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Weltraumschrott: "In 100 Jahren könnte es zu gefährlich sein, ins All zu fliegen"
DPA / Esa

Sie sind oft winzig klein - und haben die Wirkung von Granaten: Eines Tages könnten Weltraumschrott-Partikel die Raumfahrt unmöglich machen. US-Experte Donald Kessler erklärt, was sich dagegen tun lässt.

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lookinside13012 20.04.2017, 07:11
0. Nicht ganz so schnell

Die Trümmerteile fliegen mit ca.28.000 km/h...
Die Kolisionsgeschwindigkeiten addieren sich dann zu ca. 40.000 km/h.

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dipsy_ 20.04.2017, 07:20
1. Der selbe

Wir machen in unserem Orbit den selben Fehler wie auf der Erde.
Zuerst müllen wir alles zu und wenn es zu spät ist, wollen wir es rückgängig machen.

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michlmeik 20.04.2017, 07:28
2. Wo der Mensch ist

Wo der Mensch ist, gibt es Müll, zuerst auf der Erde nun im Weltraum.
Es wird höchste Zeit dort eine Müllabfuhr zu starten, doch wohin soll diese den Schrott bringen?

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l/d 20.04.2017, 07:31
3. Wir können sowieso

nur mit Gravitationsantrieben, bei denen das Raumfahrzeug in einem beschleunigten Gravitationsfeld ruht, eine Raumfahrt betreiben, die diesen Namen verdient. Anders lassen sich die Entfernungen nicht überbrücken, anders lässt sich auch Fahrzeug/Besatzung nicht vor äußeren Einflüssen schützen.

Wenn solche Antrieb zur Verfügung stehen, was nach einer neuen Interpretation der Relativitätstheorien der Fall sein kann, wird es ein Leichtes sein, den Schrott, wieviel es auch sei, zu entfernen.

Jede Zeit bekommt Möglichkeiten, von denen andere Zeiten nur träumen konnten, wenn man die Wissenschaft vorantreibt und Irrwege als solche erkennt.

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großwolke 20.04.2017, 07:32
4. Erst muss es ganz schlimm kommen

Wir, die Menschheit, werden wie üblich erst handeln, wenn es zu spät ist. Präzise wird der Punkt dann erreicht sein, wenn erstens kommerzielle Satellitenmissionen als zu riskant gelten und zweitens der Preis für orbitale Aufräumaktionen so weit gesunken ist, dass Staaten oder sogar Unternehmen ihn als Begleitkosten für das Einrichten/Aufrechterhalten kommerzieller Satelliten akzeptieren. Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders. Vielleicht verkabeln wir einfach die Erde einmal rundrum und nutzen den fein dispergierten Weltraumschrott als strahlungsabfangende Gegenmaßnahme gegen den Treibhauseffekt...

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5b- 20.04.2017, 07:57
5. Nachfrage/Notwendigkeit

Sobald es wirtschaftlich sinnvoll wird, den Schrott zu entfernen, wird es gemacht. Es wird spätestens so weit sein, wenn ein Raumfahrzeug von Schrott beschädigt wird. Falls wiederverwendbare Raketenteile zu einem Boom in der Raumfahrt führen sollte, dann wird auch das Thema Schrott wichtiger werden.

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susuki 20.04.2017, 08:01
6.

Ähhh, die Teile sollten doch durch Kollisionen mit Atmosphäre-Schwaden an Dynamik verlieren und in tieferen Atmosphäre-Schichten verglühen?

In wenigen 100 Jahren sollte der Orbit wieder sauber sein.

vielleicht haben wir auch Glück und einige Mikro-Schwarze Löcher machen auf elyptischen Bahnen den Staubsauger?

Mit Geduld oder Traktorstrahlen...

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uwe4321 20.04.2017, 08:03
7.

Auch eine schöne Anwendung für eine wachsende Wolke aus Weltraum-Schrott: es wird zu gefährlich, sich der Erde anzunähern! Im Zusammenhang "Weltraumschrott" erscheinen so brachiale Experimente, wie der "erfolgreiche" Abschuß des Wettersatelliten Fengyun-1C durch China in 2007 schon eigenartig. Mit zunehmender Schrottmenge im Orbit braucht es so eine Satelliten-Abwehr künftig gar nicht mehr...

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lookinside13012 20.04.2017, 08:21
8. Leider falsch!

Zitat von susuki
In wenigen 100 Jahren sollte der Orbit wieder sauber sein.
Es kommt auf die relative Orbit-Höhe und die Geschwindigkeit an,welche die Trümmerteile haben.
Alleine der Abschuss des chinesischen Satelliten in einer Höhe von über 400 km hat Trümmerteile verursacht die mindestens 1000 Jahre um uns herum flitzen werden.

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