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Zum Tod eines Ausnahmeforschers: Eine kurze Geschichte über Stephen Hawking
AFP

Stephen Hawking gilt als einer der größten Astrophysiker der vergangenen Jahrzehnte - und er war der vielleicht letzte Popstar der Wissenschaft.

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Sorgenfalter 14.03.2018, 12:35
1. R.i.p.

ein wahrhaftig Großer ist von uns gegangen.
Die Welt wird Ihn vermissen!
by the way- der 14. März ist der Geburtstag von Albert Einstein.

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felisconcolor 14.03.2018, 12:36
2. Wundervoller

Nachruf. Stephen Hawkins war sicher nicht unumstritten. Aber das muss ein Wissenschaftler ja auch nicht sein. Sonst wird er ja auch nicht diskutiert. Aber er war mit Sicherheit einer der größten Denker der Neuzeit. Ich selbst habe in der Chemie angefangen und als Abschlusprämie hatte ich mir das Buch "Physik der Elementarteilchen" gewünscht. Ich habe aus dem Buch vielleicht ein Drittel verstanden aber trotzdem war das eine der faszinierensten Welten für mich. Ich arbeite heute in einem ganz kleinen Teilgebiet der Physik und bin immer noch absolut gefesselt von dem Thema. Und Hawkings Bücher haben mir die Physik noch näher gebracht. Auch dadurch das er komplizierte Sachverhalte, vereinfacht aber sauber rüber bringen konnte. Gerade in dieser Hinsicht ist er ein großes Vorbild für mich gewesen. Vielen Dank dafür.

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Pfaffenwinkel 14.03.2018, 12:58
3. Seinen Traum,

die Weltformel zu finden, konnte er nicht verwirklichen. Die Bücher von Hawking habe ich aber verschlungen. Ein außergewöhnlicher Mensch ist tot. Schade.

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panzerknacker 51 14.03.2018, 13:02
4. Ein ...

(vielleicht das letzte) Genie ist von uns gegangen. Möge er in dem Kosmos, den er immer so trefflich beschrieben hat, zur verdienten Ruhe finden.

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varlex 14.03.2018, 13:33
5. Danke

Er war sicherlich ein Genie, aber davon gibt es auch andere!

Neben seiner wissenschaftlichen Leistung ist seine literarische Leistung sehr entscheidend.
Er hat es geschafft (woran viele andere Genies scheitern) die (zum teilen sehr schwer verständliche) Astrophysik dem Laien zugänglich zu machen. Gerade wegen einer seine Bücher, war ich immer schon fasziniert von unserem Kosmos.

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mw12 14.03.2018, 13:43
6. Man

soll über einen Toten nicht schlecht reden; das tue ich auch nicht. Aber man sollte kritisch sein.

Heutzutage ist Wissenschaft im Allgemeinen Teamwork. Absolute Ausnahmekönner, wie eventuell Albert Einstein einer war, sind äußerst rar. Bei Stephen Hawking ist es nicht anders.

Von den Medien zum Superstar hochstilisiert - meines Erachtens aufgrund seiner Krankheit/Behinderung. Das sieht für mich eher wie Freakshow oder Kuriositätenkabinett aus.

Eine Menge steiler Thesen, Spekulatives, Unbeweisbares, Themen, über die man sich als Physiker nicht unbedingt äußern sollte. Ich habe vor ca. 25 Jahren "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und es hat mich nicht beeindruckt. Man kann die Breite Masse so leicht beeindrucken. Btw - ich bin selbst Physiker.

Trotzdem RIP. Machs gut, Stephen Hawking.

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mama_arbeitet 14.03.2018, 14:04
7. Die breite Masse

Zitat von mw12
soll über einen Toten nicht schlecht reden; das tue ich auch nicht. Aber man sollte kritisch sein. Heutzutage ist Wissenschaft im Allgemeinen Teamwork. Absolute Ausnahmekönner, wie eventuell Albert Einstein einer war, sind äußerst rar. Bei Stephen Hawking ist es nicht anders. Von den Medien zum Superstar hochstilisiert - meines Erachtens aufgrund seiner Krankheit/Behinderung. Das sieht für mich eher wie Freakshow oder Kuriositätenkabinett aus. Eine Menge steiler Thesen, Spekulatives, Unbeweisbares, Themen, über die man sich als Physiker nicht unbedingt äußern sollte. Ich habe vor ca. 25 Jahren "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und es hat mich nicht beeindruckt. Man kann die Breite Masse so leicht beeindrucken. Btw - ich bin selbst Physiker. Trotzdem RIP. Machs gut, Stephen Hawking.
Die Erwähnung, Sie seien Physiker, musste wohl sein ;-)
Hawking wollte die breite Masse erreichen und begeistern. Dies ist ihm gelungen. Wenn Sie sich intellektuell nicht angesprochen fühlten, spielt das nicht die große Rolle dabei, Sie sollten als Physiker ja nicht populärwissenschaftliche, sondern wissenschaftliche Bücher verschlingen.

Natürlich ist seine Krankheit ein Teil von ihm und wie er damit umging, sehr interessant. Die wenigsten ALS-Patienten nehmen so viel wie möglich Technik in Anspruch, um so öffentlich am Leben teilzuhaben wie er es tat. Trotzdem war er in den Medien, weil er ein brillanter Geist war, nicht weil er krank war.

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DerAndereBarde 14.03.2018, 14:15
8. Brillianz

Zitat von mama_arbeitet
Natürlich ist seine Krankheit ein Teil von ihm und wie er damit umging, sehr interessant. Die wenigsten ALS-Patienten nehmen so viel wie möglich Technik in Anspruch, um so öffentlich am Leben teilzuhaben wie er es tat. Trotzdem war er in den Medien, weil er ein brillanter Geist war, nicht weil er krank war.
So einfach ist es nicht. Der Respekt vor seinem furchtlosen Umgang mit der Krankheit hat sein Bild in der Öffentlichkeit sehr verklärt. Ich gönne ihm die Berühmtheit, aber aus der populärwissenschaftlichen Bekanntheit auf die Genialität zu schließen ist zu einfach. Einstein als Analogie taugt da nicht.

Ich bin zwar kein Physiker sondern Wissenschaftstheoretiker, aber mir erscheint die journalistische Darstellung seiner fachlichen Leistung überzeichnet und unfair gegenüber Kollegen mit normalerem Erscheinungsbild.

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fuenfegeradeseinlassen 14.03.2018, 14:23
9. Reden ist silber, schweigen ist Gold

Zitat von mw12
soll über einen Toten nicht schlecht reden; das tue ich auch nicht. Aber man sollte kritisch sein. Heutzutage ist Wissenschaft im Allgemeinen Teamwork. Absolute Ausnahmekönner, wie eventuell Albert Einstein einer war, sind äußerst rar. Bei Stephen Hawking ist es nicht anders. Von den Medien zum Superstar hochstilisiert - meines Erachtens aufgrund seiner Krankheit/Behinderung. Das sieht für mich eher wie Freakshow oder Kuriositätenkabinett aus. Eine Menge steiler Thesen, Spekulatives, Unbeweisbares, Themen, über die man sich als Physiker nicht unbedingt äußern sollte. Ich habe vor ca. 25 Jahren "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und es hat mich nicht beeindruckt. Man kann die Breite Masse so leicht beeindrucken. Btw - ich bin selbst Physiker. Trotzdem RIP. Machs gut, Stephen Hawking.
in Ihrem Beitrag sprechen Sie zweimal von Zurückhaltung "man soll nicht über ... reden" und sich zu bestimmten Themen als Physiker nicht "äußern". Wenn ich mir was wünschen dürfte, überlegen Sie das nächste Mal ob Sie nicht besser Ihrem eigenen Ratschlag folgen wollen.
Ein Physik (Wissenschafts-) Genie wie Einstein und Hawking, ich nenne Sie bewusst in einem Zug, zeichnen sich meiner Meinung nach exakt dadurch aus, daß sie eben Thesen aufstellen, und sich mit den Grenzen unseres Wissens beschäftigen, wenn Sie sie auch nicht beweisen können, und zwar solange bis sie es beweisen können oder einer das Gegenteil beweist.
Und eines noch, ich glaube nicht, daß es Stephan Hawkings Absicht oder gar Aufgabe war Sie oder irgendjemand anderen zu beeindrucken...

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