Vom Massaker zur Geisterstadt: Goldsteins Erbe 25.02.2019
 Der Tag, der Hebron veränderte: Am 25. Februar 1994 erschoss der jüdische...
AFP

Der Tag, der Hebron veränderte: Am 25. Februar 1994 erschoss der jüdische Siedler Baruch Goldstein in der Ibrahimi-Moschee in Hebron 29 Muslime beim Gebet und verletzte etwa 150 weitere; hier die Bergung Verwundeter. Danach eskalierte die sowieso fragile Situation. 1997 wurde die Stadt geteilt, im historischen Zentrum leben heute unter massiver Militärkontrolle 850 jüdische Siedler, umgeben von mehr als 200.000 Palästinenser im Rest der Stadt. So verdichtet sich hier der Nahost-Konflikt auf engstem Raum.