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Todesfälle in Deutschland: Menschen sterben im Schnitt mit 78 Jahren

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DPA

Grab in Hamburg: 868.356 Menschen starben 2014 in Deutschland

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs: Das sind die Leiden, an denen die meisten Menschen in Deutschland sterben. Im Schnitt lebt man hierzulande aber immer länger.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter: Das durchschnittliche Sterbealter ist in den vergangenen zehn Jahren um fast zwei Jahre gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. 2014 endete das Leben der Menschen in Deutschland im Durchschnitt mit 78,1 Jahren.

Knapp 40 Prozent der 868.356 Todesfälle des vergangenen Jahres gehen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück.

Zweithäufigste Todesursache bleibt Krebs: Dieser verursachte 2014 ein Viertel aller Todesfälle. Bei Männern waren Tumore der Verdauungs- und Atmungsorgane am häufigsten diagnostiziert worden, bei Frauen Krebs der Verdauungsorgane und in der Brust.

Vier Prozent aller Fälle, also 34.667, waren auf eine nicht natürliche Todesursache zurückzuführen, etwa eine Verletzung oder Vergiftung. Das war die einzige Todesursachengruppe, die 2014 wuchs - um 1,6 Prozent. Knapp 12.000 Mal war ein Sturz die Todesursache, etwa 10.000 Menschen nahmen sich das Leben.

wbr/dpa

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