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Westafrika: Weniger Ebola-Neuerkrankungen gemeldet

Rettungsdienst bei Monrovia: Weniger Ebola-Neuerkrankungen gemeldet Zur Großansicht
AP

Rettungsdienst bei Monrovia: Weniger Ebola-Neuerkrankungen gemeldet

Ist das die Wende zum Guten? Laut Weltgesundheitsorganisation ist die Zahl der Ebola-Neuinfektionen in Westafrika gesunken. In der Hauptstadt Liberias wurde vergangene Woche keine einzige Neuerkrankung gemeldet.

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht leichte Anzeichen für eine Besserung der Ebola-Situation in Westafrika. In den drei am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in der zweiten Woche in Folge gesunken, teilte die Organisation in Genf mit.

Grund für den Rückgang sei in erster Linie die liberianische Hauptstadt Monrovia. In der vergangenen Woche sei dort keine einzige Neuerkrankung gemeldet worden. Allerdings würden nicht alle Infektionen den Behörden mitgeteilt.

In Guinea sank die Zahl der offiziellen Neuinfektionen in der vergangenen Woche mit rund 50 auf den tiefsten Stand seit Ende August.

Insgesamt sind in den drei Ländern bis zum 28. September 7157 bestätigte Erkrankungen und Verdachtsfälle sowie 3300 Todesfälle erfasst worden. Unter den Toten waren 216 Helfer aus dem Gesundheitsbereich.

Unterdessen ist in den USA der erste Ebola-Fall bestätigt worden. Die Krankheit wurde bei einem Mann aus Texas diagnostiziert. Als er sich im Krankenhaus meldete, wurde er zunächst mit Antibiotika wieder nach Hause geschickt - obwohl er eine Schwester daraufhingewiesen hatte, dass er zuvor in Westafrika war. Die Fehleinschätzung könnte zur Folge haben, dass sich weitere Menschen mit dem Virus angesteckt haben.

hut/dpa

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1. widerspruch in sich...
kraichgau12 02.10.2014
in monrovia gäbe es letzte woche keine einzige neuansteckung,allerdings würden nicht alle infektionen gemeldet...letzte woche lagen die sterbenden noch vor den hospitälern,die niemanden mehr aufnehmen konnten, ich denke eher,die regierung dort hat keinerlei datenbasis mehr und geht deshalb von null aus
2. Das würde mich ...
wulf.d 02.10.2014
sehr freuen, aber die Tatsachen sehen komplett anders aus. Französische Entwicklungshelfer berichten von tausenden von Toten auf den Friedhöfen Westafrikas. Auffallend viele Tote im Alter unter 40, was unüblich ist. Diese Toten wurden nicht auf Ebola überprüft. Da Grundsätzlich die internationalen globalen ( Schiff und Flugverkehr )Karantänemassnahmen nicht umgesetzt werden, gibt es den ersten Patienten in den USA. Rechnerisch hätte der erste Ebola Patient in London oder Paris entdeckt werden müsse. Die Flugverkehrgraphik hatte der Spiegel ja vor 2 Wochen dargestellt. Es ist also davon auszugehen, das der erste bestätigte Ebola Patient ind den nächsten Tagen in Europa angezeigt wird. Ps wie lange ein Ebolavirus ohne Wirt (z.b Mensch ) überleben kann, zb an einem Türöffner einer Bahn entnehmt bitte der RKI Seite. Der worst case ist in den USA eingetreten.
3. Es wäre wirklich zu wünschen, dass es stimmt.
willibaldus 02.10.2014
Nach den Informationen der letzten Wochen sollte man eher davon ausgehen, dass die Regierungen die Kontrolle verloren haben. Eine gute Nachricht, dass die Zahl der Neuinfizierten zurückgeht, allein mir fehlt der Glaube.
4. Das würde mich ...
wulf.d 02.10.2014
sehr freuen, aber die Tatsachen sehen komplett anders aus. Französische Entwicklungshelfer berichten von tausenden von Toten auf den Friedhöfen Westafrikas. Auffallend viele Tote im Alter unter 40, was unüblich ist. Diese Toten wurden nicht auf Ebola überprüft. Da Grundsätzlich die internationalen globalen ( Schiff und Flugverkehr )Karantänemassnahmen nicht umgesetzt werden, gibt es den ersten Patienten in den USA. Rechnerisch hätte der erste Ebola Patient in London oder Paris entdeckt werden müsse. Die Flugverkehrgraphik hatte der Spiegel ja vor 2 Wochen dargestellt. Es ist also davon auszugehen, das der erste bestätigte Ebola Patient ind den nächsten Tagen in Europa angezeigt wird. Ps wie lange ein Ebolavirus ohne Wirt (z.b Mensch ) überleben kann, zb an einem Türöffner einer Bahn entnehmt bitte der RKI Seite. Der worst case ist in den USA eingetreten.
5.
Tiananmen 02.10.2014
Das wäre eine großartige Nachricht! Leider bleibt ein gewisses Mißtrauen. Aber wenn wenigstens der Trend stimmt, dass können die Leute dort (und hier) beruhigt(er) durchatmn. Wenn die Ärzte aus Kuba nicht mehr benötigt werden: in den USA werden Ebola-Erkrankte vom Hospital abgewiesen!
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