Spionage im Kalten Krieg: Geburt des amerikanischen Alptraums 30.06.2010
    Der Spion, der den Kalten Krieg brachte:  Am 5. September 1945 lief Igor...
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Der Spion, der den Kalten Krieg brachte: Am 5. September 1945 lief Igor Gusenko (links), der als Chiffrierexperte für die sowjetische Botschaft in Kanada arbeitete, zum Westen über - mit 109 gestohlenen Geheimdokumenten, die den USA erstmals offenbarten, dass sie von zahlreichen sowjetischen "Schläfer"-Agenten infiltriert worden seien. Mit Hilfe dieser Agenten wollte Stalin unter anderem versuchen, das Atomwaffenmonopol der USA zu brechen. Gusenkos brisante Enthüllungen gelten als einer der Initialfunken des Kalten Krieges. Den Überläufer selbst machten sie für den Rest seiner Tage zum Verfolgten: Jährlich musste er Wohnort und Identität wechseln, Interviews gab er - wie hier am 29. April 1954 mit dem Journalisten Saul Pett - nur noch mit einer Kapuze vermummt.