DDR-Zwangsumsiedlungen: "Weniger wert als der Dreck unter den Schuhen" 13.06.2017
    Mit dem Sofa Richtung Westen:  Eine Familie rettet sich mitsamt Hausrat in...
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Mit dem Sofa Richtung Westen: Eine Familie rettet sich mitsamt Hausrat in die Bundesrepublik (Foto vom 1. Mai 1952). Auf Druck der Sowjets begann die SED 1952 mit der Abriegelung der innerdeutschen Grenze. Offiziell ging es laut DDR-Ministerrat darum, "Spione, Diversanten, Terroristen und Schmuggler" fernzuhalten, die von den Westmächten über die Demarkationslinie Richtung Osten geschleust würden. Tatsächlich ging es im Zuge der Westbindung der Bundesrepublik darum, die eigene Staatlichkeit demonstrieren - die Unterbindung der Flucht Richtung Westen war ein willkommener Nebeneffekt. Im Grenzgebiet siedelte die DDR Tausende von Menschen zwangsweise um.