Das Web der Neunzigerjahre: So sah das WWW der Frühzeit aus 15.05.2018
 Geocities: Jedem seine eigene Webseite Ach, was war das herrlich: Die...
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Geocities: Jedem seine eigene Webseite
Ach, was war das herrlich: Die Plattform Geocities stellte jedem kostenlos ein paar Megabyte Webspace bereit. Und auf einmal war alles anders: Während früher nur große Verlage ihre Botschaften in der Welt verbreiten konnten, konnte nun jeder zum Sender werden. Schön war das nicht immer, aber irgendwie spürte man, wie einen der Duft der Revolution umwehte. 1999, als Geocities die drittgrößte Seite im Web war, kaufte Yahoo den Dienst auf. Doch es wurde immer einfacher und günstiger, an werbefreien Webspace zu kommen. Geocities verlor rapide an Bedeutung, bevor es 2009 schließlich eingestellt wurde, mit damals 38 Millionen von Usern geschaffenen Seiten. Aber: Ein Land will seine Revolution behalten. In Japan gibt es Geocities bis heute.