Holocaust: "Die Liebe ließ mich überleben" - befreit aus dem KZ 27.01.2017
 "Ich habe überlebt und ich lebe immer noch, also lache ich!" Aviva Banerie...
Stefan Hanke

"Ich habe überlebt und ich lebe immer noch, also lache ich!"

Aviva Banerie 2013 im Garten des ehemaligen deutschen Klosters Indersdorf, in dem sie sich als Jugendliche oft und gern aufhielt.

1930 wurde Aviva Banerie als Tochter jüdischer Eltern in Ungarn geboren und war erst 14, als sie nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Ihre Eltern wurden dort ermordet, Aviva kam Ende 1944 in das Außenlager Rochlitz des KZ Flossenbürg. Hier musste sie für die Mechanik GmbH, einer Tochterfirma des Leipziger Maschinenherstellers Pittler AG, Teile für Junkers-Kampfflugzeuge fertigen. Nach einem überstandenen Todesmarsch im April 1945 kam Aviva 1946 in das internationale Kinderzentrum Kloster Indersdorf in der Nähe von Dachau.