"Sic semper tyrannis", soll der Schauspieler John Wilkes Booth gebrülllt haben, nachdem er am 14. April 1865 den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln im New Yorker Fords' Theatre mit einem Schuss in den Hinterkopf tödlich verletzt hatte und von der Loge auf die Bühne sprang. Wenige Stunden später starb Lincoln. Booth, ein Südstaaten-Sympathisant, der in Lincoln den Hauptverantwortlichen für den Bürgerkrieg und die Sklavenbefreiung sah, starb auf der Flucht. Seine Komplizen wurden gehenkt.