Escape-Room-Spiele: Nichts wie raus hier! 28.12.2018
 Was ist nicht so gut? Man muss sehr viele schriftliche Informationen...
Portal Games

Was ist nicht so gut?
Man muss sehr viele schriftliche Informationen verarbeiten in "Detective". Dass Spieler minutenlang von Karten oder aus der Website ablesen, kommt ständig vor. Außerdem sollte man sich detaillierte Notizen machen, um keine Details zu verpassen. Allerdings kann genau das doch mal passieren, nämlich wenn die Gruppe komplett in die falsche Richtung ermittelt. Das ist zwar realitätsnah, trotzdem kann unter diesen Umständen ein Fall auch mal richtig in den Sand gesetzt werden. Außerdem muss man eigentlich immer in derselben Gruppe spielen, da die einzelnen Fälle nicht abschließend gelöst werden und Informationen, die man "nur so nebenbei" mitbekommt, später noch einmal wichtig werden können.

Fazit
Gruppen mit regelmäßigen Spieleabenden können hier zugreifen, allerdings muss man bereit sein, viel Zeit zu investieren: Der große Fall ist in fünf kleinere aufgeteilt, die jeweils gut und gern drei Stunden lang dauern. Als Belohnung winkt ein überzeugendes Gruppenerlebnis. Man "fühlt" sich in den besten Momenten des Spiels wirklich wie in einem Krimi und wundert sich darüber, dass ein Brettspiel einen so tief in eine Geschichte eintauchen lässt.

"Detective: Ein Krimi-Brettspiel" von Przemyslav Rymer, Ignacy Trzewiczek und Jakub Lapot, Portal Games/Pegasus Spiele, für 1-5 Spieler ab 16 Jahren, ca. 40 Euro.