Gesundheits-Quiz: Wie gut kennen Sie Ihr Herz?

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Das Herz: Versorgt den ganzen Körper mit Blut Zur Großansicht
Corbis

Das Herz: Versorgt den ganzen Körper mit Blut

Ohne Herz kein menschliches Leben - das ist klar. Aber wissen Sie im Detail, was Ihr Herzmuskel leistet? Testen Sie im Quiz, wie gut Sie sich mit Herzensangelegenheiten auskennen.

Die besondere Beziehung, die Menschen zu ihrem Herzen haben, spiegelt sich in der Sprache wider. Das Herz steht für Leidenschaft, Liebe und Ehrlichkeit. Wichtige Dinge sind uns eine Herzensangelegenheit, geht es um eine ehrliche Einschätzung, legen wir die Hand aufs Herz und übermannt einen Menschen die Zuneigung für jemanden, dann schenkt er ihm sein Herz.

Doch das Herz ist mehr als nur Metapher oder Symbol, es ist vor allem die Grundlage unseres Lebens. Tag für Tag zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt das Blut erst in die großen Arterien, von wo aus es sich über winzige Verästelungen den Weg in jede Ecke des Körpers bahnt.

Bei seiner Arbeit passt sich das Herz seiner Umgebung an, manchmal auf überraschende Art. Das Elefantenherz etwa schlägt äußerst langsam, pro Minute zieht es sich in der Regel nur etwa 25-mal zusammen. Ganz anders sieht es beim Kolibri aus: Der Vogel rast nicht nur mit seinen Flügeln, sein Herz schlägt zum Teil auch bis zu 1000-mal pro Minute. Und wie war das noch mal beim Menschen?

Stellen Sie Ihr Herzwissen im SPIEGEL-ONLINE-Quiz auf die Probe!

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insgesamt 7 Beiträge
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1. das Herz ist sekundär
albert schulz 21.08.2012
Für den Mediziner ist das Herz das ausschlaggebende Organ. Auch wenn seine Funktion und Stabilität vom Innenhirn gesteuert wird. Aber alle Symptome bei Kreislauf und Herz haben gewaltige Ursachen, egal ob Verliebtheit oder Treppensteigen. Am Herzen hängen ungeheuer viele Funktionen, und es werden Fehlschaltungen ersichtlich, allerdings selten der eigentliche Grund. Das Herz vermeldet nur, daß es einen Grund gibt. Der Mediziner behandelt das Herz. Sagt er. In Wirklichkeit behandelt er bereits mit den Betablockern das Nervensystem, das das Herz regelt. Er lügt also wieder mal halb. Die Sache ist furchtbar einfach. Der Herzmuskel bekommt ein Signal und funktioniert. Oder eben nicht. Oder zu wenig oder zu sehr. Das Herz ist der beste Indikator für die Lebensenergie, den Lebenswillen. Und versorgt so ganz nebenbei alle anderen Organe mit Blut, also Nährstoffen und Sauerstoff. Auch seinen eigenen Befehlsgeber.
2. optional
bigbubby 22.08.2012
Herr Schulz, das stimmt so nicht ganz. Das Herz ist selbst anregend. Es funktioniert also ganz ohne Signal vom Gehirn.
3.
mr.ious 22.08.2012
Zitat von albert schulz.............. Die Sache ist furchtbar einfach. Der Herzmuskel bekommt ein Signal und funktioniert. Oder eben nicht. Oder zu wenig oder zu sehr. Das Herz ist der beste Indikator für die Lebensenergie, den Lebenswillen. Und versorgt so ganz nebenbei alle anderen Organe mit Blut, also Nährstoffen und Sauerstoff. Auch seinen eigenen Befehlsgeber.
Naja, ich bin zwar auch laut dem Quiz-Ergbnis kein Kardiologe, wie tatsächlich von berufswegen auch nicht, aber die Frage mit den Farben bei hohem oder niedrigem Anteil an Sauerstoff im Blut, die hängt auch sehr mit dem zusammen was Sie da nennen. Wobei ich den "Lebenswillen" doch eher der Philosophie zuschreiben würde. Also, eigene Erfahrunen hab eich da nur mit einem Hund gemacht, aber die allermeisten Hundehalter kenenn das Verhalten ihrer Tierchen doch ziemlich gut, auch wenn sie's nicht immer medizinisch richtig beschreiben. Der "Lebenswille" war bei meinem, bei 27% roter Blutkörper (ab unter 43% ist von einer ernsthaften Erkrankung auszugehen), doch ein ganz anderer wie sonst. Das war eine bakterielle Infektion, aber wenn man einfach über die Atemluft ebenso weniger Sauerstoff in die Lunge bekommt wie es der reduzierten Anzahl der Blutkörper gleich kommt ist auch nichts anderes an Symptomen vorhanden. Ebenso wenn die Lunge einen Schaden hat. Bei CO2 Vergiftungen schläft man auch einfach nur ein. So kann man den "Lebenswillen" schon sehr stark an den Blutsauerstoff hängen. Wobei Sie aber auch nicht unrecht haben, denn Herzrhythmusstörungen können erwiesener Maßen zu Depessionen führen. Das ist bei Elektrikern seit Jahrzehnten eine anerkannte Berufskrankheit ("gewesen" muß man da Heute sagen, denn früher war man von berufswegen automatisch in einer bestimmten Krankenkasse, die das so bei dokumentierten Stromunfällen vorgab und anerkannte. Das gilt seit der freien Kassenwahl aber nicht mehr grundsätzlich, wird also nicht von allen Kassen anerkannt, so viel ich weiß. Somit eine früher nicht vorhandene Grundsatzfrage an die Medizin gestellt. Ich weiß aber nicht ob sich schon irgendwer angesprochen fühlte deswegen.)
4. @albert schulz es fehlt noch etwas
kado1 22.08.2012
Zitat von sysopOhne Herz kein menschliches Leben - das ist klar. Aber wissen Sie im Detail, was Ihr Herzmuskel leistet? Testen Sie im Quiz, wie gut Sie sich mit Herzensangelegenheiten auskennen. Herz-Quiz: Fragen vom Herzinfarkt bis zum Sportlerherz - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/0,1518,850503,00.html)
zu Ihren Worten, Der Herzmuskel bekommt ein Signal und funktioniert. Aber nur, wenn er optimal mit allen Nährstoffen versorgt wird. Ich verwende z.B. einige Gramm Vit.C(immer mit Vit.E) und möglichst allen Antioxidanzien als Elektronenspender, will viele freie Radikale so neutralisieren, die u.a. auch das LDL-Chol. oxidieren, was dann zur Verkalkung und die dann zu Infarkten führt. Es klappt, trotz eines ererbten LDL von 235, HDl nur 40 keinerlei Plaque an den Halsschlagadern und Herzkranzgefässen mit der eingefärbten Doppleruntersuchung feststellbar, das sollen andere erst einmal nachmachen, werde 64. Natürlich ist eine fast optimale Ernährung der 1. Schritt, um 1 kg eigenes, also echtes Bioobst und Gemüse deren Flavonoide u.a. sek. Pflanzenstoffe verstärken die Vitamine um das 30-50- Fache. NW der mindest 10-fachen Tagesdosen topfit, "man wird einfach nicht mehr krank".
5. Das Herz ist der Motor
albert schulz 22.08.2012
Zitat von mr.iousHerr Schulz, das stimmt so nicht ganz. Das Herz ist selbst anregend. Es funktioniert also ganz ohne Signal vom Gehirn.
Da habe ich mir auch schon gedacht. Und wenn man vor lauter Aufregung oder Verliebtheit Herzrasen bekommt oder einen roten Kopf, beruht das auf Gedankenübertragung per Elektrosmog. Gerade hier ist eine Wechselwirkung zu beobachten. Es könnte nämlich genausogut umgekehrt sein. Eine Schädigung oder Funktionsstörung im Hirn könnte den Herzrhythmus beeinflussen. Also wieder ein ähnlicher Effekt wie beim Verlieben oder schlicht beim Ärgern. Beides kann aber auch auf die Verdauung durchschlagen. Das regelt der Körper oder eben seine Einsatzzentrale im Innenhirn völlig autonom. Mit Hilfe des Herzens wird jedes Organ funktionsfähig, und zwar besser bei Beanspruchung des Kreislaufs, auch das Gehirn. Und auch die sogenannte Seele, die lediglich eine Kombination von Organen und Funktionen ist. Mit Bewegung kann man psychische Kalamitäten bekämpfen, und sogar die Immunabwehr (z.B. gegen Krebs) verbessern. Das Herz und die Durchblutung sind hier das Instrument, nicht der Verursacher.
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Heft 3/2012 Was es schwächt, was es stärkt, was es heilt

Zur Autorin
  • Iris Carstensen
    Irene Berres, studierte Wissenschaftsjournalistin, hat sich auf Themen rund um den Körper spezialisiert. Sie ist Redakteurin im Ressort Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.