Körperpflege: So schützt man die Haut beim Duschen

Ein Leben ohne Dusche können sich die meisten Menschen in vielen Ländern nicht mehr vorstellen. Dabei hat übermäßiges Duschen auch Nebenwirkungen für die Haut. Warum?

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Körperpflege: Häufiges Duschen trocknet die Haut aus

Erfunden haben sie die alten Griechen, aber dann geriet die Dusche 2000 Jahre lang in Vergessenheit. Erst das französische Militär entdeckte sie im 19. Jahrhundert aus Hygienegründen wieder. 15 Liter Wasser rauschen pro Minute durch den Kopf einer Dusche. Etwa 80 Liter verbraucht man bei einem durchschnittlichen Duschgang.

Wie viel Duschen ist gesund?

Eine allgemeine Regel gibt es nicht. Je nach Hauttyp ist die ideale Duschfrequenz unterschiedlich. Schweiß und Fett halten die Haut geschmeidig und sorgen für ein leicht saures Milieu, auf dem Bakterien und Pilze wachsen. Dieser sogenannte Säureschutzmantel verhindert, dass gefährliche Keime in den Körper eindringen können.

Beim Duschen werden die Fettsäuren jedoch abgewaschen und der Schutzmantel angegriffen. Für die meisten Menschen mit normalem Hauttyp oder mit leicht fettiger Haut ist einmal duschen am Tag in Ordnung. Leute mit trockener Haut sollten seltener duschen, sonst befördern sie die Bildung von Ekzemen. Rötungen und Schuppen sind erste Warnzeichen.

Wie lange sollte man duschen?

Je kürzer, desto besser. Drei Minuten, raten Experten. Und lauwarm statt heiß, sonst werden zu viele Fette von der Haut gelöst. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 32 und 38 Grad. Wer es aushält, sollte zum Schluss den Strahl auf kalt stellen - das regt die Durchblutung an.

Welche Duschgele eignen sich am besten?

Seife wäscht Fette aus und greift damit den Säureschutzmantel zusätzlich an, daher sollte man mit ihr sparsam umgehen und Duschgele mit leicht saurem pH-Wert von 5,5 verwenden. Die meisten Hautpartien müssen ohnehin nicht mit Duschgel gereinigt werden. Keine gute Idee ist es, Shampoo zur Reinigung des Körpers zu verwenden, weil es noch stärker entfettet als Duschgel.

Jens Lubbadeh

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Wahre Männer duschen nicht...
artusdanielhoerfeld 20.02.2013
...sondern springen einmal im Monat gegen die Wand, damit der Dreck abplatzt. Nebenbei ist dies eine sehr gute Verhütungsmethode, denn es hält das Weibervolk auf Abstand.
2. ....
fledermaus6251 20.02.2013
ich kann das nur bestätigen, zu viel duschen mit Duschgel bekommt der Haut nicht. Dazu einen Tip: Gut ist es , die Haut nach dem Duschen mit Obstessig ein zu reiben, das hat einen sehr belebender Effekt . Mit Wasser verdünnter Obstessig spült sehr gut Rückstände von Wasser ( Eisen, Kalk) und Shampoo aus den Haaren und schützt vor dem Ergrauen der Haare.
3. Ammenmärchen
mogwhisperer 20.02.2013
Seifen sind keineswegs schädlich für die Haut und mit Sicherheit besser als Duschgele mit ihren synthetischen Tensiden, Parfumstoffen, Haltbarkeitshelferlein. Im Gegenteil. Schauen Sie sich die Inhaltsstoffe mal an. Eine gute handgesiedete Seife schlägt jedes Öl-, Joghurt-, Aloeduschgel um Längen. Sie besteht aus zwei (!) Zutaten: Einem guten Öl und einer Lauge. Wenn Sie wollen, bekommen Sie noch ein paar Duftstoffe mit dazu. Das Öl wirkt dabei je nach Überfettungsgrad mehr oder weniger rückfettend und ein weiteres Eincremen kann man sich sparen. Ich siede meine Seifen selbst, Hautprobleme habe ich seitdem keine mehr. Davor habe ich ständig unter ausgetrockneter Haut gelitten.
4. Märchen...
Tadeuz2 20.02.2013
Gehe seit mehreren Jahren mehrmals in der Woche Schwimmen und anschließend Duschen. Dabei nutze ich nur Shampoo. Damit habe keinerlei Hautprobleme. Wenn ich längere Zeit nicht dazu komme und nur dusche, habe Hautprobleme. Dass passt doch überhaupt nicht mit den Märchen dieser schlauen Ratgeber zusammen.
5. optional
stussnet 20.02.2013
ich benutz seit 15 Jahren kein Duschgel mehr. Normales Wasser reicht. Täglich duschen ist auch Quatsch, es sein denn man ist so einer der viel schwitzt, solls ja geben. Die ganze übertriebene Reinigung (auch im Haushalt) bewirkt nur ein Anstieg von Allergien und fördert Bakterienresistenzen. Das Immunsystem braucht den Kontakt mit Bakterien und Viren, damit stets ein gesunder Abwehrmechanismus trainiert werden kann.
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