US-Präsidentenautos: Weltmacht auf vier Rädern

28.09.2008

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Nur die Pferde fehlen: Präsident Theodore Roosevelt lehnte die motorisierte Karosse bei offiziellen Fahrten meist ab. Obwohl es 1901 schon längst Automobile gab, blieb er der Kutsche treu. Als "Rough Rider" hatte er zu Ross während des Spanisch-Amerikanischen Krieges auf Kuba gekämpft und liebte die Nähe zu Pferden. Erst 1909, als Roosevelt das Zepter an William H. Taft übergab, stellte das Weiße Haus auf das Automobil um. Wagen mit drei verschiedenen Antriebsarten standen parat: zwei Pierce-Arrow-Benziner, ein dampfgetriebener White Steamer und ein Elektroauto von Baker. 1923 war es übrigens Warren G. Harding, der als erster Präsident anlässlich seiner Amtseinführung in einem Auto paradierte. Der erste Chef im Weißen Haus, der je in einem Auto gefahren ist, war William McKinley im Jahr 1901. Als McKinley nach einem Attentat im selben Jahr starb, wurde der Secret Service mit der Sicherheit des Präsidenten betraut.

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