Bundestag: Die Aufsteiger 13.10.2017
  Als  Paul Ziemiak , 31, vor drei Jahren den Vorsitz des CDU-Parteinachwuchses...
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Als Paul Ziemiak, 31, vor drei Jahren den Vorsitz des CDU-Parteinachwuchses Jungen Union übernahm, trat er ein schweres Erbe an. Sein Vorgänger, der früh verstorbene Philipp Mißfelder, hatte die Junge Union zwölf Jahre lang geführt, er war ein begnadeter Netzwerker. Inzwischen hat sich Ziemiak, der in Stettin geboren wurde, freigestrampelt. Immer wieder meldet er sich kritisch zu Wort, nach dem miserablen Wahlergebnis fordert er eine konservativere Ausrichtung und personelle Erneuerung der Union. Ziemiak ist damit auf einer Linie mit dem Hoffnungsträger der Unions-Traditionalisten Spahn, der auf dem jüngsten JU-Deutschlandtag gefeiert wurde. Nun sitzt Ziemiak auch im Bundestag, was seiner Stimme mehr Gewicht verleiht - möglicherweise wird er gleich Fachsprecher.