Lehrerprotokolle: Das sagen technikbegeisterte Pädagogen 04.12.2015
    Sebastian Schmidt, Inge-Aicher-Scholl-Realschule in Neu-Ulm, Mathematik, IT...
Christian Füller

Sebastian Schmidt, Inge-Aicher-Scholl-Realschule in Neu-Ulm, Mathematik, IT und Religion: "Ich setze Videos an den Stellen im Unterricht ein, wo die Schüler meinen Input als Lehrer brauchen. Die Schüler bekommen die Videos vor der Schulstunde, das heißt, sie können sich gut vorbereiten. Der Lehrervortrag wird zur Hausaufgabe. So gewinne ich im Unterricht mehr Zeit für die Schüler. Ich kann dann zusammen mit ihnen sehr individuell über ihre Rechenwege sprechen. Für mich ist es wichtig, dass Schüler ihre Daten nicht amerikanischen Servern preisgeben. Das Land Bayern, in dem ich unterrichte, hat eine Plattform ins Leben gerufen, die datenschutzrechtlich einwandfrei ist – so heißt es jedenfalls. Ich sehe in meinem Unterricht eigentlich kein Suchtverhalten, auch dann nicht, wenn die Schüler ihre Smartphones einsetzen dürfen. Ich fange meistens in den sechsten Klassen mit dem digitalen Lernen an. Da kann ich noch medienpädagogisch wirken. Wenn ich erst in der achten Klasse anfange, sehen die Schüler das Handy bereits zu sehr als Spielzeug und nicht als Lernwerkzeug."