Sieben Spieletests: "Homeland" und "Der Pate" zum Nachspielen 01.10.2017
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Hendrik Breuer

"Das Fundament der Ewigkeit" - Rückkehr nach Kingsbridge

Spiele zu Romanen sollten Themen und Figuren der Erzählungen übernehmen und in abstrahierter Form aufs Spielbrett bringen. Das gelingt bei "Das Fundament der Ewigkeit" durchaus. Ständig brechen - wie im Buch - religiöse Konflikte aus, bei denen man besser auf der Seite der Gewinner steht. Personen werden auf einsame Inseln verbannt und insgesamt kann man das Spiel nur durch geschickten Handel gewinnen. Das ist gut gelöst.

Allerdings entsteht um diese Elemente herum kein wirklicher Spielfluss. Es kommt kaum Spannung auf, was daran liegen mag, dass die Spielrunden nicht sonderlich intuitiv ablaufen: Ständig verheddert sich jemand in der Zugreihenfolge. Nach ein paar Partien dürfte sich dieses Problem zwar erübrigen, weil alle das Spiel kennen. Die Frage ist allerdings, ob viele Spieler so lange durchhalten?