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Zwischenlager in Niedersachsen: Etwa 440 Atommüllfässer bereiten Probleme
DPA

Laut einer unveröffentlichten Studie des Umweltministeriums in Niedersachsen gibt es im Atommülllager in Leese weit Problemfässer als bekannt. 442 schwach radioaktive Behälter müssen nachbehandelt werden.

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Duffy73 15.04.2018, 21:45
1.

man mag zum Thema Atom stehen wie man will. Jedenfalls zeigen solche Fälle, dass man sich auch in Deutschland NICHT darauf verlassen kann, dass alles sicher und verlässlich ist. Fässer gehen kaputt, in Salzstöcke dringt täglich tonnenweise Wasser ein, plötzlich tauchen viel mehr Fässer in Gorleben auf, als eigentlich drin sein dürften. Verlässlich? Sicher? Alles gut? Eine verlässliche Technik? Ich finde nicht...

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carranza 16.04.2018, 23:10
2. Jetzt heißt es schnell sein

Denn die Schuldigen wird man nicht mehr lange zur Kasse bitten können, schon allein angesichts 48,8 Mrd Jahren Jahren Halbwertszeit, die etwa bei der Strahlung, die von Strontium Isotopen freigesetzt werden kann. Zwischendurch wird zumindest immer mal wieder die ein oder andere Nachbesserung bei der Lagerung notwendig sein.

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marx_daskapital 16.04.2018, 23:21
3.

Hier zeigt sich Mal wieder, wie wichtig der Atomausstieg war. Neben den unmittelbaren Gefahren der Reaktoren ist die Endlagerung von Radiokativen Materialien noch immer nicht geklärt, ein Thema was eigentlich schon vor der Inbetriebnahme des ersten AKW in Deutschland geklärt hätte sein müssen. Die Aussage wir hätten nichts vom Atomausstieg, weil unsere Nachbarn fleißig neue Atomkraftwerke bauen stimmt deshalb übrigens auch nicht. Das Problem der Endlagerung haben wir, im Gegensatz zu den Staaten mit AKWs, irgendwann nur noch in geringen Maße.

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erdmann.rs 16.04.2018, 00:12
4. Atommüllfässer

Warum wurde der Atom-Müll nicht in Fässer aus rostfreiem Stahl
oder hochwertigem, dauerhaftem Kunststoff gefüllt?
Bei den enormen Kosten für die Zwischen- oder Endlagerung hätte das doch auch möglich sein müssen.
Dass jetzt normale Stahlfässer nach wenigen Jahren durchrosten,
so dass man sie nicht mehr "bewegen" kann, ist ein Unding.

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123Valentino 16.04.2018, 06:50
5. Ich stelle mir...,,

vor wir wären ein absolut sicheres Land, in dem es nur sichere Lagerungsmöglichkeiten geben würde.
Keine Verkehrstoten, keine Unfälle in der Küche , auf der Arbeit, kein verschwinden während einer Skitour.
Sollte dieser Punkt rrreicht werden , bin ich hoffentlich schon tot , dieser Drang nach der absoluten Sicherheit ist mir unheimlich.

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keksguru 16.04.2018, 07:01
6. Fluch des Sparwahnsinns...

es gibt für solche Zwecke innen und außen einbrennlackierte Edelstahlfässer, deren Sicken lasergeschweißt werden. Wer nun glaubt daß das Hightech ist, der irrt, sowas hab ich schon 1990 in einer Faßfabrik in Norddeutschland gesehen... z.B. bei Büco, ein paar km vor Stade entfernt ... kann mir jemand verratten, warum Atommüll nicht in solchen Fässern gelagert wird? Wegen 10 Euro Materialkosten etwa? Für das AKW nebenan hatte sich die Firma für ein paar Millionen D-Mark extra diese Laserschweißanlage angeschafft, und jedes einzelne Faß mit Helium auf Dichtigkeit geprüft.

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bwk 16.04.2018, 09:01
7. Radioaktiver Abfall

"In Leese wird seit Jahren schwachradioaktiver Müll, der dem Bundesland gehört, gelagert. Es handelt sich dabei um medizinische Abfälle etwa aus Röntgenpraxen oder aus der Krebstherapie", heißt es im Artikel. Das haben einige die hier komentieren schlicht überlesen oder nicht verstanden. Folgt man diesen Leuten, ist auch der Gebrauch von Röntgenapparaten und Kobaltkanonen für die Krebstherapie zu untersagen. Übrigens, die Probleme stammen aus der Zeit der letzten rotgrünen Koalition in Hannover.

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nasodorek 16.04.2018, 09:18
8.

Zitat von bwk
"In Leese wird seit Jahren schwachradioaktiver Müll, der dem Bundesland gehört, gelagert. Es handelt sich dabei um medizinische Abfälle etwa aus Röntgenpraxen oder aus der Krebstherapie", heißt es im Artikel. Das haben einige die hier komentieren schlicht überlesen oder nicht verstanden. Folgt man diesen Leuten, ist auch der Gebrauch von Röntgenapparaten und Kobaltkanonen für die Krebstherapie zu untersagen. Übrigens, die Probleme stammen aus der Zeit der letzten rotgrünen Koalition in Hannover.
Dann lesen Sie die Kommentar nochmal. Da steht: "Wenn das schon nicht klappt, wie sieht es dann mit dem Atommüll aus Kernkraftwerken aus, der viel gefährlicher ist"

Das relativieren bringt halt nichts.

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schwarzweißinfarbe 16.04.2018, 09:27
9. ???

Zitat von marx_daskapital
Hier zeigt sich Mal wieder, wie wichtig der Atomausstieg war. Neben den unmittelbaren Gefahren der Reaktoren ist die Endlagerung von Radiokativen Materialien noch immer nicht geklärt, ein Thema was eigentlich schon vor der Inbetriebnahme des ersten AKW in Deutschland geklärt hätte sein müssen. Die Aussage wir hätten nichts vom Atomausstieg, weil unsere Nachbarn fleißig neue Atomkraftwerke bauen stimmt deshalb übrigens auch nicht. Das Problem der Endlagerung haben wir, im Gegensatz zu den Staaten mit AKWs, irgendwann nur noch in geringen Maße.
Es geht nicht um Abfälle aus AKW, sondern um medizinischen Abfall!
Auch nach dem Atomausstieg wird es diesen geben oder wollen Sie den Patienten die Behandlung verweigern, bzw. viele medizinische Geräte mit den Atomkraftwerken entsorgen?

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