Reisepionierin David-Néel: Ich bin dann mal für Jahrzehnte weg 15.01.2019
 Heimlich ins Herz Tibets: Mit chinesischer Tinte färbte sich die französische...
Maison Alexandra David-Neel

Heimlich ins Herz Tibets: Mit chinesischer Tinte färbte sich die französische Buddhismus-Forscherin Alexandra David-Néel die Haare schwarz. Unter den Kleidern einer Bettelpilgerin verbarg sie für Notlagen etwas Geld - und eine Pistole. Mit dem Lama Aphur Yongden, ihrem späteren tibetischen Adoptivsohn, wollte David-Néel 1923 als wohl erste Europäerin heimlich die für Ausländer "verbotene Stadt" Lhasa erreichen (dieses Foto entstand 1925 nach ihrer Rückkehr). Die monatelange Tour brachte die beiden Abenteurer in Lebensgefahr - und mündete in einer Sensation.