HIV-Medikamente: So sicher wie Kondome

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Aids-Medikamente: Kampf gegen die HIV-Infektion Fotos
Corbis

"Sie haben HIV" - vor 30 Jahren kam die Diagnose einer Todesbotschaft gleich, heute haben früh Behandelte eine fast normale Lebenserwartung. Und nicht nur das: Wer regelmäßig seine Medikamente nimmt, ist quasi nicht mehr ansteckend. Einfach weglassen sollten HIV-Infizierte das Kondom beim Sex dennoch nicht.

Bilder von bunten Kondomen zieren die Plakate, Fotos von zerwühlten Betten, einem Bulli auf einem Kornfeld, ein BH baumelt über dem heruntergekurbelten Fenster auf der Beifahrerseite. Darunter prangt der Schriftzug "Mach's mit". Seit 25 Jahren läuft die "Gib Aids keine Chance"-Kampagne, immer wieder erobern neue Motive Werbeflächen in U-Bahnstationen oder auf Gratiskarten in Kinos und Kneipen.

Mit großem Erfolg: Dass Kondome vor HIV schützen, zählt längst zur Allgemeinbildung. Doch langsam drängt eine weitere Schutzmöglichkeit in den Vordergrund. Zwar gibt es noch immer keinen Impfstoff, heilbar ist die Krankheit nicht. Im letzten Jahr konnten Forscher aber endgültig nachweisen, dass eine frühe und konsequente Therapie mit modernen Medikamenten die Virusmenge im Körper so stark senkt, dass die Infizierten quasi nicht mehr ansteckend sind.

Erfolgreiche Therapie: Besserer Schutz als das Kondom

Das Fachjournal "Science" kürte die Erkenntnis zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres, der Nationale Aids-Beirat veröffentlichte als Reaktion ein Positionspapier. Eine effektive antiretrovirale Therapie verhindere eine HIV-Übertragung, heißt es darin, die Botschaft solle öffentlich wirksam kommuniziert werden - vor allem, um der Krankheit ihr Stigma zu nehmen. In wenigen Tagen wird auf der Welt-Aids-Konferenz die Therapie als Prävention eines der viel diskutierten Themen sein.

HIV-positive Schwangere erhalten bereits seit Jahren solche Medikamente, um die Infektion nicht an ihre Kinder weiterzugeben. Auch andere Studien hatten darauf hingewiesen, dass der breite Einsatz von Medikamenten die Zahl neuer Infektionen senken kann.

Doch erst eine Studie im vergangenen Jahr schaffte endgültig Gewissheit. Die Forscher hatten mehr als 1000 Paare begleitet, bei denen einer der Partner das Virus in sich trug. Dabei zeigte sich, dass eine frühe Behandlung mit antiretroviralen Mitteln das Risiko, das Virus weiterzugeben, um mindestens 96 Prozent senkt. Damit schützt die Therapie sogar besser als das Kondom vor einer Ansteckung, bei dem Verhütungsmittel liegt die Sicherheit - geübter und konsequenter Einsatz vorausgesetzt - bei etwa 95 Prozent.

Einfach weglassen sollten HIV-Infizierte das Präservativ dennoch nicht. Schließlich schützt es auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. "Wir sehen die Medikamente nicht als Alternative, sondern als Teil eines Präventionsbaukastens", sagt Hans Jürgen Stellbrink, der in einer auf HIV spezialisierten Praxis in Hamburg arbeitet und Mitglied des Nationalen Aids-Beirats ist.

Täglich eine Pille: Vertretbares Opfer zum Wohl der Allgemeinheit?

Ärzte versprechen sich Großes vom Schutzeffekt der Medikamente. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schrieb in einem Bericht zu antiretroviralen Medikamenten, dass diese wahrscheinlich schon Millionen von HIV-Infektionen verhindert haben. "Selbst wenn es nur eine Person ist, die eine Person weniger ansteckt, kann das eine Kettenreaktion an Infektionen verhindern", sagt Julio Montaner, Leiter des British Columbia Centre for Excellence in HIV/Aids und ehemaliger Präsident der Internationalen Aids-Gesellschaft.

Das Konzept klingt wie eine Win-win-Situation: Die Betroffenen profitieren von der Therapie, die Gesellschaft von der verhinderten Weitergabe. Doch es gibt einen Haken. Infizierte sollten für einen guten Schutzeffekt so früh wie möglich mit der Therapie beginnen, am besten direkt nach der Diagnose.

HIV-Pillen: Infektionsschutz als positive Nebenwirkung
Den Weg zur Schutzwirkung ebnete vor allem die Hartnäckigkeit des Virus selbst: Der Erreger befällt spezielle Zellen im Immunsystem. Damit diese sich wieder erholen können, muss seine Menge im Körper extrem gesenkt werden. Zudem ist er so wandelbar, dass bei einer höheren Viruslast ein zu großes Risiko bestehen würde, dass er Resistenzen gegen die Wirkstoffe bildet.

Moderne antiretrovirale Medikamente reduzieren die Virus-Menge im Körper deshalb sehr stark - so stark, dass der Krankheitserreger auch in der Muttermilch, Blut, Sperma, in Scheidensekret und anderen kritischen Flüssigkeiten kaum noch vorhanden ist. Der positive Nebeneffekt: Das Risiko ist minimiert, dass die Betroffenen die Infektion über die Flüssigkeiten weitergeben.
In der Regel starten Infizierte gemäß der Behandlungsleitlinie jedoch erst mit der Therapie, wenn das Virus die Zahl seiner Wirtszellen im Immunsystem unter eine kritische Grenze drückt. Ob die Patienten selbst von einem früheren Therapiebeginn profitieren, ist noch umstritten. Sollten sie also unter Umständen nur zum Wohl der Gesellschaft die Medikamente früher nehmen?

"Es darf auf keinen Fall Druck aufgebaut werden", sagt Armin Schafberger von der Deutschen Aids-Hilfe. Zwar sind die Nebenwirkungen bei modernen Präparaten bis auf Ausnahmen überschaubar. Haben Betroffene einmal die Therapie begonnen, müssen sie die Tabletten jedoch bis ans Ende ihres Lebens nehmen. Tag für Tag. Jede Pause, jede vergessene Pille erhöht das Risiko für Resistenzen. Hinzu kommt die psychische Belastung.

7,5 Millionen Patienten ohne medizinisch notwendige Therapie

In Entwicklungsländern spielt sich dagegen eine andere ethische Diskussion ab. In einigen Regionen prüfen Forscher das "Test and Treat"-Konzept, bei dem so viele Menschen wie möglich regelmäßig getestet und bei einem positiven Ergebnis sofort behandelt werden. Doch wie realistisch ist ein derartig flächendeckender Einsatz der Mittel?

Der WHO zufolge befanden sich 2010 weltweit etwa 6,6 Millionen Menschen in Behandlung, die aus medizinischen Gründen auf die antiretroviralen Mittel angewiesen waren. 7,5 Millionen Menschen, die eine Behandlung bräuchten, hatten keinen Zugang zu den hochwirksamen Tabletten. "Zuerst müssen diejenigen Medikamente bekommen, die diese dringend benötigen", sagt Schafberger.

Allein das ist schon schwer umzusetzen, aufgrund der Weltwirtschaftskrise scheinen die Unterstützungen für den Kampf gegen HIV eher zu schwinden als zu wachsen. Dennoch sind die aktuellen Erkenntnisse ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn das Ziel "Keine neuen Infektionen" noch in weiter Ferne scheint, eine Utopie ist es wohl nicht mehr.

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1. Was soll die Überschrift?
manuelbaghorn 23.07.2012
Auch wenn der Artikel das Thema differenzierter betrachtet: was soll diese Überschrift? Und was soll die Aussage "quasi" nicht mehr ansteckend? Der einzige Schutz ist und bleibt ein Kondom und wer mit so einer Reichweite wie SPON das nicht sofort eindeutig klarstellt, handelt grob fahrlässig!
2. optional
Narf 24.07.2012
"so früh wie möglich mit der Therapie"... Der feuchte Traum der Pharmaindustrie...
3. darum geht es ja....
spon-facebook-1494560483 30.08.2012
Zitat von manuelbaghornAuch wenn der Artikel das Thema differenzierter betrachtet: was soll diese Überschrift? Und was soll die Aussage "quasi" nicht mehr ansteckend? Der einzige Schutz ist und bleibt ein Kondom und wer mit so einer Reichweite wie SPON das nicht sofort eindeutig klarstellt, handelt grob fahrlässig!
Genau darum geht es ja in dem Artikel und bei der genannten Studie. Studien haben ergeben, dass Partienten in Therapie ein geringeres Risiko haben, andere anzustecken, als wenn sie "nur" ein Kondom benutzen. Das ist eine mutige Aussage, da oft die Krankheit immernoch mit dem Wissen der 80er betrachtet wird. Aber die Realität sieht anders aus... Zumindest in der westlichen Welt.
4. Jeden Tag? Wie soll das gehen?
dj_mirroruser 22.02.2013
Das hört sich einfach an. Jeden Tag "nur" eine Pille pro Tag. Gut. Wenn man gesund ist und einen regelmäßigen Alltag hat ist das "relativ" einfach. Ist wie Zähne putzen. Doch was passiert, wenn die Leute krank werden? Gerade die HI-Viren mindern das Immunsystem. Eine Magen-Darm-Grippe geht schnell und schon wird die gerade eingenommene Pille wieder hinausbefördert (egal welchen Weg) ohne dass die Wirkstoffe in den Blutkreislauf wandern konnten. Oder eine Grippe, an dem man an alles denkt, nur nicht an seine täglichen Pillen. Ich kenne die Studien nicht, aber wird das auch berücksichtigt? Gruß DJ
5. Die Fakten sprechen für sich...
Chatzi 23.02.2013
Das SPON diese seit Jahren längst überfällige Wahrheit veröffentlicht, wurde auch langsam mal Zeit! Die Stigmatisierung der HIV Positiven ist nicht nur durch die Ansteckungsgefahrt der Nicht Infizierten entstanden, sondern duch die allgegenwärtige Angst aller Menschen, die sich vor Krankheiten jedweder Art fürchten. Ihnen diese Angst zu nehmen, indem man Fakten für sich sprechen lässt, mindert Diskriminierung und Ausgrenzug. Dass es leider immer noch Leute gibt, die in ihrer Angst verhaftet weder für Fakten noch für die Wahrheit zugänglich sind, ist leider sehr traurig und ausgesprochen dumm. Wer lesen kann, und das was er liest klar und deutlich versteht und auch umzusetzen vermag, ist klar im Vorteil!
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Zur Autorin
  • Iris Carstensen
    Irene Berres, studierte Wissenschaftsjournalistin, hat sich auf Themen rund um den Körper spezialisiert. Sie ist Redakteurin im Ressort Gesundheit bei SPIEGEL ONLINE.
HIV/Aids
Zahlen und Fakten in Deutschland
- in Deutschland leben etwa 78.000 Menschen mit HIV und Aids
- rund 63.000 HIV-Infizierte und Aids-Kranke sind Männer
- davon sind etwa 51.000 Männer homo- oder bisexuell
- 17.000 Menschen haben sich über heterosexuelle Kontakte infiziert
- im Jahr 2012 gab es etwa 3400 HIV-Neuinfektionen
- die Zahl der Todesfälle wird auf 550 geschätzt
- seit Beginn der Epidemie in den achtziger Jahren gab es etwa 27.000 Todesfälle in Deutschland. Jährlich kommen etwa 500 Todesfälle hinzu.
Quelle: RKI, Stand November 2013
HIV-Infektion
Die Infektion mit HIV erfolgt über Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidensekret, aber auch über die Muttermilch. Außer ungeschütztem Vaginal- und Analverkehr gilt die gemeinschaftliche Nutzung von Spritzen durch Drogensüchtige als ein Hauptübertragungsweg.

Bei normalem Körperkontakt gibt es dagegen kein Infektionsrisiko, da die Körperhaut im Gegensatz zur Schleimhaut über eine schützende Hornschicht verfügt. Bei Verletzungen oder Ekzemen können allerdings auch hier Erreger eindringen. Beim beruflichen Umgang mit Kollegen am Arbeitsplatz besteht ebenso wenig Ansteckungsgefahr wie bei Besuchen von Schwimmbad oder Sauna oder gemeinsamem Essen. Kein Risiko gibt es auch bei ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen, da die Desinfektion von Instrumenten das Virus zuverlässig abtötet.
Die Krankheit Aids
Das HI-Virus zerstört allmählich das Immunsystem, indem es die Zahl der T-Helferzellen im Blut drastisch senkt. Während in den ersten Wochen nach der Infektion grippeähnliche Symptome auftreten können (aber nicht müssen), folgen der Ansteckung mit HIV meist mehrere Jahre ohne körperliche Anzeichen. Währenddessen vermehrt sich das Virus im Körper. Mit dem Beginn der ARC-Phase ("Aids Related Complex") treten erneut Beschwerden wie nach der Infektion auf. Wenn die eigentliche Krankheit beginnt, spricht man von der Diagnose Aids ("Acquired Immunodeficiency Syndrome").

Aids wird durch verschiedene Erkrankungen definiert. Sogenannte opportunistische oder Sekundär-Infektionen und Tumoren nutzen die schwache Immunabwehr aus. Meistens stirbt der Patient an einer der Folgeerkrankungen. Doch können schon im Vorfeld virenhemmende Medikamente eingesetzt werden. Diese verlängern die Lebenserwartung und steigern die Lebensqualität der Betroffenen.
Das Virus
Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist ein Retrovirus. Diese Erreger sind in der Lage, ihren genetischen Code in das Erbgut der Wirtszelle des Menschen einzubauen. Deshalb kann das Virus nach einer Infektion nicht wieder vollständig aus dem Körper entfernt werden.

Das Virus kommt in zwei Stämmen vor. HIV-1 ist weltweit verbreitet. Mikrobiologen unterscheiden Subtypen mit den Buchstaben A bis I und O. Der zweite Stamm, HIV-2, ist vorwiegend in Westafrika verbreitet. Ansteckungs- und Krankheitsverlauf sind in beiden Fällen ähnlich.
Weltweite Verbreitung
Laut dem Aidsprogramm der Vereinten Nationen Unaids sind weltweit schätzungsweise mehr als 35 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Mit mehr als zwei Drittel der Infizierten bilden die Länder des südlichen Afrikas nach wie vor ein Zentrum der Epidemie.

Bis Ende 2012 erhielten rund 9,7 Millionen HIV-positive Menschen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen eine antiretrovirale Therapie - im Vergleich zu drei Millionen Patienten im Jahr 2007 und lediglich 400.000 in 2003.

Quellen: Robert-Koch-Institut (RKI), Unaids
Umgang und Leben mit HIV
Vor allem Homosexuelle unter 30 Jahren lassen sich regelmäßig testen. Sind sie positiv, ist die Infektion meist im frühzeitigen Anfangsstadium, die Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung eindämmen.

Heterosexuelle oder Betroffene mit Migrationshintergrund kommen meistens erst, wenn sich die Symptome des geschwächten Immunsystems nicht mehr verleugnen lassen.

Bei 15 Prozent der neudiagnostizierten HIV-Patienten ist Aids daher bereits ausgebrochen. Inzwischen haben Betroffene - mit einer Differenz von etwa zehn Jahren - die gleiche Lebenserwartung wie gesunde Menschen. Sie sterben inzwischen häufiger an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung als an der durch einen Pilz verursachten Lungenentzündung, einst klassische Todesursache der Aids-Erkrankten. Jeder vierte HIV-Positive ist inzwischen älter als 50 Jahre.

HIV-Therapie als Kondomersatz
Unter bestimmten Voraussetzungen ist bei HIV-Infizierten bei sexuellen Kontakten ohne Kondom eine Übertragung des Virus unwahrscheinlich. Dafür müssen folgende Bedingungen auf jeden Fall erfüllt sein:

1. Punkt: die Viruslast des HIV-positiven Partners/ der HIV-positiven Partnerin ist seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze

2. Punkt: die antiretroviralen Medikamente werden konsequent eingenommen

3. Punkt: bei den Sexualpartnern/-partnerinnen liegen keine Schleimhautdefekte zum Beispiel als Folge sexuell übertragbarer Infektionen vor

4. Punkt: der Infizierte lässt regelmäßig seine Viruslast bestimmen, um Resistenzen auszuschließen

Schon eine vergessene Tablette kann die Viruslast wieder in die Höhe schnellen lassen und die Schutzwirkung gefährden. Kondome schützen zudem auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Medikamente hingegen haben den Vorteil, dass sie auch sogenannte kleine Risiken bei Praktiken wie dem Oralverkehr abdecken, bei denen häufig kein Kondom benutzt wird.

Quellen: HIV-Therapie und Prävention - Positionspaper der Deutschen Aids-Hilfe, HIV-Report 5/2011: Medikamente in der Prävention