Neu im Job: Fünf Fallgruben für Berufsstarter
16.11.2011
 Willkommen im Job:  Wer eine neue Stelle antritt, will alles richtig machen,...
Corbis

Willkommen im Job: Wer eine neue Stelle antritt, will alles richtig machen, kann aber in den ersten Tagen und Wochen flott zum Gespött der Kollegen werden. Felix Schäfer, Kommunikationsberater in einer PR-Agentur, kennt fünf Tipps, worauf Einsteiger achten sollten.

Erstens: Häuptling Hierarchie - wild ist der Westen, schwer ist der Beruf

Auf den Neuankömmling in einem Unternehmen sind viele Augen gerichtet. Kein Berufseinsteiger beginnt als Vorstandsvorsitzender. Auch Stromberg musste erst Abteilungsleiter sein, um Bereichsleiter zu werden. Das ist jedem Feld-, Wald- und Wiesenberufsstarter hinlänglich bekannt. Oft aber vergisst der Übereifrige in seinen ersten Wochen in seinem ersten Projekt, dass jedes Unternehmen neben der offiziellen auch eine informelle Hierarchie hat.

Den informellen Chef der Abteilung, den informellen Treiber eines Themas, den informellen Pförtner sollte man kennen und nicht umgehen, wenn man Rat braucht oder ein Projekt managen will. Denn: Formale wie informelle Häuptlinge fühlen sich schnell hintergangen, wenn man sie nicht zu Rate zieht. Sie wollen gefragt werden, weil sie es gewohnt sind, gefragt zu sein. Gerade von einem Indianer, der neu im Team ist