Wissenschaftsbilder des Monats: Wenn Erde und Mond die Sonne verdecken
29.03.2013
Partielle Sonnenfinsternis: Das Solar Dynamics Observatory (SDO) wirft seinen...
NASA/ SDO

Partielle Sonnenfinsternis: Das Solar Dynamics Observatory (SDO) wirft seinen Blick ständig auf die Sonne. Die Nasa-Sonde kreist dafür in rund 35.000 Kilometern Höhe um die Erde, die sie in rund 24 Stunden einmal umrundet. Es lässt sich aber bei dieser Bahn nicht vermeiden, dass die Sonde einmal pro Halbjahr eine Phase von Sonnenfinsternissen erlebt: Drei Wochen lang schiebt sich die Erde für jeden Tag eine Weile vor den Stern, wie die Nasa berichtet. Am 2. März verfolgte das SDO sogar zwei partielle Sonnenfinsternisse. Zuerst verdeckte die Erde für rund 90 Minuten einen Teil der Sonne (Foto links), später schob sich der Mond für etwa 75 Minuten vors Zentralgestirn. Die Ereignisse sehen aus gutem Grund sehr unterschiedlich aus. Zum einen ist die Erde vom SDO aus so groß, dass die Trennung zwischen hell und dunkel fast eine gerade Linie bildet. Gleichzeitig scheint die Trennlinie aber deutlich ausgefranster, als bei der vom Mond verursachten Finsternis. Dies liegt daran, dass das SDP einen Teil des Lichtes registriert, das durch die Erdatmosphäre zu ihm gelangt.