Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Statistik zu Behandlungsfehlern: Ärzte wehren sich gegen Pfuscher-Image

Mehr als 7500 Patienten fühlten sich 2012 falsch behandelt - in jedem dritten Fall zu Recht. Das geht aus der aktuellen Statistik der Bundesärztekammer vor. Medizinervertreter sagen: "Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher."

Kliniken: Mehrere Beschwerdestellen für betroffene Patienten in Deutschland Zur Großansicht
Getty Images

Kliniken: Mehrere Beschwerdestellen für betroffene Patienten in Deutschland

Berlin - Deutsche Ärzte spüren, dass ihre Arbeit in der Öffentlichkeit kritisch beobachtet wird. Mit jedem Fall von Fehlern oder Hygieneproblemen in Krankenhäusern und Arztpraxen steigt der Druck, strengere Kontrollen einzuführen und die Rechte der Patienten zu stärken. Doch eine aktuelle Statistik offenbart, dass es nach wie vor große Probleme dabei gibt: Die Zahl jener Patientenbeschwerden über Behandlungsfehler, denen Gutachter recht geben, ist in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben.

Aus dem am Montag vorgestellten Bericht der Bundesärztekammer für das Jahr 2012 geht hervor, dass ein knappes Drittel (30 Prozent) der 7578 entschiedenen Anträge zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern berechtigt war. In 2280 Fällen hatte der Arzt den Patienten tatsächlich falsch behandelt, bei 1889 Betroffenen ergab sich daraus ein Gesundheitsschaden, für den dem Patienten eine Entschädigung zusteht.

Insgesamt wurden 2012 mit 12.232 Anträgen gegenüber 2011 mit damals 11.107 mehr Anträge an die Gutachter- und Schilchtungsstellen der Ärztekammern gestellt, in 7578 Fällen gab es Entscheidungen. Bezogen auf die etwa 18 Millionen Behandlungsfälle in Krankenhäusern und mehr als 540 Millionen bei Kassenärzten ist die Zahl der festgestellten Fehler aus Sicht der Ärztekammer niedrig. Unklar ist allerdings, in wie vielen Fällen eines mutmaßlichen Behandlungsfehlers die Patienten keine Hilfe suchen.

Wie in den Vorjahren kam es am häufigsten bei Knie- und Hüftgelenksbehandlungen sowie bei Brüchen von Armen und Beinen zu Behandlungsfehlern. Die Auswertung der Beschwerden beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) dagegen hatte im vergangenen Monat Behandlungsfehler bei Wurzelbhandlungen der Zähne als Spitzenreiter ergeben.

Es geht um Fehler, nicht um Pfusch

Ärztliche Behandlungsfehler werden in Deutschland sowohl vom MDK als auch von den Gutachter- und Schlichtungsstellen der Ärztekammern erfasst, weil Patienten selbst entscheiden können, an wen sie sich wenden. Gut ein Viertel der vermuteten Behandlungsfehler erreichen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern. Das Verfahren ist für die Patienten gebührenfrei. In neun von zehn Fällen akzeptieren Ärzte und Patienten die Entscheidungen, nach denen Gerichte eingeschaltet werden können. Die Entscheidungen der Schlichtungsstellen würden von Gerichten überwiegend bestätigt, so die Ärztekammer.

"Die Patientinnen und Patienten erleben das Schlichtungsverfahren als einen guten, neutralen Weg, eine fachkundige Einschätzung der Ereignisse zu erhalten", sagte Elisabeth Goetz von der Unabhängigen Patientenberatung Bremen. Für viele Betroffenen stünde nicht allein der finanzielle Ausgleich von Schäden im Vordergrund. "Sie erwarten vielmehr eine offene Kommunikation und die Beantwortung ihrer Fragen", so Goetz.

Mittlerweile wehren die Ärztevertreter sich offensiv dagegen, dass in der Öffentlichkeit Behandlungsfehler häufig verallgemeinernd als Pfusch dargestellt werden. "Eine solche Aussage ist durch keine seriöse Statistik gedeckt. Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher", sagte Andreas Crusius. Pfusch sei etwas anderes als Fehler, nämlich bewusst nachlässiges Arbeiten, um Kosten zu sparen.

Auch in Deutschland haben mittlerweile viele Kliniken und Verbände anonyme Meldesysteme eingerichtet, um aus den begangenen Fehlern für die Zukunft lernen zu können. Unter Ärzten ist allerdings umstritten, wie sehr eine offene und angstfreie Fehlerkultur bereits Teil der Arbeit in nach wie vor vor allem hierarchisch organisierten Kliniken ist.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es, die Zahl aller Anträge im Jahr 2012 habe 7578 betragen. Tatsächlich wurden 2012 12.232 Anträge gestellt, von denen 7578 entschieden wurden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

dba

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 54 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Tja
quark@mailinator.com 17.06.2013
Wie fast jeder weiß, ist die Dunkelziffer da extrem hoch. Wer kann schon wirklich BEWEISEN, daß der Arzt einen falsch behandelt hat, zumal ja bekanntlich die Ärzte sich untereinander Deckung geben und ungern gegeneinander aussagen. Ja, es ist richtig, daß Ärzte Fehler machen - sie sind schließlich auch nur Menschen. ABER: Ärztliche Fehler produzieren extreme Einzelschicksale und daher müssen die Patienten eine Möglichkeit haben, Entschädigung zu bekommen - und das geht nur, wenn die Fehler auch ans Licht kommen. D.h. die Ärzte müssen die Fehler freiwillig zugeben. Wir brauchen eine Änderung von Gesetzen und der gesamten Kultur, so daß es für Patienten einfach ist, bei Fehlern dann einen fairen Ausgleich zu bekommen. Aus meiner Sicht gibt es zwei Gründe, warum das nicht passiert. Erstens weiß die Politik, wieviel das kosten würde, zweitens wissen die Ärzte, wie oft sie nicht optimal arbeiten (schätze mal, wie alle anderen Menschen, hauen auch Ärzte bei so komplizierten Arbeiten in 30..50% der Fälle etwas daneben). Keiner aus beiden Gruppen will daher, daß es fair zugeht. Und DAS ist es, was die Leute nervt. Die offensichtliche Unehrlichkeit.
2.
coopms 17.06.2013
Zitat von sysopAPMehr als 7500 Patienten fühlten sich 2012 falsch behandelt - in jedem dritten Fall zurecht. Das geht aus der aktuellen Statistik der Bundesärztekammer vor. Medizinervertreter sagen: "Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher." http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/behandlungsfehler-patientenbeschwerden-haeufig-berechtigt-a-906085.html
Wenn man dann erlebt, wie die Fehler vertuscht werden und wie Patienten allein gelassen werden, dann riecht das nicht mehr nach Fehler. Dann fühlt es sich aus Patentensicht wie eine Verschwörung an.
3. Pfusch versus Fehler
mark_d 17.06.2013
Selbstverständlich sind Ärzte Menschen und machen Fehler. Aber so lange Fehler vertuscht werden, bin ich nicht bereit die Unterscheidung ziwschen Pfusch und Fehler zu akzeptieren. Ein vertuschter Fehler ist für mich mit Pfusch gleichzusetzen.
4. Überzogene Anspruchshaltung
urukhai47 17.06.2013
Zitat von sysopAPMehr als 7500 Patienten fühlten sich 2012 falsch behandelt - in jedem dritten Fall zurecht. Das geht aus der aktuellen Statistik der Bundesärztekammer vor. Medizinervertreter sagen: "Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher." http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/behandlungsfehler-patientenbeschwerden-haeufig-berechtigt-a-906085.html
Aus meiner Erfahrung als Arzt mit über 20 Jahren Berufserfahrung im chirurgisch/traumatologischen/orthopädischen Gebiet überwiegen bei Patientenbeschwerden 1. eine völlig überzogene Erwartungshaltung gegenüber der ärztlichen Behandlung: am liebsten jeden Tag zu jeder Uhrzeit wegen jeder Lappalie einen Facharzt verlangen, der sich undenklich viel Zeit, egal wieviel andere Patienten noch warten, nimmt und zu jedem geäusserten Quatsch eine Fachmeinung gibt 2. eine völlige Fehleinschätzung gegenüber jedweder Diagnostik und Therapie, von denen keine eine 100%en Lösungs- bzw. Erfolgsgarantie bietet 3. eine zunehmend abhanden kommendes Körpergefühl: bevor man seinen Körper und seine eigene Gesundheit täglich selbst evaluiert, wozu der mündige und vernunftbegabte Mensch sehr wohl seit Urzeiten im Stande ist, weigern sich viele, Verantwortung für sich selbst und die eigene Gesundheit sowie Umgang mit dem eigenen Körper zu übernehmen und stürzen sich auf jeden Heiler, dem man die Verantwortung übertragen könnte.....kostet ja auch heute fast nichts und das Gesundheitssystem ist eigentlich für viele ein Supermarkt mit 100&er Versorgung jedweder Kleinigkeiten....
5.
zyim 17.06.2013
Meine Frau und ich haben gerade das Problem, dass die Ärzte bei der Behandlung der Oma meiner Frau pfuschen. Da wird die anerkannte Krankheit (durch Spezialisten und Hausarzt) Restless Legs Syndrom nicht wahrgenommen und einfach die Medikamente abgesetzt und neue gegeben. Die dadurch entstehenden Folgen (u. a. Wahn, geistige Abwesenheit, Verwirrtheit usw.) wurden als Demenz bezeichnet. Seitdem meine Frau auf die Absetzung der "Demenzmedikamente" bestanden hat (durch Recherche haben wir eine Menge Nebenwirkungen dieser Behandlung gefunden), sind plötzlich alle Folgen weg und die Oma ist wieder klar wie vorher. Und das nach einer Lungenentzündung, die sie sich im Krankenhaus eingefangen hat. Von der lächerlichen Odyssee durch 3 Krankenhäuser, die untereinander nicht kommunizieren und dadurch keine Übergaben mit durchgeführten Behandlungen vornehmen mal abgesehen, sind die Ärzte entweder überfordert oder schlicht zu faul zum recherchieren. Es ist einfacher mal eben "irgendwelche" Diagnosen zustellen, weil 2 von 5 Symptome gerade passen. Bei mir entsteht immer wieder der Eindruck, dass die Ärzte bei anstehenden Gehaltsverhandlungen oder dem Abwendung von "Korruptionsregeln" mehr Energie aufwenden, als wenn es um die eigentliche Behandlung geht. Aber ich glaube, das ganze Gesundheitssystem (Pharmaunternehmen, Krankenhäuser, Krankenkassen, Ärzte usw.) sind Schuld an der ganzen Misere. Es wird viel zu viel verschwendet, doppelt behandelt und vor Allem auch unnötig behandelt. Dazu gab es auch in der vorletzten Wirtschaftswoche einen interessanten Bericht, der aufzeigte, wie schnell bei uns zum Skalpell gegriffen wird, weil es mehr Geld bringt.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



INFORMATIONEN FÜR BETROFFENE
Was ist ein Behandlungsfehler?
Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn ein Arzt einen Patienten nicht ordungsgemäß - das heißt nicht sorgfältig oder entsprechend der anerkannten medizinischen Standards - behandelt hat. Auch eine fehlende, falsche oder lückenhafte Aufklärung des Patienten über die Risiken eines medizinischen Eingriffes gilt als Behandlungsfehler.
An wen wende ich mich?
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit rät dazu, zuerst das Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder dem leitenden Klinikdirektor zu suchen. In vielen Kliniken existieren auch Beschwerdestellen, an die sich Patienten wenden können.

Weitere wichtige Ansprechpartner sind laut Bundesgesundheitsministerium die Krankenkassen: Viele können eine außergerichtliche Rechtsberatung vermitteln oder ein Gutachten durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung einholen. Dieses ist für Ärzte und Krankenhäuser zwar nicht bindend, kann aber bei einem Gerichtsverfahren nützlich sein.

Ebenfalls Hilfe bieten Verbraucherzentralen, Selbsthilfegruppen oder Patientenberatungsstellen. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland betreibt unter der Rufnummer 0800-0117722 ein bundesweites kostenloses Beratungstelefon.
Welche Rolle spielen die Schlichtungsstellen der Ärztekammern?
Die Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen der Ärztekammern sind neben der Krankenkasse die wichtigsten Anlaufstellen, wenn ein Patient ein Gutachten zu seinem Fall wünscht. Ihr Ziel ist es, Meinungsverschiedenheiten außergerichtlich zu klären. Die Kommissionen behandeln etwa ein Viertel aller vermutlichen Arztfehler.

Die Kommissionen haben für Patienten den Vorteil, dass ihre Arbeit für sie kostenlos ist, allerdings wird ihnen vorgeworfen, dass sie nicht komplett unabhängig sind, da sie zu den Ärztekammern gehören. Vorsitzender der Gutachterkommission ist ein Jurist, der die Befähigung zum Richteramt haben muss, hinzu kommen zwei ärztliche Mitglieder, von denen mindestens einer im gleichen Fachgebiet arbeiten muss wie der betroffene Arzt.

Das Einschalten der Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen ist freiwillig, die Fälle sollten noch nicht Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens sein und dürfen in der Regel nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Sind Patient oder Arzt mit dem Ergebnis nicht einverstanden, können sie anschließend noch vor Gericht ziehen.
Wie läuft ein Gerichtsverfahren ab?
Um den Verdacht eines Behandlungsfehlers zu klären, benötigen die Patienten die Dokumentation ihrer Behandlung. Jeder Patient hat grundsätzlich den Anspruch darauf, in die Akten einzusehen und Kopien zu erhalten.

Zieht der Patient vor Gericht, muss grundsätzlich er beweisen, dass er durch eine fehlerhafte Behandlung einen Gesundheitsschaden davongetragen hat. Das Gericht unterstützt ihn jedoch bei der Aufklärung und geht den Vorwürfen nach.
Weitere Informationen
Liste des Aktionsbündnisses Patientensicherheit mit Einrichtungen, die im Schadensfall helfen: http://www.aktionsbündnis-patientensicherheit.de

Broschüre "Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bei den Ärztekammern - ein Wegweiser der Bundesärztekammer": http://www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de

Broschüre "Patientenrechte in Deutschland" des Bundesgesundheitsministeriums: http://www.bmg.bund.de

Gesundheit auf Twitter

Über diesen Account erreichen Sie das Ressort und verpassen keinen Artikel:

Spektakuläre Kunstfehler
Verwechselt
Eine 78-Jährige wird im März 2008 im Krankenhaus Münchberg (Bayern) das Opfer einer Verwechslung am OP-Tisch. Statt der erforderlichen Operation am Bein wird der Frau fälschlicherweise ein künstlicher Darmausgang gelegt.
Mangelnde Hygiene
Ein vorbestrafter Schönheitschirurg wird im Dezember 2005 zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sah es als erwiesen an, dass der Mann Frauen bei Brustvergrößerungen und Fettabsaugungen nicht kunstgerecht und mit mangelnder Hygiene operierte. Einer Patientin schnitt er auf dem Wohnzimmerboden in die Brust, um Eiter zu entfernen. Nach dem Tod einer Patientin war der Arzt zuvor bereits vom Amtsgericht Wernigerode zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach der Haftentlassung verlegte er seine Praxis nach Nürnberg.
Übersehene Infektion
Das Landgericht Bielefeld spricht einem früheren Jugendfußballer nach einem Kunstfehler 1,36 Millionen Euro Schadenersatz zu. Er hatte eine Klinik auf entgangene Einnahmen als Profispieler verklagt. Der damals 18-Jährige hatte 1993 einen Meniskusabriss und einen Kreuzbandriss erlitten. Eine Infektion im Knie behandelten die Ärzte zu spät. Das Gericht wertete das als groben Behandlungsfehler.
Misslungene Herz-OP
Sechs Jahre nach dem Tod einer Patientin wird ein 67 Jahre alter Klinikbesitzer aus Straubing (Bayern) im März 2005 wegen Totschlags und Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Bei der Herz-OP einer 55-Jährigen wurde eine Schlagader verletzt. Obwohl der Chefarzt Komplikationen bemerkte, ließ er die lebensgefährlich Verletzte erst nach sechs Stunden in eine größere Klinik bringen. Grund für die Verzögerung waren laut Landgericht Regensburg persönliche Differenzen mit einer nahe gelegenen Konkurrenz-Klinik.
Zu später Kaiserschnitt
Die Eltern eines Kindes, das durch einen Kunstfehler behindert zur Welt gekommen ist, erhalten 400.000 Euro Schmerzensgeld. Das sieht ein im Januar 2003 vor dem Landgericht Hannover geschlossener Vergleich vor. Der Junge wurde in der Klinik in Hannover zu spät per Kaiserschnitt geboren. Er ist seither taub, blind, spastisch gelähmt, kann nicht sprechen und muss künstlich ernährt werden.
Vergessenes Operationsbesteck
Ein Chefarzt am Krankenhaus Radolfzell (Baden-Württemberg) vergisst ein Operationsbesteck im Bauch einer Patientin. Das 30 Zentimeter lange Instrument wird erst neun Monate später auf einer Röntgenaufnahme entdeckt. Der Mediziner wird 1999 für seinen Fehler zu einer Geldstrafe von 24.000 Mark (rund 12.300 Euro) verurteilt.


Gesundheit auf Twitter

Über diesen Account erreichen Sie das Ressort und verpassen keinen Artikel: