Molekulare Krebstherapie "Den Tumor gezielt angreifen"

Etwa eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs - viele hoffen seit Kurzem auf eine molekulare Tumortherapie. Der Arzt Benedikt Westphalen erklärt, wem sie helfen kann.

Zellteilung einer Krebszelle: Je nach biologischem Aufbau kommen unterschiedliche Therapien infrage
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Zellteilung einer Krebszelle: Je nach biologischem Aufbau kommen unterschiedliche Therapien infrage


SPIEGEL ONLINE: Herr Westphalen, Krebserkrankungen werden häufig mit einer Kombination aus Therapien behandelt. Was ist bei der molekularen Tumortherapie anders?

Westphalen: In der klassischen Krebstherapie nehmen wir eine Probe des Tumors und stellen im Labor fest, um welche Erkrankung es sich handelt. Dann empfehlen wir auf Basis von großen klinischen Studien und unserer eigenen Erfahrung eine individuelle Therapie. Das kann eine Operation, eine Strahlen- oder Chemotherapie sein. Oder eine Kombination daraus. Die molekulare Tumortherapie geht einen Schritt weiter. Denn mittlerweile wissen wir, dass Erkrankungen, die unter dem Mikroskop gleich aussehen, von ihrer molekularen Biologie ganz unterschiedlich aufgebaut sein können. Deshalb untersuchen wir die Krebszellen in hochspezialisierten Labors konkret auf Genveränderungen und Mutationen. Diese Veränderungen können wir dann in manchen Fällen mit einem auf den Tumor angepassten Medikament gezielt angreifen.

Zur Person
  • Klinikum der Universität München,
    Dr. Benedikt Westphalen, Jahrgang 1980, leitet die Molekulare Tumorkonferenz am Comprehensive Cancer Center München und ist Arzt in der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Klinikum der Universität München.

SPIEGEL ONLINE: Es wird doch aber nicht für jeden einzelnen Tumor ein individuelles Medikament geben.

Westphalen: Nein. Wir setzen Medikamente nur nicht mehr ausschließlich bei den ursprünglich dafür vorgesehen Erkrankungen ein, sondern sehen zunehmend über Krankheitsgrenzen hinweg. Wir hatten zum Beispiel eine Patientin mit einem schnell wachsenden Hirntumor, der bereits mehrfach operiert und bestrahlt wurde. Die klassischen Therapiemöglichkeiten gingen langsam zu Ende. Wir haben den Tumor molekular untersucht und eine Veränderung festgestellt, die wir eigentlich vom Lungenkrebs kennen. Die Patientin bekam daraufhin ein Medikament, das nur für die Behandlung des Lungenkrebses zugelassen ist. Es hat bewirkt, dass der Hirntumor sechs Monate lang nicht weiterwuchs. Das gab der Patientin Zeit, sich von der letzten Operation und Strahlentherapie zu erholen. Im Anschluss konnte sie erneut operiert und bestrahlt werden.

Hier finden Betroffene seriöse Informationen
Wer selbst eine Krebsdiagnose bekommt oder von der Erkrankung eines Angehörigen erfährt, hat meist viele Fragen. Die Suche nach Antworten führt oft ins Internet. Doch längst nicht alles, was Google ausspuckt, stimmt. Zuverlässige Informationen finden Sie beispielsweise hier:
Krebsinformationsdienst
Der Krebsinformationsdienst bietet kostenlose, neutrale und vertrauliche Informationen. Das Angebot richtet sich sowohl an Patienten als auch an Angehörige und Fachpersonal.
Zentrum für Krebsregisterdaten
Das Robert Koch-Institut betreut eine Datenbank zum Thema Krebs. Diese führt die Daten aus den einzelnen Landesregistern zusammen und prüft, ob sie vollständig und zuverlässig sind.
Infonetz Krebs
Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Stiftung Deutsche Krebshilfe betreiben gemeinsam das Infonetz Krebs, das sich vor allem an Krebspatienten und ihre Angehörigen richtet. Neben medizinischen Informationen bietet die Seite auch praktische Tipps, etwa für psychische Probleme oder rechtliche Fragen.

SPIEGEL ONLINE: Es geht also nicht um Heilung?

Westphalen: Zum jetzigen Zeitpunkt setzen wir die Therapie in der Regel zur Lebensverlängerung und Linderung von Symptomen ein. Die molekulare Diagnostik und Therapie ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug, das manchen Patienten weitere Therapiemöglichkeiten aufzeigen kann. Das muss man den Patienten auch realistisch sagen.

SPIEGEL ONLINE: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welcher Patient dafür infrage kommt?

Westphalen: Aktuell setzen wir die molekulare Diagnostik insbesondere bei Patienten mit seltenen Tumorerkrankungen ein. Dabei achten wir darauf, dass der Gesundheitszustand der Patienten nicht schon zu schlecht ist, da die Diagnostik bis zu sechs Wochen dauern kann. Außerdem sollten sich die Patienten körperlich und psychisch in der Lage fühlen, eventuell weitere Therapiemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

SPIEGEL ONLINE: Sollten nicht alle Patienten - ob fortgeschritten oder noch im Frühstadium - von der molekularen Diagnostik profitieren?

Westphalen: In einer idealen Welt würde ich mir das wünschen. Das ist allerdings eine Frage der Kosten und der Logistik. Es gibt aber auch heute schon Erkrankungen, bei denen der größte Teil der Betroffenen molekular diagnostiziert wird. Vorreiter ist der metastasierte Lungenkrebs. Der Einfluss der molekularen Therapie ist hier so ausgeprägt, dass bestimmte Patienten, die noch vor zehn Jahren innerhalb von sechs bis zwölf Monaten verstorben wären, heute über mehrere Jahre mit ihrer Erkrankung weiterleben können.

SPIEGEL ONLINE: Was kommt auf Patienten zu, bei denen die molekulare Diagnostik durchgeführt wird?

Westphalen: Wir brauchen Tumorgewebe, das wir untersuchen können. Dafür ist nicht immer eine neue Entnahme nötig, denn ein Teil der Analysen kann an archiviertem Tumormaterial stattfinden. Das darf allerdings nicht zu alt sein. Eine relativ neue Möglichkeit ist die Flüssigbiopsie, für die nur eine Blutabnahme nötig ist. Diese Technik ist noch nicht so sehr in der klinischen Praxis etabliert, wird aber in Zukunft eine größere Rolle spielen.

SPIEGEL ONLINE: Wie geht es dann weiter?

Westphalen: Den Befund der Gewebeanalyse besprechen wir im molekularen Tumorboard. Das ist ein Expertengremium aus den Behandlern des jeweiligen Patienten sowie Ärzten und Wissenschaftlern, die auf Molekularbiologie und Genetik spezialisiert sind. Gemeinsam erarbeiten wir eine Empfehlung für eine Therapie,...

SPIEGEL ONLINE: ...die dann sofort begonnen werden kann?

Westphalen: Nein, wir müssen erst noch logistische und bürokratische Hürden nehmen. Wenn wir beispielsweise ein Medikament einsetzen möchten, das für die betreffende Erkrankung eigentlich nicht zugelassen ist, müssen wir bei der Krankenkasse des Patienten einen aufwendigen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Außerdem müssen wir uns Gedanken machen, wie wir die Beratung, Diagnostik und Therapie in Zukunft finanzieren. Dabei sollte es unser Ziel sein, die molekulare Diagnostik möglichst vielen Krebspatienten zum richtigen Zeitpunkt anzubieten.

Hier finden Betroffene Hilfe
Grundsätzlich steht jedem Krebspatienten eine psychologische Beratung zu. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Sogenannte Psychoonkologen sind speziell für die Beratung von Krebspatienten geschult. Psychoonkologen können Ärzte sein, Psychologen, Pflegekräfte oder Seelsorger. Als Qualitätsmerkmal gilt die Teilnahme an der zertifizierten Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO).
Kliniken
In vielen Fällen werden Krebspatienten bereits im Krankenhaus psychologisch betreut, ohne dass sie darum bitten müssen. Falls nicht, können sie ihren behandelnden Arzt darauf ansprechen. Doch auch nach dem Klinikaufenthalt gibt es zahlreiche Hilfsangebote.
Ambulante Betreuung
Niedergelassene Psychoonkologen beraten Krebspatienten auch nach der Zeit im Krankenhaus. Eine Übersicht des Krebsinformationsdiensts zeigt, welche Angebote es in Ihrer Nähe gibt.
Krebsberatungsstellen
In vielen Städten in Deutschland gibt es zusätzlich Krebsberatungsstellen. Diese arbeiten kostenlos oder gegen einen geringen Geldbetrag, der die Unkosten deckt. Auch Angehörige finden hier Ansprechpartner. Neben psychologischen Fragen geht es auch um praktische Tipps. Zum Beispiel um die Frage, welche Sozialleistungen Betroffenen zustehen. Eine Übersicht über die Krebsberatungsstellen finden Sie hier.
Selbsthilfegruppen
Wer sich mit anderen Krebspatienten oder Angehörigen austauschen will, kann eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Über diese Homepage finden Sie Angebote in Ihrer Nähe.
Am Telefon
Die Deutsche Krebshilfe bietet persönliche Beratungen am Telefon an. Die Berater stellen nach dem Gespräch persönlich zugeschnittene Informationsmaterialien zusammen, beispielsweise über passende Anlaufstellen und Hilfsangebote vor Ort. Die Beratung ist unter der Nummer 0800 80708877 zu erreichen und kostenlos.
Online
Im Internet gibt es zahllose Foren, die sich dem Thema Krebs widmen. Doch nicht alle sind seriös. Sie sollten sich nicht zu sehr auf die Informationen verlassen, die Sie dort finden. Dennoch kann es hilfreich sein, zu erfahren, wie andere die Krankheit erlebt haben. Auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe erzählen Betroffene ihre Geschichten.

SPIEGEL ONLINE: Viele Patienten wissen gar nichts von ihren Möglichkeiten und sind überfordert bei der Suche nach den besten Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten. Was raten Sie ihnen?

Westphalen: Patienten können sich an den Krebsinformationsdienst wenden. Zudem bieten viele Krebszentren Beratungsstellen an. Hier werden Betroffene individuell beraten und an entsprechende Kliniken vermittelt. Außerdem haben die meisten Universitätskrankenhäuser Spezialsprechstunden für die verschiedenen Krebserkrankungen. Ich rate grundsätzlich dazu, sich bei mehreren Stellen zu informieren und auch eine Begleitung mitzunehmen, um möglichst viele Informationen über Diagnostik- und Therapieoptionen zu erhalten.



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
Bernd.Brincken 04.02.2019
1.
Diese großartigen Entdeckungen erhöhen also die Chance, die letzten Wochen des Lebens im Krankenhaus zwischen Maschinen und Ärzten zu erleben. Das sind ja schöne Aussichten.
CancunMM 05.02.2019
2.
Zitat von Bernd.BrinckenDiese großartigen Entdeckungen erhöhen also die Chance, die letzten Wochen des Lebens im Krankenhaus zwischen Maschinen und Ärzten zu erleben. Das sind ja schöne Aussichten.
Was ist Ihr Problem ? Sie können ja gerne für sich entscheiden keine Chemotherapie in Anspruch zu nehmen, aber Andere dürfen schon noch selbst entscheiden, oder ? Glauben Sie nicht auch, dass mancher an seinem Leben hängt ? Und es geht dann nicht um ein paar Wochen, sondern oft eben auch um mehrere Monate oder 1-2 Jährchen. Und da kann dann auf einmal die Großmutter doch noch die Geburt Ihres Enkels oder die Einschulung erleben. Und gerade um unnütze Chemotherapien zu verhindern ist die molekulare Onkologie so wichtig. Wir wissen heute z.B. bei bestimmten Brustkrebsarten, dass es keinen Sinn macht eine Chemotherapie anzuschließen, bei anderen eben schon. Wichtig ist die Aufklärung des Patienten und dass er entscheiden kann. Egal in welche Richtung.
Bernd.Brincken 05.02.2019
3.
Zitat von CancunMMWas ist Ihr Problem ? Sie können ja gerne für sich entscheiden keine Chemotherapie in Anspruch zu nehmen, aber Andere dürfen schon noch selbst entscheiden, oder ? Glauben Sie nicht auch, dass mancher an seinem Leben hängt ? Und es geht dann nicht um ein paar Wochen, sondern oft eben auch um mehrere Monate oder 1-2 Jährchen. Und da kann dann auf einmal die Großmutter doch noch die Geburt Ihres Enkels oder die Einschulung erleben. Und gerade um unnütze Chemotherapien zu verhindern ist die molekulare Onkologie so wichtig. Wir wissen heute z.B. bei bestimmten Brustkrebsarten, dass es keinen Sinn macht eine Chemotherapie anzuschließen, bei anderen eben schon. Wichtig ist die Aufklärung des Patienten und dass er entscheiden kann. Egal in welche Richtung.
Aus der Erfahrung in der Verwandtschaft kann ich keinen Vorteil darin erkennen, einem Menschen mit einer unheilbaren Krebserkrankung unter Durchhalteparolen noch die letzten Wochen zur Qual zu machen. Dahinter stehen wirtschaftliche Interessen, und es fehlt aktuell leider auch an einer Instanz, die über diese systematisch-organisatorischen Mechanismen aufklärt und im Beratungsprozess ein Gegengewicht bildet.
CancunMM 06.02.2019
4.
Zitat von Bernd.BrinckenAus der Erfahrung in der Verwandtschaft kann ich keinen Vorteil darin erkennen, einem Menschen mit einer unheilbaren Krebserkrankung unter Durchhalteparolen noch die letzten Wochen zur Qual zu machen. Dahinter stehen wirtschaftliche Interessen, und es fehlt aktuell leider auch an einer Instanz, die über diese systematisch-organisatorischen Mechanismen aufklärt und im Beratungsprozess ein Gegengewicht bildet.
Bei allem Respekt, aber eine Erfahrung aus der Verwandschaft lässt nun wirklich keine Rückschlüsse auf die Allgemeinheit zu. Häufig lässt sich vom Patienten gar nicht unterscheiden ob die Verschlechterung von der Krebserkrankung oder von der Chemotherapie herrühren. Leider wissen wir vorher auch nicht immer wie der Patient die Chemotherapie verträgt. Mein Vater hatte ein Doppelkarzinom der Dickdarms und hat damals auch eine Chemotherapie gebraucht. Er hat leider auch Nebenwirkungen mit Krämpfen entwickelt, aber er ist jetzt seit über 8 Jahren tumorfrei. Er hat die Geburt seines 3. Enkelkindes erlebt, die Einschulung seines 2. Enkelkindes und ist froh, dass er noch lebt. Ich kann Ihnen von vielen Patienten berichten, die ohne die Chemotherapie schon tot wären. Natürlich ist die Einleitung einer Therapie immer eine individuelle Entscheidung, die der Patient nur treffen kann , wenn er aufgeklärt ist. Aber ich kenne keinen Arzt, der eine Chemotherapie aus finanziellen Gründen anfängt. es entscheiden meistens angestellte Ärzte in Tumorbaords über die Chemotherapie.Ich habe vor solch einer Entscheidung noch nie ans Geld gedacht. Aber wahrscheinlich passt das besser zu den Verschwörungstheorien vom korrupten medizinisch-pharmazeutichen Komplex.
Bernd.Brincken 07.02.2019
5.
Zitat von CancunMMBei allem Respekt, aber eine Erfahrung aus der Verwandschaft lässt nun wirklich keine Rückschlüsse auf die Allgemeinheit zu. Häufig lässt sich vom Patienten gar nicht unterscheiden ob die Verschlechterung von der Krebserkrankung oder von der Chemotherapie herrühren. Leider wissen wir vorher auch nicht immer wie der Patient die Chemotherapie verträgt. Mein Vater hatte ein Doppelkarzinom der Dickdarms und hat damals auch eine Chemotherapie gebraucht. Er hat leider auch Nebenwirkungen mit Krämpfen entwickelt, aber er ist jetzt seit über 8 Jahren tumorfrei. Er hat die Geburt seines 3. Enkelkindes erlebt, die Einschulung seines 2. Enkelkindes und ist froh, dass er noch lebt. Ich kann Ihnen von vielen Patienten berichten, die ohne die Chemotherapie schon tot wären. Natürlich ist die Einleitung einer Therapie immer eine individuelle Entscheidung, die der Patient nur treffen kann , wenn er aufgeklärt ist. Aber ich kenne keinen Arzt, der eine Chemotherapie aus finanziellen Gründen anfängt. es entscheiden meistens angestellte Ärzte in Tumorbaords über die Chemotherapie.Ich habe vor solch einer Entscheidung noch nie ans Geld gedacht. Aber wahrscheinlich passt das besser zu den Verschwörungstheorien vom korrupten medizinisch-pharmazeutichen Komplex.
Wie können Sie das wissen? In den USA zum Beispiel wird Chemotherapie oft erst angewendet, wenn nach einer OP wieder neue Metastasen auftraten; und nicht vorbeugend wie meist in Deutschland. Die Nebenwirkungen der Chemotherapien (Zellgifte) sind Ihnen sicher bekannt, stehen auch im Beipackzettel - u.a. sind sie oft karzinogen, erhöhen also die Wahrscheinlichkeit für neue Krebserkrankungen in der Zukunft. Der erste Krebs wird dann gerne nach z.B. 5 Jahren für "besiegt" erklärt. Eine später auftretende Krebserkrankung wird dann als tragischer Zufall gedeutet. Den Beipackzettel von damals hat niemand mehr auf dem Radar. Also, wieviele der ihnen bekannten Patienten wurden durch frühere Chemotherapien geschädigt? Der Fall in der Verwandtschaft war ein Gehirntumor von der Art, dass durch Chemotherapie (statistisch) nur eine Lebensverlängerung um einige Wochen erwartet werden konnte. Gleichwohl wurde bis zum letzten Atemzug unter Durchhalteparolen Chemotherapie empfohlen. Mein Angebot, dafür wirtschaftliche Motive anzunehmen, stellt insofern eine Brücke dar - welche Motive würden Sie dagegensetzen?
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