Angst vor Sars: Fünf Virus-Infizierte in Dänemark isoliert

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Coronaviren: Behörden fürchten eine neue Sars-Pandemie Zur Großansicht
Getty Images/ CDC

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Coronaviren: Behörden fürchten eine neue Sars-Pandemie

In Dänemark sind fünf Menschen wegen Verdachts auf eine Infektion mit dem lebensgefährlichen Sars-Erreger isoliert worden. Obwohl es sich um einen Fehlalarm handelte, ist die Weltgesundheitsbehörde weiterhin in Alarmbereitschaft. Ein Infizierter aus Katar schwebt in Lebensgefahr.

Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herrscht Anspannung: Nachdem in Großbritannien bei einem Patienten aus Katar vor wenigen Tagen ein bisher unbekanntes Coronavirus nachgewiesen wurde, befürchten Gesundheitsbehörden eine Ausbreitung des Erregers. Der 49-jährige Mann war mit einer schweren Lungenerkrankungen in die Klinik eingeliefert worden. Das Virus hatte bei ihm das schwere akute respiratorische Syndrom (Sars) ausgelöst - seither schwebt der Mann in Lebensgefahr.

Zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit folgten daraufhin einer Aufforderung der WHO und empfahlen Reisenden aus Saudi-Arabien, sich bei Symptomen einer möglichen Lungenerkrankung sofort beim Arzt zu melden. So war es auch im Fall von fünf Menschen aus Dänemark geschehen: Wegen des Verdachts einer Infektion mit dem Sars-ähnlichen Virus waren sie in einem Krankenhaus auf die Isolierstation gekommen.

Die vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kleinkinder, und ein nicht mit der Familie in Verbindung stehender Mann hätten eine gewöhnliche Grippe, sagte der Chefarzt der Universitätsklinik in Odense, Svend Stenvang Petersen am Mittwoch. Es handle sich dabei um eine Influenza B, die Patienten könnten am Donnerstag nach Hause gehen, sagte Petersen. Es gehe ihnen trotz der Grippe gut. Der erkrankte Familienvater war den Angaben zufolge zuvor in Saudi-Arabien gewesen.

Bisher hat die WHO insgesamt zwei Fälle ausgemacht, in denen sich Menschen tatsächlich mit einem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Bereits im Juni erlag ein Mann aus dem saudi-arabischen Jeddah der Infektion. Ein Forscherteam um Ron Fouchier aus den Niederlanden hatte das Erbgut aus Lungengewebe des Patienten isoliert und analysiert. Der Vergleich mit dem Erbgut aus dem aktuellen Fall ergab, dass das Genom beider Isolate zu 99,5 Prozent übereinstimmt. Dennoch ist bisher unklar, ob es sich um identische Viren handelt. Unklar ist auch, ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht.

Dem Robert-Koch-Institut zufolge ist eine Einschätzung der Bedeutung der Erkrankungen noch nicht möglich. Auffallend sei der lange Zeitabstand zwischen den beiden diagnostizierten Erkrankungsfällen, ebenso wie die Tatsache, dass bisher Hinweise auf eine mögliche Infektionsquelle oder Folgefälle unter Kontaktpersonen fehlten.

Ein Sars-Ausbruch vor zehn Jahren hatte weltweit mehr als 700 Todesfälle gefordert.

cib

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insgesamt 10 Beiträge
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1. Es geht wieder los
petzi 26.09.2012
Ich war schon etwas beunruhigt, und fragte mich wo denn die Pharma dieses Jahr wohl bleibt. Die letzte Saison ist ja komplett ins Wasser gefallen, dadurch das der Schweinegrippen Scam praktisch aufgeflogen ist. Dann hat man zur Vorbereitung der Massenmedienhysterie schon mal "tödlich" mutiertete Vogelgrippe Stämme selbst hergestellt, die natürlich jederzeit aus Versehen in Umlauf geraten könnten, oder natürlich irgendwo in einem chinesischen Hühnerstall entstehen. Und jetzt das; ein alter bekannter SARS will es nochmal wissen. Gut, wir halten also fest: bisher im Rennen sind mutierte Vogelgrippe und SARS. Wer gewinnt, werden wir dann Anfangs der kommenden Saison sehen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Chemische Industrie dieses Jahr nochmal auf die Einnahmen aus Grippepanik verzichten möchte.
2. Neues Virus
andy100 26.09.2012
SARS, H1N1, ... wenns glimpflich abläuft, ist man hinterher immer schlauer.. Die Klugscheisser sterben halt nicht aus.
3. Nächster Anlauf der Pharma
fragel 27.09.2012
Also Leute , macht es doch der Pharma und deren Handlangern und Schmiergeldempfängern nicht so schwierig. Helft ihnen doch, die paar Milliarden nebenausgaben für Wegwrerfimpfstoffe haben wir doch auch noch. Ihr braucht euch auch keine Sorgen um die Entsorgung machen , das ist alles schon gut eingespielt . Es muss nur noch geklärt werden , ob die Impfstoffe gleich bei der Entsorgung angeliefert wird , immerhin könnten die Ausgaben des Herstellers für die Lagerung eingespart werden.
4. @petzi
strayboy 27.09.2012
Wo ist denn der Impfstoff gegen Coronaviren, mit dem die Industrie den großen Reibach machen könnte? Lässt der sich in ein paar Wochen aus dem Hut zaubern? Wissen sie etwas was die Virologen und die Pharmaindustrie nicht weiß?
5. Es gibt doch Selen und KSilber
kado1 27.09.2012
Zitat von sysopIn Dänemark sind fünf Menschen wegen Verdachts auf eine Infektion mit dem lebensgefährlichen Sars-Erreger isoliert worden. Obwohl es sich um einen Fehlalarm handelte, ist die Weltgesundheitsbehörde weiterhin in Alarmbereitschaft. Ein Infizierter aus Katar schwebt in Lebensgefahr. Angst vor Sars: Fünf Virus-Infizierte in Dänemark isoliert - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/angst-vor-sars-fuenf-virus-infizierte-in-daenemark-isoliert-a-858192.html)
Gegen Viren wirken die Schulmed-AB nicht, ausserdem jedes nur gegen ca. 1 Dutzend Bakterien, schon gegen keine mutierten Bakterien oder gar Viren mehr. Kolloidales Silber tötet ca. 650 Errreger ab, nicht alle, aber auch Viren, auch mutierte Bakterien und noch einige Pilze. Wenn die Erreger in Kontakt kommen mit den Ag-Teilchen, die nur ca. 20x so gross wie ein Atom sind, wird ein Enzym blockiert, welches Einzeller zur Atmung benötigen, sie ersticken in ca. 8 min, Ag ist also kein Gift, davon nehmen wir tgl auch viel mit der Nahrung auf und scheiden viel wieder aus. Ein Prof. und Internist bekämpft in 10 Tagen mit je 1 mg Selen die Schweinegripeviren und die echte Grippe! Andere geben viele Mill. für einen Impfstoff aus, wovon über die Hälfte vergammelte. Selen war vor ca. 1/2 Jhd nur Gift, heute ist es ein lebensnotwendiger Nährstoff vom dem der Deutsche im Schnitt nur 74 mcg im Blut hat, die WHO empfiehlt 150- 200. In Süddakota nehmen die Leute über 600 mcg Selen tgl. mit der Nahrung auf, es ist also noch Luft nach oben und mit 1 mg 10 Tage passiert nichts, es wird auch viel wieder ausgeschieden. Selen sollte man sogar tgl. zuführen, toll. was es alles kann, s. Google,… Ich war vermutlich der 1., der das Spätstadium der Lymeborreliose mit KSilber i.V. beseitigte, auch in diesem Fall schreiben viele wirkt kein Schulmedizin-AB mehr. Ich wusste aber, nach dem Abtöten der Erreger (Borrelienbakterien) kann man das Zuviel an Ag mit Selen binden und wieder ausleiten. Magengeschwüre beseitigt man zu 70% indem man mit 2 AB Helicobacter p. abtötet. Wer das vor ca. 30 Jahren gesagt hätte, das ein Bakterium in der Magensäure überlebt, den hätte man in die Irrenanstalt …. Meine These, selbst bei gefährlichen Erregern, gegen die man z.Z. noch nichts hat, könnte mit dem Doppelangriff, zuerst KSilber, nach ca. einem Tag Selen i.V. ein Abtöten gelingen, bald nach der Infektion theor. sogar gegen den HI-Virus,…. zumindest einen Reagenzglasversuch ist es Wert. Die orthomolekularen Stoffe (aus 47 besteht nur der Mensch) sind aber den Pharmamilliardären viel zu billig, bekommen darauf keine Patente. Die OM behebt nur einen Mangel.
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