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 Sieben: The Prodigy - "Smack My Bitch Up" Jonas Åkerlund hatte den Auftrag,...

Sieben: The Prodigy - "Smack My Bitch Up"

Jonas Åkerlund hatte den Auftrag, für die britischen Electro-Punks The Prodigy einen Clip zum Song "Smack My Bitch Up" zu drehen, bereits abgelehnt, als er nach einer durchzechten Nacht in Kopenhagen doch noch eine zündende Idee dazu hatte. Der ehemalige Schlagzeuger der schwedischen Proto-Black-Metal-Band Bathory inszenierte den Song mit Mitteln des Dokumentarfilms als wüste Sauf- und Sexorgie, die zumindest ebenso kontrovers diskutiert wurde wie der Song selbst, den Feministinnen als frauenfeindlich brandmarkten. Dabei hätten die Frauenrechtlerinnen den Clip nur bis zum Ende ansehen müssen, denn "mit der letzten Einstellung bekommt das wohl größte Skandalvideo der MTV-Ära" eine intelligente Wendung, "die alles vorher Gesehene auf den Kopf stellt" (SPIEGEL ONLINE).

Das Video zu "Smack My Bitch Up" war ein Clip, den jeder sehen wollte, aber kaum jemand zu Gesicht bekam, weil MTV ihn nur spät nachts einsetzte - und auch nur in einer zensierten Version, ohne die Heroin-Injektion, die der Legende nach echt gewesen sein soll, und den Unfall mit Fahrerflucht.

Åkerlund, der zuvor hauptsächlich Werbespots, Info-Filme für die schwedische Armee über das mustergültige Verhalten von Soldaten bei einem Kampfeinsatz und diverse Videoclips für Roxette gedreht hatte, bekam daraufhin jede Menge Angebote, unter anderem von Madonna und Metallica, war aber selbst höchst unzufrieden mit dem Ergebnis: "Das hat mich zwar einigermaßen populär gemacht, aber auch viele Kunden abgeschreckt."

Hier finden Sie den Clip auf YouTube