Pollen und Heuschnupfen Was fliegt denn da schon wieder?

Nach Hasel und Erle ärgern jetzt vor allem Birkenpollen Allergiker. Insgesamt wird die Belastung in diesem Jahr aber voraussichtlich geringer sein als im Vorjahr.

Birke im Frühling
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Birke im Frühling


Die milden Temperaturen in den vergangenen Tagen haben die Natur förmlich zum Explodieren gebracht. Doch schönes Wetter setzt auch viele Pollen frei - derzeit vor allem Birkenpollen. Allergikern machen die typischen Heuschnupfensymptome wie Fließschnupfen und juckende Augen zu schaffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Welche Pollen fliegen derzeit?

Nachdem die Blüte von Hasel und Erle weitgehend durch ist, fliegen jetzt vor allem Birkenpollen. Die höchste Belastung gibt es derzeit laut dem Gefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst und der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst im Westen und Südwesten sowie in großen Teilen Ostdeutschlands. Dort herrscht Alarmstufe rot. Auch die Belastung durch Eschepollen ist bis auf den Norden und äußersten Süden bereits mittel bis hoch.

Gibt es dieses Jahr besonders viele Birkenpollen?

Birken setzen in der Regel alle zwei Jahre mehr Pollen frei als üblich. Nach Angaben der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ist 2017 allerdings kein solches Mastjahr, wie Biologen es nennen. Voraussichtlich gibt es insgesamt geringere Pollenkonzentrationen. Die Belastung hängt aber auch von den Niederschlägen ab. Bei Regen werden die Pollen auf den Boden gespült und sind für Allergiker weniger schlimm.

Wann fliegen Pollen überhaupt?

Seit Jahren beobachten Forscher, dass sich der Pollenflug um mehrere Tage nach vorn verlagert und im Herbst etwas länger andauert. Bei mildem Klima kann es also sein, dass im November die letzten Gräser- oder Kräuterpollen fliegen und im Dezember schon die ersten Haselpollen unterwegs sind. Für Allergiker verlängert sich damit die Saison.

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Wie viele Menschen haben eine Pollenallergie?

Zwischen 15 und 20 Prozent der Deutschen und damit mindestens zwölf Millionen Menschen leiden an Heuschnupfen. Ausgelöst wird der allergische Schnupfen durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern. Erreicht er die Augen- und Nasenschleimhäute, bilden Allergiker Antikörper und schütten unter anderem den Botenstoff Histamin aus. Die Folgen sind tränende und juckende Augen, Fließschnupfen, Niesattacken und Atemnot. Die Allergie kann auch zu Magen-Darm-Störungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen führen. In schweren Fällen droht ein allergischer Schock. Ohne ausreichende Therapie erkranken zudem bis zu 40 Prozent der Heuschnupfenpatienten an Asthma.

Wie können sich Allergiker schützen?

Experten empfehlen, die Kleidung beim Betreten der Wohnung zu wechseln. Auch ist es ratsam, vor dem Schlafengehen die Haare mit Wasser auszuspülen. Sport im Freien sollte vermieden werden. Auf dem Land ist die Pollenbelastung in den frühen Morgenstunden am stärksten, in der Stadt hingegen wird das Maximum erst abends erreicht. Empfohlen wird daher, das Schlafzimmer nachts zu lüften und die Fenster am frühen Morgen zu schließen und auch tagsüber geschlossen zu halten. Im Auto kann ein Lüftungsfilter hilfreich sein.

Welche Medikamente helfen?

Antiallergisch wirkende Antihistaminika werden bei akuten Symptomen eingesetzt, moderne Mittel machen auch nicht mehr so müde. Es gibt sie als Nasenspray oder Augentropfen sowie als Tabletten und Tropfen in der Apotheke. In stärkeren Fällen kann der Arzt kortisonhaltige Mittel verordnen. Auch Akupunktur kann Heuschnupfensymptome vorübergehend lindern.

Die sogenannte Hyposensibilisierung ist bisher die einzige Möglichkeit, um die Ursache einer Allergie zu behandeln. Dabei wird das betreffende Allergen in steigender Dosis verabreicht, um den Körper daran zu gewöhnen. Bis zu 70 Prozent der Patienten sind danach oft dauerhaft oder für eine längere Zeit beschwerdefrei.

hei/AFP

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Seite 1
spankyspangler 04.04.2017
1. Die Milch machts!
Jedes Jahr das gleiche Drama. Dieses Jahr habe ich nach Hinweisen aus verschiedenen Ecken die Milch abgesetzt, da deren Konsum wohl allergisches Asthma fördern soll. An sich halte ich nicht viel von der Religionisierung von Ernährungsweisen (Vegan, NoCarb, Paleo etc.). Aber siehe da, meine Reaktionen sind deutlich abgemildert, aber natürlich nicht ganz weg. Bißchen Nase, aber Lunge frei! Ein 12km-Lauf bei Birkenstufe rot war in den Vorjahren nicht möglich. Und schlanker wird man ohne Milch auch...
constractor 04.04.2017
2.
Zitat von spankyspanglerJedes Jahr das gleiche Drama. Dieses Jahr habe ich nach Hinweisen aus verschiedenen Ecken die Milch abgesetzt, da deren Konsum wohl allergisches Asthma fördern soll. An sich halte ich nicht viel von der Religionisierung von Ernährungsweisen (Vegan, NoCarb, Paleo etc.). Aber siehe da, meine Reaktionen sind deutlich abgemildert, aber natürlich nicht ganz weg. Bißchen Nase, aber Lunge frei! Ein 12km-Lauf bei Birkenstufe rot war in den Vorjahren nicht möglich. Und schlanker wird man ohne Milch auch...
Schön zu hören das eine weitere Person sich nicht mehr durch die Landwirtschaftsmafia und dem "Milch ist gesünd" Mythos einlullen lässt. Milch fremder Säugetierarten ist nachweislich sehr schädlich für den menschlichen Körper. Es wurde wissenschaftlich zum Beispiel nachgewiesen das Milchkonsum zu einer erhöhten Schleimproduktion im Körper führt. (Siehe hierfür: Bartley J1, McGlashan SR., Does milk increase mucus production? Med Hypotheses. 2010 Apr;74(4):732-4.) Dies ist bei einem Heuschnupfen sicherlich nicht die beste Sache. Ganz zu schweigen vom hoch aggressivem Einfachzucker Galaktose welcher Unfruchtbarkeit und Tumorerkrankungen an Eierstöcken und Hoden auslösen kann (siehe Dr. Elena Krieger; Die Milchlüge – Die Milch macht´s leider doch nicht)
diplpig 04.04.2017
3. Atemschutzmaske beim Sport!
Als Läufer könnte ich mir während der Birkenblüte gleich 20mg Cortison ins Müsli rühren - oder ganz auf laufen verzichten. Echt spitze sind Atemschutzmasken mit speziellem Ventil (Schutzstufe FFP1). Damit kann man fast unter Volllast laufen, auch längere Strecken. Spaziergänger schauen zwar etwas irrtiert, aber damit kann ich leben. Die Masken gibt es von verschiedenen Herstellern, ca. 2 € das Stück. Die Masken halten lang, in der Regel reißt irgendwann das Gummiband.
cassandros 04.04.2017
4.
Zitat von constractorSchön zu hören das eine weitere Person sich nicht mehr durch die Landwirtschaftsmafia und dem "Milch ist gesünd" Mythos einlullen lässt. Milch fremder Säugetierarten ist nachweislich sehr schädlich für den menschlichen Körper. Es wurde wissenschaftlich zum Beispiel nachgewiesen das Milchkonsum zu einer erhöhten Schleimproduktion im Körper führt. (Siehe hierfür: Bartley J1, McGlashan SR., Does milk increase mucus production? Med Hypotheses. 2010 Apr;74(4):732-4.) Dies ist bei einem Heuschnupfen sicherlich nicht die beste Sache. Ganz zu schweigen vom hoch aggressivem Einfachzucker Galaktose welcher Unfruchtbarkeit und Tumorerkrankungen an Eierstöcken und Hoden auslösen kann (siehe Dr. Elena Krieger; Die Milchlüge – Die Milch macht´s leider doch nicht)
Die angebliche Schädlichkeit von Milch ist ein Ammenmärchen, das auch durch ständiges Weitererzählen nicht wahr wird. Die ernährungswissenschaftliche Fachliteratur kenne keine Schadwirkungen der Milch.
cindy2009 04.04.2017
5. @cassandros
"----cassandros*heute, 20:01 Uhr 4. Die angebliche Schädlichkeit von Milch ist ein Ammenmärchen, das auch durch ständiges Weitererzählen nicht wahr wird. Die ernährungswissenschaftliche Fachliteratur kenne keine Schadwirkungen der Milch. ---" Der Forist nannte Quellen. Und ich sehe bei meinen Kindern auch so etwas wie "Krankheitsbild 'nicht gestillt' - 'gestillt'" ;-)
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