Karadzic wollte einen großserbischen Staat errichten und verfolgte laut Anklage sein Ziel gnadenlos: Menschen seien vertrieben, verfolgt und vernichtet worden. Karadzic spielte die Übergriffe seiner Streitkräfte stets als unvermeidbare Einzelfälle herunter und stellte die Massenflucht als "freiwilliges" Verlassen der Dörfer dar.