Forum: Wissenschaft
Weltraumwetter: Forscher lösen Rätsel der Sonnenstürme
Tahar Amari et al./ CNRS

Weltraumwetter ist eine ständige Bedrohung. Erstmals haben Forscher nun eine Methode entwickelt, mit der sich die Stärke von Sonnenstürmen vorhersagen lässt.

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günter1934 07.02.2018, 21:10
1. Minimum

Da wir ja offenbar vor einem Sonnenaktivitäts-Minimum stehen, vergleichbar mit dem Maundersminimum, wird die Gefahr vor einem solchen Ereignis wie dem Carrington sicher immer geringer.
Dafür werden die möglichen Folgen wie bei der kleinen Eiszeit wieder grösser...

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dwg 07.02.2018, 21:41
2.

Der Einfluss der Sonnenwinde auf insbesondere skandinavische Überlandleitungen ist durchaus dramatisch und hat reichlich Schäden hauptsächlich an großen Leistungstransformatoren verursacht. Insofern sind solche Arbeiten sehr zu begrüßen, jedoch warte ich da lieber erst mal auf eine zutreffenden Prognose als daß ich die Analyse eines vergangenen Effekts bejubele.

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willibaldus 07.02.2018, 23:25
3.

Die Wirkung einer Wiederholung des MAunder Minimums ist nicht sehr gross.
https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-wegen-sinkender-sonnenaktivitaet-wird-der-klimawandel-demnaechst-pausieren

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jhea 08.02.2018, 06:38
4. Watt?

Zitat von günter1934
Da wir ja offenbar vor einem Sonnenaktivitäts-Minimum stehen, vergleichbar mit dem Maundersminimum, wird die Gefahr vor einem solchen Ereignis wie dem Carrington sicher immer geringer. Dafür werden die möglichen Folgen wie bei der kleinen Eiszeit wieder grösser...
Es ist natürlich auch klar, dass die Sonne einem 11 Jahre Zyklus folgt von Minimum zu Minimum. (bzw. Max zu Max)

Wenn wir jetzt, 2018 also ein Minimum haben und uns keine Sorgen machen müssen, werden wir dann wieder alle Sterben wenn es Juli 2023 ist? (das ist dann in 5,5 Jahren...)

Oder wird die Sonne jetzt immer auf einem Minimum bleiben...?

Mmhmm oder war es gar so, dass wenn es ein Minimum ist, man weniger Sonnenflecken hat, dadurch aber eigentlich ja mehr Oberfläche der Sonne heller ist... und somit also wärmer wird...?

ach vielleicht haben die ganzen Wissenschaftler auch alle unrecht und einige Binsenweisheiten in einem SPON Forum sind alle akkurater :)

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sr.pablo 08.02.2018, 11:18
5. Falscher Ansatz

Es gibt in der Wissenschaft keine "Rätsel" zu lösen. Unser bisschen Affenhirn begreift das Universum halt nicht. Ist ja auch nicht weiter verwunderlich.

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günter1934 08.02.2018, 11:51
6. Ein guter Rat

Zitat von jhea
Es ist natürlich auch klar, dass die Sonne einem 11 Jahre Zyklus folgt von Minimum zu Minimum. (bzw. Max zu Max) Wenn wir jetzt, 2018 also ein Minimum haben und uns keine Sorgen machen müssen, werden wir dann wieder alle Sterben wenn es Juli 2023 ist? (das ist dann in 5,5 Jahren...) Oder wird die Sonne jetzt immer auf einem Minimum bleiben...? Mmhmm oder war es gar so, dass wenn es ein Minimum ist, man weniger Sonnenflecken hat, dadurch aber eigentlich ja mehr Oberfläche der Sonne heller ist... und somit also wärmer wird...? ach vielleicht haben die ganzen Wissenschaftler auch alle unrecht und einige Binsenweisheiten in einem SPON Forum sind alle akkurater :)
Bevor Sie Ihre persönlichen Vermutungen absondern, informieren Sie sich bitte über das hier behandelte Thema, eben die Aktivität der Sonne.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivität

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knuty 08.02.2018, 13:43
7.

Zitat von günter1934
Bevor Sie Ihre persönlichen Vermutungen absondern, informieren Sie sich bitte über das hier behandelte Thema, eben die Aktivität der Sonne. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivität
Da steht aber nichts von einem offenbar zu erwartenden Sonnenaktivitätsminimum.

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thinkthrice! 08.02.2018, 15:00
8.

Zitat von günter1934
Da wir ja offenbar vor einem Sonnenaktivitäts-Minimum stehen, vergleichbar mit dem Maundersminimum, wird die Gefahr vor einem solchen Ereignis wie dem Carrington sicher immer geringer. Dafür werden die möglichen Folgen wie bei der kleinen Eiszeit wieder grösser...
Beides vollkommener Käse! Carrington Event-artige Ereignisse können auch außerhalb eines solaren Maximums und völlig unabhängig von Gleißberg-Zyklus und Maunder-Minimum stattfinden (haben sie auch schon, geologisch/chemisch nachweisbar). Der zweite Punkt ist noch viel haarsträubender: Haben Sie sich hier zu sehr mit den halb-esoterischen Theorien von Vahrenholt und Lüning ("Kalte Sonne") beschäftigt? Die Kleine Eiszeit war ein Nordhalbkugel-Phänomen (insbes. in europäischen Breiten). Ursache war hauptsächlich Vulkanismus. Sonnenaktivitätsschwankungen (Maunder-Minimum) waren in Auswirkung viel zu gering, um einen solchen Effekt (und dann auch noch regional anstatt global) zu verursachen. Das Maunder-Minimum und die Kleine Eiszeit sind mehr oder weniger zufällig zusammen gefallen. ...steht übrigens auch auf Wikipedia, was Sie ja als Wissensquelle empfehlen.

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günter1934 08.02.2018, 16:57
9.

Zitat von knuty
Da steht aber nichts von einem offenbar zu erwartenden Sonnenaktivitätsminimum.
Au jeden Fall steht drin, dass die Aktivität des 24. Zyklus wesentlich schwächer ist als die der vorhergehenden Zyklen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivität#Langfristige_Veränderungen
Ausserdem lesen wir da noch folgendes:
"Seit Mitte des 20. Jahrhunderts befindet sich die Sonne in einer ungewöhnlich aktiven Phase,"
was die Temperaturzunahme in dieser Zeit erklären könnte.
P.S.:
Vielleicht könnten SIE dem Foristen thinkthrice erklären, dass die kleine Eiszeit und das Mittelalterliche Klimaoptimum auch auf einer japanischen Insel nachgewiesen worden ist... ;)

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