein swing-by zur Verfügung steht, muss dafür der Treibstoff der Rakete herhalten - und der ist nunmal begrenzt.

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nijesh 22.09.2014, 11:22
4. Wahnsinn

Was für eine Geldverschwendung!!!
Wir haben genug Probleme auf dieser Erde...

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skygirl 22.09.2014, 11:36
5. Marsflug

Zitat von Dengar
Das Ding ist durchschnittlich mit annähernd 100.000 km/h durchs All gedüst. Wollen die Amis Menschen auch in "nur" 10 Monaten zum Mars bringen?
Es gibt nicht nur eine mögliche Transferbahn zum Mars. Bei einer bemannten Mission ist es durchaus angedacht den unbemannten Teil (Versorgungsgüter, Lander, Rückkehrmodul etc.) auf einer langsamen und effizienten Bahn auf den Weg zu schicken, während die Crew auf einer schnelleren und energetisch ungünstigeren Bahn nachkommt.

Bei einer Sonde oder ggf. eben Versorgungsgütern, kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an, der Sonde ist es egal, wie lange der Flug dauert und mittlerweile scheint ja auch die Zuverlässigkeit bei langen Flügen keine unlösbaren Probleme aufzuwerfen.

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maco 22.09.2014, 11:51
6. Geld im All

Zitat von nijesh
Was für eine Geldverschwendung!!! Wir haben genug Probleme auf dieser Erde...
Oh - erst der vierte Post der das bringt... meist ist es der erste oder zweite.... Das Geld WIRD ja auf der Erde ausgegeben und nicht auf dem Mars. Und die Ingenieure, Techniker, Wissenschaftler bis hin zu dem Typ der den Boden aufwischt (Zitat aus 'Apollo 13' glaube ich) geben das erhaltene Geld wieder aus - an Steuern/Sozialabgaben, zahlen ihr Haus ab, kaufen Produkte (die Ihr Arbeitgeber vielleicht produziert) usw.

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alpenkraut 22.09.2014, 12:56
7.

Vielleicht lebten auf dem Mars mal vernunftbegabte Wesen? Die einen glaubten an Gott. Die anderen an den wirtschaftlichen Erfolg. Leider war aber nicht genug für alle da. U.a. deshalb kriegten sie sich dauernd in die Haare. Kurz vor der gegenseitigen Ausrottung schließlich setzten sie ein paar Affen in einen Transporter, damit diese die Erde erreichen mögen.

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neanderspezi 22.09.2014, 21:20
8. Die Fragen, die die Menschheit an das Leben richtet, werden immer universeller

Die Frage, der die Sonde "Maven" in ihrer Mars-Umlaufbahn ein Jahr lang nachgehen soll, lautet also: "Warum es auf dem Mars kein Leben gibt?" und nicht: "Warum es auf dem Mars kein Leben geben kann?" Es gäbe noch eine ganze Reihe weiterer denkbarer Fragestellungen, die bedeutsam sein könnten, beispielweise: "Wäre es denkbar, dass es auf dem Mars Leben geben könnte?" oder: "Könnten Mikroorganismen zumindest in ausgesuchten Regionen auf dem Mars möglicherweise dauerhaft überleben?" oder: "Wenn es einst auf dem Mars Leben gegeben haben sollte, was war dann ursächlich für ein komplettes Aussterben aller Lebewesen?" oder: "Könnte sich Leben auf dem Mars in nicht einsehbare Schichten verzogen haben?" oder: "Sind die Grundbausteine des Lebens auf der Erde, wenn Leben vorhanden sein sollte auf dem Mars, in gleicher oder zumindest ähnlicher Form zu erwarten? oder: "Bietet der Mars wie er sich heute zeigt die Möglichkeit für ein Vorhaben wie Terraforming?" Es gibt sicher noch viele Fragestellungen bezüglich außerirdischen Lebens, mit denen sich die Menschheit in Zukunft zunehmend intensiver beschäftigen wird. Schade, dass man auf die Erkenntnisse, die im Laufe kommender Jahrzehnte gewonnen werden, nicht schon vorab wie im Zeitraffer Revue passieren lassen kann. Wieder scheint die Menschheit wie vor 500 Jahren in ein Entdeckerjahrhundert einzutauchen.

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misterarch 23.09.2014, 08:46
9.

Je weniger offzielle Ziele gesetzt werden, desto geringer sind die Erwartungshaltungen an solche Missionen. Vielleicht ist es beim nächsten Antrag für finanzielle Fördermittel einfacher wenn man belegen kann dass man über die universelle Frage hinaus ja noch zwei weitere banale Fragen klären konnte. Ich wundere mich jedes Mal wie kurz die Lebenserwartung an die Marsrover gesetzt werden, die am Ende immer um mehr als die doppelte Lebenszeit aktiv sind. Alles eine Strategie, als ob das nicht vorher abzusehen war.

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