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Die Heimwerkerarbeit dieses Hamburger Patienten wurde seinem Fuß zum Verhängnis: Beim Basteln in der Gartenlaube trat der 37-jährige Mann in eine Schraube, berichten die Radiologen des Universitätsklinikums Eppendorf, die den Patienten untersucht haben.
Sein Nachbar brachte den Mann in die Notaufnahme des Krankenhauses, wo dann das eindrucksvolle Röntgenbild entstand. Nach dem Röntgen konnten die Ärzte die Schraube entfernen, den Mann von seinem Schuh befreien und die Wunde versorgen. Allerdings gehört zur Untersuchung noch eine zweite Aufnahme - schließlich ist anhand dieses einen Bildes nicht zu erkennen, wo die Schraube tatsächlich steckt: In der Mitte des Ballens? Am Rand des Fußes? Um das beurteilen zu können, braucht man noch ein Bild in einer anderen Schnittachse.
Nicht immer sind Röntgenbilder, Aufnahmen aus dem Computertomografen (CT) oder der Magnetresonanztomografie (MRT, Kernspin) so leicht zu deuten, wie bei der Spaxschraube im Turnschuh. Ohne Beschriftung ist häufig selbst für Profis auf den ersten Blick nicht klar, wo im Körper man sich befindet. Da hilft nur: Nach etwas suchen, das einem bekannt vorkommt - und sich von da aus vorarbeiten.
Für SPIEGEL ONLINE hat die Deutsche Röntgengesellschaft bei Radiologen nach besonderen Bildern aus ihrem Fundus gefragt. Jetzt ist es an Ihnen: Erkennen Sie, was zu sehen ist? Hier geht es zum Rätsel.
Sie sind Radiologe und haben selbst spannende Röntgenbilder in Ihrem Fundus? Schicken Sie uns Ihre überraschendsten Aufnahmen an roentgen@spiegel.de! Selbstverständlich anonymisiert und mit Einverständnis des Patienten.
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