Ärger um "Counter-Strike" und Co.: Zehn denkwürdige Momente der Killerspiel-Debatte 25.09.2015
 Was ist überhaupt ein Killerspiel? Als derjenige, der den Begriff in...
DPA

Was ist überhaupt ein Killerspiel? Als derjenige, der den Begriff in Deutschland etabliert hat, gilt Bayerns Ex-Innenminister Günther Beckstein. Am 1. November 1999 erschießt der Lehrling Martin Peyerl in Bad Reichenhall vier Menschen und sich selbst, Beckstein fordert bald darauf ein Verbot "sogenannter Killerspiele".

Wo die Grenze zwischen Action- und vermeintlichen "Killerspielen" verläuft, ist bis heute Definitionssache. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Begriff auch in einigen älteren Artikeln von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE verwendet wurde.

Bei einer Sitzung der Innenministerkonferenz im Juni 2009 hieß es, Killerspiele seien "Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist."