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Ausbruch in Berlin: Die wichtigsten Fakten zu Masern und Impfung

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Masernvirus (Computer-Illustration): Hochansteckend und nicht ungefährlich Zur Großansicht
Corbis

Masernvirus (Computer-Illustration): Hochansteckend und nicht ungefährlich

In Berlin grassieren die Masern. Ein Kleinkind ist an den Folgen der Erkrankung gestorben. Zu Krankheit und Impfung gibt es viele Fragen - und leider auch grobe Fehlinformationen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Wie ansteckend sind die Masern?

Masern zählen zu den ansteckendsten Krankheitserregern, mit denen sich ein Mensch infizieren kann. Mehr als neun von zehn ungeimpften Personen erkranken nach einem Kontakt mit dem Virus. Aus diesem Grund sollten Nichtgeimpfte großen Abstand zu Erkrankten halten. Schon ein Nieser oder Huster genügt, damit die Erreger - in Tröpfchen verpackt - von einem Menschen zum anderen gelangen.

Eine gemeinsame Busfahrt kann genügen, um mit den Erregern in Kontakt zu kommen. Hinzu kommt, dass Infizierte bereits ansteckend sind, bevor der typische Hautausschlag auftritt. Das zeigt der Ausbruch im kalifornischen Disneyland: Eine ungeimpfte Frau hatte bei einem Besuch mindestens 42 Menschen infiziert. Sie hatte zuerst nicht bemerkt, dass sie krank war.

Der einzig sichere Schutz vor einer Erkrankung ist die Impfung. Selbst in den seltenen Fällen, in denen es trotz Impfung zu Masern kommt, ist der Krankheitsverlauf abgeschwächt.

Wie häufig kommen Masern vor?

Obwohl es seit 40 Jahren einen wirksamen Impfstoff gibt, verbreiten sich die Masern noch immer auf der ganzen Welt. Die größten Probleme bereitet das Virus den Bewohnern von Entwicklungsländern: Dort zählen die Masern zu den zehn häufigsten Infektionskrankheiten, in manchen Regionen stirbt jeder zehnte Betroffene an den Folgen der Erkrankung.

Deutschland hingegen hatte sich das Ziel gesetzt, das Virus bis zum Jahr 2015 auszurotten, es wurde verfehlt. Stattdessen kommt es durch einen fehlenden Impfschutz in Teilen der Bevölkerung immer wieder zu Ausbrüchen wie aktuell in Berlin. Die Zahl der Infektionen kann von Jahr zu Jahr stark schwanken: 2012 etwa infizierten sich deutschlandweit nur 165 Menschen mit dem Virus, 2013 waren es 1721.

Im Vergleich zu Entwicklungsländern sind die Risiken hierzulande geringer, doch auch hier kann die Krankheit tödlich enden, wie der Fall eines Kleinkinds in Berlin zeigt.

Welche Symptome hat ein Masernkranker?

Nach der Ansteckung dauert es etwa zehn Tage, bis die Erkrankung ausbricht. Die Beschwerden beginnen mit hohem Fieber, einer laufenden Nase und Husten. Häufig sind die Augen gerötet und tränen. Eindeutig von anderen Erkrankungen abgrenzen lassen sich die Masern zu diesem Zeitpunkt nur durch die sogenannten Koplik-Flecken - weiße Flecken mit einem roten Rand, die an der Mundschleimhaut auftreten.

Erst zwei bis drei Tage später entwickelt sich der typische bräunlich-rosafarbene Hautausschlag, der sich üblicherweise erst über das Gesicht und den Hals erstreckt und in den folgenden Tagen bis zu den Händen und Füßen ausbreiten kann. Nach fünf bis sechs Tagen beginnt die Haut, sich wieder zu erholen und die Beschwerden klingen ab. Wer die Krankheit einmal überstanden hat, ist den Rest seines Lebens immun.

Kann man die Masern behandeln?

Es existieren keine Medikamente, die auf das Masernvirus zugeschnitten sind. Alle Infizierten sollten das Bett hüten, die restliche Behandlung hängt vom Krankheitsverlauf ab. Möglich sind Medikamente, die das Fieber senken oder Husten entgegenwirken. Droht eine sogenannte Superinfektion, bei der sich zusätzlich zu den Masern schädliche Bakterien im immungeschwächten Körper ausbreiten, helfen Antibiotika.

Sind Masern bloß eine harmlose Kinderkrankheit?

Das ist leider falsch. Richtig ist zwar, dass die meisten Menschen Masern problemlos überstehen. Harmlos sind sie dennoch nicht, denn es gibt schwerwiegende Komplikationen. Bis zu 15 Prozent der Infizierten bekommen eine Mittelohrentzündung, zehn Prozent eine Lungenentzündung und eines von 1000 Kindern eine gefürchtete Gehirnentzündung. Ein bis drei von 1000 erkrankten Kindern sterben an einer Maserninfektion.

Weil die Impfraten von Kleinkindern in Deutschland steigen (sie lagen 2011 bei über 90 Prozent), verschiebt sich die Krankheit immer weiter ins Erwachsenenalter. Während der starken Masern-Welle 2013 waren 39 Prozent der Infizierten älter als 20 Jahre, beim aktuellen Ausbruch in Berlin sind es sogar 45 Prozent.

Besonders prekär: Ab einem Alter von 20 Jahren verläuft die Infektion häufiger schwer. Dasselbe gilt für Kinder, die noch jünger sind als fünf Jahre.

Wie gut schützt die Masernimfpung?

Tatsache ist: Die Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung. Nach der ersten Impfung liegt der Schutz bei etwa 91 Prozent, nach der zweiten bei 92 bis 99 Prozent. Anders formuliert: Ein bis acht Menschen von 100 bekommen trotz Impfung die Masern, wenn sie dem Virus ausgesetzt waren. Unter Ungeimpften stecken sich mindestens 90 von 100 an.

Wer als Kind zwei MMR-Impfungen (Kombi-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln) erhalten hat, hat damit einen Impfschutz fürs ganze Leben, Auffrischimpfungen sind nicht notwendig.

Der Masernimpfstoff enthält doch gefährliche Zusatzsubstanzen wie Quecksilber oder Aluminium. Gibt es auch andere Impfstoffe?

Manche Impfstoffe enthalten tatsächlich Aluminiumhydroxid (es dient dazu, die Immunantwort zu verstärken) oder Formaldehyd (es hilft, Impfviren abzutöten). Beide sind in so geringen Mengen enthalten, dass laut Robert-Koch-Institut (RKI) keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht.

Wer trotzdem ein mulmiges Gefühl hat, kann zumindest beim MMR-Impfstoff beruhigt sein: Dieser enthält weder Aluminium noch Formaldehyd. Dasselbe gilt für die Quecksilberverbindung Thiomersal, die einen Sonderfall darstellt.

Die Verbindung wurde eine zeitlang als Konservierungsmittel verschiedenen Impfstoffen zugesetzt. Nach einer intensiven Debatte über vermeintliche Nebenwirkungen - siehe Abschnitt Impfungen und Autismus - reagierte die Pharmaindustrie. Mittlerweile gibt es alle empfohlenen Schutzimpfungen ohne Thiomersal.

Mein Baby ist noch zu klein für die Impfung. Ist es trotzdem geschützt?

Das RKI empfiehlt, Kinder das erste Mal zwischen 11 und 14 Monaten gegen Masern zu impfen. Die zweite Impfung folgt optimalerweise zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat.

Ein neugeborenes und gestilltes Baby verfügt - sofern die Mutter entweder Masern hatte oder ausreichend geimpft ist - über einen Nestschutz. Darunter versteht man Antikörper, die die Mutter über die Plazenta oder die Milch auf das Kind übertragen hat. Dieser Schutz ist nicht immer ausreichend und schwindet mit der Zeit.

Bis zu den Impfungen sollen Kinder daher von der sogenannten Herdenimmunität profitieren: Ist die Umgebung ausreichend geimpft, kann sich das Virus nicht weiter verbreiten.

Mein Kind, das noch nicht geimpft ist, hat mit einem anderen Kind gespielt, das jetzt die Masern hat. Was tun?

Die Behörden empfehlen in einem solchen Fall eine sogenannte Postexpositionsprophylaxe: Der Betroffene sollte möglichst innerhalb von drei Tagen gegen die Masern geimpft werden, das kann den Ausbruch der Krankheit wirksam unterdrücken.

Angeblich erkranken mehr Geimpfte als Nicht-Geimpfte an den Masern - da kann doch was nicht stimmen?

Genau, dass mehr Geimpfte als Nicht-Geimpfte erkrankten, stimmt nämlich schlicht nicht. Das RKI berichtete zum Beispiel , dass rund 85 Prozent der Masernkranken im Jahr 2013 in Deutschland nicht geimpft waren. Daten der US-Seuchenschutzbehörde CDC zeigen ebenfalls einen höheren Anteil Ungeimpfter unter an Masern Erkrankten.

Welche Risiken birgt die Impfung?

Der Körper reagiert auf die Impfung und das zeigt sich auch:

  • Bei etwa jedem Zwanzigsten rötet sich die Einstichstelle innerhalb von ein bis drei Tagen, sie kann schmerzen und dick werden.
  • Gelegentlich schwellen die zugehörigen Lymphknoten an, die Körpertemperatur kann leicht bis mäßig steigen (bei etwa fünf bis 15 Prozent), es kann zu Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Mattigkeit kommen.
  • Etwa jeder Fünfzigste erkrankt nach der Impfung an einer sehr abgeschwächten Form der Masern, bei der es zu Fieber und einem schwachen Hautausschlag kommt, der dem der Masern ähnelt. Diese sogenannten Impfmasern sind nicht ansteckend, sie klingen in der Regel rasch und folgenlos ab.

Kann es auch zu schweren Impfschäden kommen?

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind nach der Impfung extrem selten. Laut einer deutschen Untersuchung kam es beim MMR-Impfstoff zu schätzungsweise sieben Komplikationen bei 16 Millionen Impfstoffdosen. Die Betroffenen hatten unter anderem eine Hirnhautentzündung, einen fortschreitenden Hirnabbauprozess und eine Halbseitenlähmung mit Gangstörung. Allerdings ließ sich in keinem der Fälle nachweisen, ob die Beschwerden auch tatsächlich Folge der Impfung waren oder nur durch Zufall kurz danach einsetzten.

Löst die MMR-Impfung Autismus aus?

Nein, es gibt keinerlei Belege, dass die MMR-Impfung die Entwicklung von Autismus fördert. Diese Behauptung hatte der britische Arzt Andrew Wakefield 1998 veröffentlicht. Die Studie wurde später zurückgezogen. Die Schlussfolgerung war nicht nur falsch, der Mediziner hatte auch unethische Forschungsmethoden angewendet und verschleiert, dass er selbst das Patent für einen alternativen MMR-Impfstoff hielt. Inzwischen haben mehrere Untersuchungen belegt, dass MMR-Impfung und Autismus nicht zusammenhängen.

Stimmt die These, dass es das Immunsystem stärkt, wenn Kinder Krankheiten wie die Masern durchmachen - und dies besser ist, als sie zu impfen?

Für diese Behauptung gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Die Erreger, gegen die sich Impfungen richten, sind gefährlich fürs Immunsystem und der Körper kann sie mitunter nicht besiegen. Dadurch können die Infektionen erkrankte Kinder in ihrer Entwicklung zurückwerfen, Komplikationen auslösen und sogar zum Tod führen.

Die Empfehlung, Masern durchzumachen, geht auf die Annahme zurück, dass Krankheiten dem kindlichen Immunsystem ein notwendiges Training liefern, das durch Impfungen entfällt. Das ist aus zwei Gründen falsch: Erstens sind Impfungen genau dazu da, das Immunsystem zu trainieren. Wenn beim Impfen abgeschwächte Erreger oder Bruchstücke derselben in den Körper gelangen, erlernt das Immunsystem eine präzise Abwehrreaktion gegen diese Strukturen. Sogenannte Gedächtniszellen sorgen dafür, dass diese über Jahre bestehen bleiben. Dieser Prozess läuft bei einer Impfung nicht anders als ab als bei einer Erkrankung.

Auch ist nicht zu befürchten, dass sich das Immunsystem langweilt, nur weil zum Beispiel durch die MMR-Impfung Masern, Mumps und Röteln vermieden werden. "Schutzimpfungen richten sich gegen rund ein Dutzend besonders notorischer und gefährlicher Erreger - mit Hunderten weiteren Erregern muss sich das Immunsystem täglich auseinandersetzen", schreibt das Robert-Koch-Institut.

Hilft die Impfung nicht allein der Pharmaindustrie?

Natürlich verdienen Pharmafirmen Geld, wenn ihre Impfstoffe verwendet werden. Das Ziel bei der Masernimpfung ist aber die Ausrottung der Erreger. Wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern geimpft werden, hat das Virus keine Chance mehr, sich auszubreiten. Das ist bei den Pocken gelungen. Die Weltgesundheitsorganisation hatte 1967 eine weltweite Impfpflicht gegen die Pockenviren verordnet. 1972 trat der letzte Pockenfall in Deutschland auf, in der damaligen BRD endete die Impfpflicht 1976. Seit 1979 gelten die Pocken als ausgerottet.

Ich habe meinen Impfpass verloren und weiß nicht mehr, ob ich als Kind erkrankt bin. Wie finde ich heraus, ob mein Körper gegen die Masern immun ist?

Ein Bluttest kann zeigen, ob man gegen die Masern geimpft ist. Allerdings kommt es laut RKI immer wieder zu fehlerhaften Befunden. Das Institut rät deshalb von solchen Tests ab. Besser sei es, sich im Zweifel erneut impfen zu lassen. Man könne sich nicht "überimpfen".

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 75 Beiträge
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1. Danke!!!!
krebs66 24.02.2015
Danke für diesen Artikel. Ich hoffe es wird einige Zweifler bekehren und sie dazu bringen ihre Kinder impfen zu lassen.
2. Machen Sie bitte eine Blitzumfrage
Freedom of Seech 24.02.2015
Der Artikel ist sehr gut. Ich bezweifle aber, dass irgend ein Impfgegner sich davon überzeugen lies - fragen Sie doch mal nach. Es sind eben nicht die rationalen Argumente die zählen - es ist eine Hirnwindung die während der menschlichen Entwicklung bei einigen weg gemendelt wurde bei anderen aber nicht. Funktion dieser Hirnwindung: eigentlich keine außer Magisches Denken, Paranoia und Irrationalität
3. Impfgegner vs. Impfbeführworter
SamuelTee 24.02.2015
Was mich an der ganzen Diskussion extrem stört, ist die generelle Verurteilung von Eltern, die ihre Kinder nicht impfen: "Wer sein Kind nicht impft, ist egoistisch." So lautet die in meinen Augen viel zu einfache Formel der Impfgegner-Gegner. Die Gründe, warum jemand sein Kind nicht impfen lässt, können vielseitig sein und lassen sich nicht auf ein einfaches "Die sind dumm und alles Egoisten" reduzieren. Nachdem unserer Tochter nach ihrer ersten Sechsfachimpfung schwere allergische Reaktionen mit Krankenhausaufenthalten und sehr langen Heilungsprozessen durchmachen musste, überlegen wir bei jeder Impfung sehr genau, wie das Risiko/Nutzenverhältnis aussieht. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun.
4. Also...
Babsi03 24.02.2015
...so vehement ich damals bei der Einschulungsuntersuchung mrines Sohnes zugetextet wurde - ne gefühlte Stunde, kann ich gar nicht verstehen, dass so viele ihre Kinder nicht impfen lassen oder vllt gerade deshalb nicht? Bei mir war das ganze Belehren trotzdem vergeudete Zeit. Die Dame vom Gesundheitsamt kapierte bis zum Ende nämlich nicht, dass mein Kind kurz nach einer Chemotherapie noch nicht bereit war für einen Lebendimpfstoff. Und natürlich wurde das zu gegebener Zeit nachgeholt. Gegen die Windpockenimpfung - die wollte sie mir auch aufdrängen, hätte ich meinen Sohn aber höchstwahrscheinlich nicht impfen lassen, auch wenn bei der Studie rausgekommen wäre, dass mein Sohn seine bereits erworbene Immunität durch die Chemotherapie verloren gehabt hätte. Die HPV-Impfung find ich da weitaus sinnvoller.
5. ...
nica27 24.02.2015
Zitat von SamuelTeeWas mich an der ganzen Diskussion extrem stört, ist die generelle Verurteilung von Eltern, die ihre Kinder nicht impfen: "Wer sein Kind nicht impft, ist egoistisch." So lautet die in meinen Augen viel zu einfache Formel der Impfgegner-Gegner. Die Gründe, warum jemand sein Kind nicht impfen lässt, können vielseitig sein und lassen sich nicht auf ein einfaches "Die sind dumm und alles Egoisten" reduzieren. Nachdem unserer Tochter nach ihrer ersten Sechsfachimpfung schwere allergische Reaktionen mit Krankenhausaufenthalten und sehr langen Heilungsprozessen durchmachen musste, überlegen wir bei jeder Impfung sehr genau, wie das Risiko/Nutzenverhältnis aussieht. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun.
Ihre Tochter ist doch aber genau so ein Fall der dringend die Herdenimmunität benötigt. Ich halte auch nichts von den Mehrfachimpfungen, weil eben genau das passieren kann wie bei Ihrer Tochter. Sie haben gute Gründe nicht zu impfen aus der Erfahrung heraus, dass Ihre Tochter das nicht verträgt. Sie sind mit Sicherheit kein Egoist oder dumm. Es sollte den Eltern freigestellt sein ob sie Mehrfachimpfungen oder Einzelimpfungen wollen, zumindest bei kleinen Kindern.
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