Berlin - Gliederschmerzen, hohes Fieber, Kopfweh: Immer mehr Patienten kommen derzeit mit den klassischen Symptomen einer Influenza-Infektion in deutsche Praxen und suchen Hilfe beim Arzt. Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet weiterhin einen Anstieg der Zahl der Grippefälle in Deutschland. Inzwischen scheint festzustehen, dass die diesjährige Grippesaison vergleichsweise heftig ausfällt.
"Wir können nun von einer bundesweit starken Grippewelle sprechen", sagte der Sprecher des RKI, Günther Dettweiler, am Mittwoch in Berlin zu den neuesten Grippezahlen. Ein Abflachen der diesjährigen Welle ist noch nicht in Sicht. Auch in den Süden der Republik hat sich die Influenza nun ausgebreitet. Im Osten hingegen schwächt sich die Aktivität langsam wieder ab.
Auch wegen anderer Erkältungskrankheiten drängen die Patienten nach wie vor zum Arzt - der sogenannte Praxisindex steigt weiter an. Fazit: Außer dem östlichen Brandenburg, sowie Teilen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Bayerns ist die Deutschlandkarte für Erkältungskrankheiten in dieser Woche dunkelrot. Das bedeutet stark erhöhte Zahlen von Erkrankten mit Husten, Schnupfen und Co.
"Die diesjährige Grippe reiht sich in die Reihe der starken Grippewellen des vergangenen Jahrzehnts ein", sagte Dettweiler. Eine Bilanz auch zu Todesfällen könne jedoch erst nach Abschluss der Saison gezogen werden. Im vergangenen Winter war die Grippewelle ungewöhnlich mild ausgefallen.
Hier erfahren Sie, wie Sie gut durch die Grippesaison 2013 kommen und sich vor einer Infektion am besten schützen.
cib/dpa
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