Top Ten der Umweltsünden: Was die Welt belastet
22.10.2008

 Platz 1: Goldabbau mit primitivsten Mitteln   Beim nicht industriellen...
Blacksmith Institute

Platz 1: Goldabbau mit primitivsten Mitteln

Beim nicht industriellen Goldabbau nutzen die Schürfer sehr rückständige Methoden, um an das Gold zu gelangen - oft unter Verwendung giftiger Substanzen. Dabei gefährden sie einerseits sich selbst und ihre Familien, aber auch die umliegenden Gemeinden, wenn diese Giftstoffe in die Umwelt gelangen.

Um das Gold aus dem Erz zu isolieren, wird es oft mit Quecksilber amalgamiert. Dabei entsteht eine harte Verbindung, die das Gold enthält. Später wird das Amalgam über Feuer erhitzt, dabei verdampft das Quecksilber, zurück bleibt das Gold.

Der Schürfer atmet dabei selbst giftige Quecksilberdämpfe ein. Das restliche Quecksilber entweicht in die Umwelt, wo es sich in Pflanzen und Tieren anreichert und in die Nahrungskette gelangt.

Gesundheitliche Folgen von Quecksilber: Nierenschäden, Arthritis, Gedächtnisverlust, Fehlgeburten, psychotische Reaktionen, Atemnot, neurologische Schäden, Tod.




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