Videospiel-Landkarten: Wie Gamer sich die Lage aufmalen 11.05.2009
 Timo Bock und Michael Ruhe , Badenhausen am Harz   "Der Clou" (PC und Amiga)  ...
Timo Bock/ Michael Ruhe

Timo Bock und Michael Ruhe, Badenhausen am Harz
 
"Der Clou" (PC und Amiga)
 
Als sie ihren Einbruch begingen, waren sie 16 beziehungsweise 17 Jahre alt. Erinnerungsstücke an diese Zeit sind ein gutes Dutzend handgezeichnete Lagepläne. "Außenstehende dürften nicht viel damit anzufangen wissen, aber das ist ja meistens so mit den komplizierten Einbruchsplänen. Wir verstehen sie noch heute", sagen Timo Bock und Michael Ruhe.
 
Um es aufzuklären: Die beiden Männer sind nie nicht wirklich in fremde Wohnungen eingestiegen, sondern nur in der Rolle des Londoner Kleinkriminellen Matt Stuvysant im 1994 veröffentlichten Computerspiel "Der Clou". Obwohl sie sich noch heute über die "hakelige und äußerst unzugängliche Steuerung" sowie eine "für damalige Verhältnisse recht angestaubte Grafik" beklagen, haben sie aufwändig ihre Hilfsmittel für den perfekten Cyber-Einbruch gezeichnet - mal wurde ein Kiosk genackt, mal eine Villa, aber auch prominentere Gebäude …