Vatertag Tipps gegen den Kater

Mit dem Bollerwagen voller Bier losziehen - und mit leerem Wagen zurückkehren. Was am Vatertag Spaß macht, sorgt am Tag danach für einen Kater. Was tun?

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Für manche ist er wie Neujahr, der Tag nach dem Vatertag - beide beginnen mit einem schrecklichen Kater.

Was tun, damit der dröhnende Kopfschmerz, das Bauchweh und das allgemeine Unwohlsein diesmal ausbleiben?

Die Lösung ist simpel: Am Vatertag keinen, oder nur wenig, Alkohol trinken.

Problem gelöst!

Verzicht ist keine Option? Dann hilft es zumindest etwas, folgende Tipps zu beherzigen.

  • Die Partytour mit gut gefülltem Magen beginnen, es darf gern fettiges Essen sein.
  • Zwischen jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser trinken.
  • Vor dem Schlafengehen noch ein großes Glas Wasser trinken.
  • Einige Experten empfehlen, bei einer Alkoholsorte zu bleiben - andere sagen, es gebe keine Belege, dass dieser Ratschlag hilft.

Und wenn der Kater doch kommt?

Stellt sich am Tag danach doch ein Kater ein, helfen vor allem zwei Zutaten, die auch bei zahlreichen anderen kleineren Beschwerden die besten Heilmittel sind: Zeit und Ruhe. Glücklich sind die, die sich den Brückentag vorsorglich freigenommen haben!

Damit sich der Kater legt, braucht der Körper zum einen Flüssigkeit und muss zum anderen die giftigen Abbauprodukte des Alkohols loswerden. Was er jetzt zur Erholung benötigt, signalisiert der Körper meist selbst:

  • Reichlich Wasser oder Saftschorlen stillen am besten den Durst.
  • Wer keine Magenprobleme hat, kann ein Katerfrühstück mit Salzigem und Saurem zu sich nehmen: Salzgebäck, saure Gurken, vielleicht auch Brathering oder Sauerkraut.
  • Rebelliert der Magen, belässt man es lieber bei Brühe oder Tee.
  • Ein Spaziergang kann das Kopfweh vertreiben. Schmerztabletten, die Magen und Leber zusätzlich belasten, sind jetzt eher nicht zu empfehlen.

Den Kater mit einem Konterbier zu bekämpfen, ist keine gute Idee, sagen Experten. Zwar kann es den Kater wohl kurzfristig hinauszögern. Bewiesen ist das jedoch nicht - und nach dem Exzess, der den Kater verursacht hat, sollte man dem Körper wirklich Erholung gönnen.

Übrigens hat der Kater mit all seinen unangenehmen Auswirkungen langfristig auch eine Schutzfunktion: Wer sich nach einem Alkoholgelage extrem schlecht fühlt, trinkt im Zweifel beim nächsten Mal weniger. Anders gesagt: Von Natur aus sehr trinkfeste Menschen, die kaum oder nie einen Kater haben, laufen eher Gefahr, alkoholsüchtig zu werden.

wbr/jme/irb



insgesamt 8 Beiträge
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Onkel Drops 10.05.2018
1. Kater kann mir nicht passieren
ich kippe mir ja nicht das Rauschgift Alk in den Hals. singen ,lachen und Hanf ( wenn ichs übertreibe, dann schnarche ich ein )! klappt wunderbar ... ich belächel stets die dummen die sich noch dümmer trinken und die nicht begreifen das der Kater eine Vergiftungserscheinung ist. von den ganzen gewaltbereiten Papas auf Alk am Abend ist auch keine Rede. man kann auch anders nicht nüchtern sein, steuerfrei und das liegt ja nicht an uns Rauchern. man will unsere Kohle erst gar nicht, da sorgt schon die Alklobby und Pharmazie für ... saufen ist halt win win für die...
quark2@mailinator.com 10.05.2018
2.
Nettes Geschlechterklischeé ... Männertag --> Kater ... Frauentag --> Hurra ... Immer das Gleiche hier. Und ja, ich bestehe darauf, daß nicht nur Väter respektabel und zu ehren sind. Auch andere sorgen dafür, daß es allen gut geht. Von daher sehe ich nicht, warum man uns den Feiertag wegdefinieren will.
ohlala! 10.05.2018
3. ???
Zitat von quark2@mailinator.comNettes Geschlechterklischeé ... Männertag --> Kater ... Frauentag --> Hurra ... Immer das Gleiche hier. Und ja, ich bestehe darauf, daß nicht nur Väter respektabel und zu ehren sind. Auch andere sorgen dafür, daß es allen gut geht. Von daher sehe ich nicht, warum man uns den Feiertag wegdefinieren will.
Sie wollen sich als Frau das zünftige Besäufnis nicht wegdefinierten lassen? Nur zu! Bei uns im Osten hat das früher immer wunderbar geklappt und zu den Frauentagfeiern sind die besoffenen Damen wie wild vor unserer Bühne herumgetorkelt und haben sich genauso bescheuert aufgeführt wie ihre ebenfalls besoffenen Begleiter... Zu den Männertag-Besäufnissen kann ich nicht viel sagen, dieser "Ehrentag" wurde im Osten offiziell nicht gefeiert. Wenn das also Ihre Auffassung von Gleichberechtigung ist: Bitteschön. Machen Sie das doch, wann Sie wollen - am Frauentag (mit oder ohne Hurra), am "Männertag" (mit oder ohne Kater) oder auch an jedem x-beliebigen Tag... Ich bin übrigens kein Alkoholgegner und der erste Beitrag erzeugt bei mir ebenfalls deutliche ???
lahozdeoro 10.05.2018
4. "Vater"-Tag??
Also die ganzen jungen - äh - heiteren Männer, die ich heute gesehen habe, ob da wirklich ein Vater dabei war? Zweifel sind erlaubt. Prost!
quark2@mailinator.com 10.05.2018
5.
Zitat von ohlala!Sie wollen sich als Frau das zünftige Besäufnis nicht wegdefinierten lassen? Nur zu! Bei uns im Osten hat das früher immer wunderbar geklappt und zu den Frauentagfeiern sind die besoffenen Damen wie wild vor unserer Bühne herumgetorkelt und haben sich genauso bescheuert aufgeführt wie ihre ebenfalls besoffenen Begleiter... Zu den Männertag-Besäufnissen kann ich nicht viel sagen, dieser "Ehrentag" wurde im Osten offiziell nicht gefeiert. Wenn das also Ihre Auffassung von Gleichberechtigung ist: Bitteschön. Machen Sie das doch, wann Sie wollen - am Frauentag (mit oder ohne Hurra), am "Männertag" (mit oder ohne Kater) oder auch an jedem x-beliebigen Tag... Ich bin übrigens kein Alkoholgegner und der erste Beitrag erzeugt bei mir ebenfalls deutliche ???
Sorry, ein Mißverständnis. Ich habe nicht als Frau sondern als Mann geschrieben. Ich kenne diesen Tag schon immer als Männertag (und natürlich gab es als Pendant den Frauentag am 8.5.). Nach der Wende nun gab es auf einmal neben dem Frauentag noch den Muttertag und aus dem Männertag wird mehr und mehr ein Vatertag. Aber einen Männertag gibt es nicht mehr. Gegen diese Umdefinition des mir so bekannten Männertags habe ich oben geschrieben. Nun kann man sich fragen, warum man ein Geschlecht ehren soll. Kann man. Aber das gilt dann halt symetrisch. Generell ist es einfach so, daß man im Alter etwas konservativ wird und wenn Dinge sich ändern, die man lange kannte, dann ist das nicht immer so toll. Ansonsten ging es mir darum, daß am Frauentag und am Muttertag jede Publikation eine Menge Positives schreibt. Am Männer/Vatertag wird viel weniger derart geschrieben und nun hier noch bzgl. Kater ...
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