Weight Watchers: Punkt, satt und Sieg?

Von Jens Lubbadeh

Weight Watchers: Jedes Böhnchen ein Pünktchen Fotos
obs/ Weight Watchers

Weight Watchers ist eines der größten und erfolgreichsten Diät-Netzwerke der Welt. Doch es gibt kaum unabhängige Studien über die Effektivität des Punkte-Ernährungssystems. Wie gut ist Weight Watchers wirklich? Fünf Kritikpunkte, die man kennen sollte.

Ein vorbildlicher Tag im Leben eines Weight Watchers könnte so aussehen: Zum Frühstück Pumpernickel mit Quark und Käse. Das bringt nur sechs Punkte aufs Konto und macht ordentlich satt. Der Kaffee (schwarz) ist sogar umsonst. Mittags in der Kantine keine Rostbratwürstchen, sondern nur Kartoffeln, Soße und Brokkoli (zwölf Punkte). Dazu ein alkoholfreies Bier (zwei statt vier Punkte), als Nachtisch eine kleine Sünde: Mousse au Chocolat (vier Punkte). Nach dem abendlichen Gurkensalat (fünf Punkte) sind 29 Punkte vom persönlichen Punktekonto verbraucht. Zwei darf man noch verbraten, aber wofür? Einen Apfel, oder doch lieber eine Handvoll Chips?

Weight Watchers macht aus der Ernährung eine Punktewelt, in der es von Ananas bis Zwiebelsuppe für alles Ess- und Trinkbare eigene Punktewerte gibt. Für jeden Abnehmwilligen wird eine täglich erlaubte Punktezahl errechnet, die man verbrauchen darf. Hält der Weight Watcher sich daran, nimmt er ab. Doch das System hat Grenzen: Fünf Probleme von Weight Watchers.

1. Das Weight-Watchers-Punktesystem vereinfacht stark

Nach dem ursprünglichen Punktesystem waren für die Punkteformel von Weight Watchers vor allem Kalorien-, Fett- und Ballaststoffgehalt maßgeblich, so hatten eine Handvoll Chips und ein Apfel gleiche Punktwerte. Das kann nicht richtig sein, sagte sich Weight-Watchers-Chef David Kirchhoff, als er vor einigen Jahren die Leitung des weltgrößten kommerziellen Abnehmnetzwerks übernahm. Er war der Ansicht, das Punktesystem sei zu grob.

Den Brennwert eines Lebensmittels ermitteln Lebensmittelchemiker durch das Verbrennen in einem Kalorimeter. Apfel rein, Lichtbogen an, wuuuusch - zurück bleibt ein Häufchen Asche. Leider ist der menschliche Körper kein Ofen, manche Stoffe in der Nahrung kann der Körper nicht verwerten, etwa die in Pflanzen enthaltene Zellulose. Vom gemessenen Wert wird deshalb der Brennwert der unverdauten Rückstände abgezogen.

So funktioniert Weight Watchers
Prinzip
Das kostenpflichtige Programm von Weight Watchers ist weniger eine Diät als ein Ernährungssystem. Abnehmwillige sollen ihre Gewohnheiten langfristig umstellen, um so ihr gewünschtes Gewicht zu erreichen und zu halten. Alle Lebensmittel sind erlaubt, jedes hat einen nach einer speziellen Formel zugeordneten Punktwert.
Punktesystem
Jeder Abnehmende errechnet anhand seiner Körperdaten sein individuelles Punktekonto, das er für Essen täglich "ausgeben" darf. Beispiel: Ein 38-jähriger Mann, 1,89 Meter groß, Büroarbeiter, hat etwa 30 Punkte zur Verfügung. Zusätzlich hat man noch einen wöchentlichen Punktwert, den man sich nach Belieben aufteilen kann. Mit Sport kann man sich Punkte hinzuverdienen. Anstatt täglich Punkte zu zählen, kann man auch sogenannte Sattmacher-Tage einlegen. An diesen darf man bestimmte Lebensmittel nach Belieben essen, die von Weight Watchers als "Sattmacher" definiert werden.
Lebensmittel-Punktewerte
Die Formel für die Punktberechnung eines Lebensmittels berücksichtigt Kalorien- als auch Nährstoffgehalt. Positiv auf den Wert wirkt sich ein hoher Gehalt an Ballaststoffen aus, negativ ein hoher Fettgehalt. Die meisten Obst- und Gemüsesorten haben einen Punktwert von 0, von ihnen kann man unbegrenzt essen. Sie und einige andere Lebensmittel werden von Weight Watchers als "Sattmacher" eingestuft. Die genaue Berechnungsformel ist Betriebsgeheimnis.
Beispiele
Brötchen: 4 Punkte
Vollkornbrot: 3 Punkte (Sattmacher)
Kaffee: 0 Punkte
Cappuccino: 1 Punkt
Portion Cornflakes: 3 Punkte
große Portion Pommes (Backofen): 8 Punkte (frittiert: 16 Punkte)
100 Gramm Nudeln: 4 Punkte (Sattmacher)
Rumpsteak: 5 Punkte
Döner Kebap (Lamm): 16 Punkte (Geflügel: 13 Punkte)
Cheeseburger: 8 Punkte
Bratwurst: 8 Punkte
Tiefkühlpizza: circa 20 Punkte
Rotbarschfilet: 3 Punkte (Sattmacher)
Portion Milchreis: 3 Punkte
alle Gemüse außer Oliven, Avocado und Maniok: 0 Punkte (Sattmacher)
alle Obstsorten (frisch): 0 Punkte (Sattmacher)
Treffen
Eine wichtige Säule des Konzepts sind die regelmäßigen Treffen. Abnehmwillige treffen dort auf Gleichgesinnte und werden von einem Coach betreut. Die Betreuer werden von Weight Watchers ausgesucht und in einem Kurzprogramm ausgebildet.
Selbst dieser sogenannte physiologische Brennwert ist nur eine Annäherung an die Realität, die sich in Magen und Darm abspielt. Kauen, einspeicheln, Magensäure produzieren - das alles kostet Energie, die der Körper erst einmal investieren muss, um die Nahrung aufzuschließen.

Netto bleiben also weniger Kalorien übrig als auf der Verpackung angegeben sind. Bei jedem Lebensmittel sind die Investitionskosten verschieden hoch, Eiweiße sind schwerer zu knacken als Fette. Deshalb führte Weight Watchers 2010 das überarbeitete Punktesystem "ProPoints" ein. Der Apfel und fast alle anderen Obstsorten haben seitdem null Punkte. Dennoch bleibt die Kritik: Ein Punktesystem kann die komplizierten Vorgänge im Körper nie in Gänze abbilden.

2. Der menschliche Körper reagiert nicht nach dem Punktesystem

Entscheidend ist auch, wie satt Lebensmittel machen. Menschen neigen dazu, immer das gleiche Nahrungsvolumen zu sich zu nehmen. Ein Apfel stopft mehr als eine Handvoll Chips - hat also eine geringere Energiedichte. Auch das wurde bei "ProPoints" berücksichtigt. Ebenso wie der glykämische Index (GI). Die Theorie dahinter: Manche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel wie etwa Weißbrot erhöhen den Blutzuckerspiegel besonders stark. Dadurch schießt der Insulinspiegel im Blut hoch und fällt genauso rasch wieder ab. Das löse Heißhungerattacken aus.

Das GI-Prinzip aber ist umstritten. Die Studienlage sei nicht eindeutig, meint das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. "Die Schlussfolgerung, dass eine Diät mit niedriger glykämischer Last das Risiko für Übergewicht senkt, lässt sich zur Zeit nicht ziehen", heißt es auf der Institutsseite. Weight Watchers benutzt den GI trotzdem.

3. Weight Watchers ist ein Unternehmen, das selbst Lebensmittel verkauft

Das Konzept von Weight Watchers ist seit Jahrzehnten wirtschaftlich erfolgreich. Monatlich 39,95 Euro kostet der Mitgliedsbeitrag in Deutschland, 42 Dollar in den USA, 19,95 Euro in Frankreich. 14,95 Euro verlangt das Unternehmen für die abgespeckte Online-Variante ohne Treffen. Insgesamt 1,5 Millionen Teilnehmer weltweit bescheren dem Unternehmen einen jährlichen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Dollar.

Mitterweile verkauft Weight Watchers in deutschen Supermärkten Lebensmittel mit eigenem Logo auf der Packung, vom Joghurt bis zur Fertigpizza. Weight Watchers wirbt auch regelmäßig mit Prominenten: In Deutschland unter anderem mit der Schauspielerin Christine Neubauer und der TV-Moderatorin Bärbel Schäfer. Manchmal schießt man beim Marketing aber auch übers Ziel hinaus. So sorgte die ZDF-Fernsehmoderatorin Andrea Kiewel für einen Skandal, als herauskam, dass sie im Fernsehen Schleichwerbung für Weight Watchers gemacht hatte und das sogar vertraglich mit dem Konzern vereinbart hatte.

4. Die Gruppenleiter sind geschulte Laien, keine Fachleute

Begonnen hat Weight Watchers 1961, als die 100 Kilogramm schwere amerikanische Hausfrau Jean Nidetch beschloss, abzuspecken - nicht allein in ihrem Kämmerchen, sondern gemeinsam mit Freundinnen. Die Gruppe wuchs schnell und wurde zum Netzwerk.

Noch immer ist die Gruppe eine der Säulen von Weight Watchers. Mitglieder nehmen regelmäßig an Treffen teil, ein Ernährungscoach betreut jeden Abnehmwilligen. Das sei vor allem geeignet für Leute, "deren Motivation durch eine Gruppe gefördert wird", sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie kritisiert aber, dass es sich bei den Gruppenleitern um "von Weight Watchers ausgesuchte und geschulte Laien" handele, die mit diesem Programm erfolgreich abgenommen haben. "Fraglich ist, ob sie aufgrund ihrer Ausbildung die Gruppen optimal leiten können", sagt Restemeyer.

Tatsächlich ist es nicht schwer, bei Weight Watchers zum Titel "Fachmann oder Fachfrau für Ernährung und Gewichtsmanagement IHK" zu kommen. Auf der Webseite heißt es: "Die Qualifizierung besteht aus mehreren Bausteinen, das Selbststudium, eine zweitägige Basisqualifikation, ein dreitägiges Intensivtraining und ein administratives Coaching." Schon nach zehn Wochen könne man ein Gruppentreffen veranstalten.

5. Unabhängig wissenschaftlich belegt ist die Wirkung nicht

Der Konzern beruft sich auf wissenschaftliche Studien, die den Erfolg des Konzepts belegen sollen. Die jüngste Untersuchung, durchgeführt vom britischen Medical Research Council erschien 2011 im Medizin-Fachjournal "Lancet". Die eine Hälfte der 772 Studienteilnehmer aus Australien, Deutschland und Großbritannien sollte sich ein Jahr lang nach dem Weight-Watchers-Programm ernähren, die andere lediglich an offizielle Ernährungsempfehlungen halten.

Das Ergebnis spricht für Weight Watchers: Die Teilnehmer dieser Gruppe hatten nach einem Jahr im Schnitt rund fünf Kilogramm abgenommen, die Kontrollgruppe weniger als halb so viel. Die Abbruchraten waren in beiden Gruppen hoch, nur etwa 60 Prozent hielten in der Weight-Watchers-Gruppe das ganze Jahr durch. Etwas weniger waren es in der Kontrollgruppe.

Allerdings steht die Unabhängigkeit der Studie und damit ihre Aussagekraft in Frage. Initiiert wurde sie unter anderem von Hans Hauner. Er ist Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der TU München und Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft, die in ihren Leitlinien zur "Prävention und Therapie der Adipositas" das Weight-Watchers-Programm hervorhebt.

Hauner ist aber auch wissenschaftlicher Berater von Weight Watchers International und erhält dafür Geld, wie er auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE bestätigte. Zudem finanzierte Weight Watchers die Studie, Hauner betont jedoch, dass "Studienplanung, -durchführung und -auswertung allein in der Verantwortung der drei Hauptautoren lagen". Seit 2000 wurde das Konzept von Weight Watchers in drei weiteren Studien untersucht. Zwei davon finanzierte der Konzern, zudem war Karen Miller-Kovach, die wissenschaftliche Leiterin von Weight Watchers International, an ihnen beteiligt.

Die einzige Studie, in die kein Geld von Weight Watchers floss und an der kein Wissenschaftler mit Bezug zum Konzern beteiligt war, erschien 2005 im "Journal of the American Medical Association". Darin wurde das alte Punktesystem von Weight Watchers mit drei anderen Diäten verglichen: der Low-Carb-Atkins-Diät, der ausgewogenen Zone-Diät und der fettarmen Ornish-Diät. 160 Teilnehmer wurden zufällig je einer der vier Gruppen zugeordnet. Weight Watchers schnitt nicht besser als andere Methoden ab. Der durchschnittliche Gewichtsverlust war mit drei Kilo pro Jahr sogar geringer als in der Ornish- (3,3 Kilogramm) und der Zone-Gruppe (3,2 Kilogramm). Nur 2,1 Kilogramm speckten die Atkins-Probanden ab. Auch bei dieser Studie zogen nur etwa zwei Drittel der Probanden das Weight-Watchers-Programm bis zum Ende durch.

Fazit: Weight Watchers kann keine Wunder vollbringen, und man sollte die Grenzen und Schwierigkeiten des Produkts verstehen. Jede Gewichtsreduktion, egal ob mit vorgefertigtem Plan oder ohne, ist eine langfristige Aufgabe, bei der es weniger um das kurzfriste Abnehmen geht als um eine langfristige Ernährungsumstellung.

Dabei können die Treffen und die Punktelandschaft helfen, eine Erfolgsgarantie oder die einzig wirksame Methode sind sie nicht. Dennoch sieht auch Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Weight Watchers "gute Erfolgsaussichten" - sofern sie ihr Ernährungsverhalten langfristig ändern.

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insgesamt 75 Beiträge
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1. Kostenlos Treppen steigen
Wheredoyouwanttogotoday? 12.06.2012
Bei uns im Haus haben jahrelang Weight Watchers Treffen stattgefunden, was ich - selbst auch nicht ganz schlank - lange Zeit beobachtet habe. Alle Teilnehmerinnen, die ich davon kannte, haben tatsächlich abgenommen, aber auch genauso, wenn nicht mehr, wieder zugenommen. Nur die eine, die jetzt regelmäßig joggt, konnte nach dem einen Jojo wieder Gewicht sichtbar reduzieren. M.E. funktioniert WW über das Geld: man zahlt recht viel, v.a. für deren Produkte, und nimmt unter dem Druck ab. Für die Zukunft richtig Essen und Bewegung lernen, wäre vermutlich billiger und effektiver. Denn was immer zu den Treffenszeiten belegt war, war nicht etwa das Treppenhaus (4. OG), sondern die beiden Fahrstühle...
2.
miruwa 12.06.2012
Zitat von sysopWeight Watchers ist eines der größten und erfolgreichsten Diät-Netzwerke der Welt. Doch es gibt kaum unabhängige Studien über die Effektivität des Punkte-Ernährungssystems. Wie gut ist Weight Watchers also wirklich? Fünf Kritikpunkte, die man kennen sollte. Weight Watchers: Wie gut funktioniert Abnehmen mit Punktesystem? - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/0,1518,819416,00.html)
Die Kritikpunkte sind durchweg berechtigt. Nur leider funktioniert das System. 25 Kilo über 2 Jahre, Gewicht seit letztem Sommer konstant. Magic?
3.
barlog 12.06.2012
Ich habe mal beruflich mit Leuten zu tun gehabt, die fit und leichter werden wollten und, weil ich das besonders gut machen wollte, hunderte von individuellen Trainings- und Ernährungsplänen geschrieben. Während die Trainingsplanung sich als recht sinnvoll herausstellte, war die Ernährungsplanung (mit vorhergehendem Ernährungsprotokoll) ziemlich uneffektiv, weil das Thema Ernährung für die meisten einfach zu komplex und unübersichtlich war sowie erworbene Ernährungsgewohnheiten und psychologische Faktoren mit einem nüchternen Plan kaum langfristig beeinflußt werden konnten. Die Erfahrungen von Kunden mit Weight Watchers fand ich sehr interessant, denn das Prinzip der (groben) Vereinfachung mittels Punktesystem findet offenbar bei vielen einen Zugang zum Unterbewusstsein, wo bekanntlich entschieden wird, ob man sich den Schokoriegel reinschiebt oder nicht. Auch das, hier im Artikel nicht erwähnte, Verrechnungssystem mit Punkten für sportliche Betätigung begreifen wesentlich mehr Menschen als entsprechende Empfehlungen aus wissenschaftlichen Quellen. Eigentlich gar nicht so schlecht von der Grundidee, schade nur, daß die Menschen sich immer weniger bewegen . ..
4.
muellerthomas 12.06.2012
Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?Alle Teilnehmerinnen, die ich davon kannte, haben tatsächlich abgenommen, aber auch genauso, wenn nicht mehr, wieder zugenommen.
Wann haben die Teilnehmerinnen wieder zugenommen? Noch während sie regelmäßig zu den Treffen gegangen sind?
5. Poseidonkenner
poseidonkenner 12.06.2012
Die "Erkenntnisse" kann ich nur alle bestätigen. Als leidgeprüfter Übergewichtiger quäle ich mich seit Jahren durch alle möglichen Diäten. Weigth Watchers habe ich bereits zweimal jeweils ein halbes Jahr mit zeitweisem Erfolg durch gemacht. Leider hat der JoJo-Effekt dann aber wieder gnadenlos zugeschlagen. Ich fürchte, ich bin ein hoffnungsloser Fall. Obwohl ich m. E. wirklich nicht zu viel und zu bedenkenlos esse und trinke (trinke z. B. seit 10 Jahren nichts anderes als Wasser oder Tee) nehme ich immer wieder zu. Es muss wohl auch etwas mit einer genetischen Veranlagung zu tun haben. Nach Auskunft meiner Ärzte kann eine krankhafte Disposition allerdings nicht festgestellt werden. Es bleibt als Konsequenz nur noch ein in Hinsicht auf Nahrungsaufnahme ein relativ freudloses und wenig abwechslungsreiches Dasein.
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Zum Autor
  • Jens Lubbadeh ist Redakteur bei "Technology Review". Während seines Biologiestudiums hatte er auch manchmal einen weißen Kittel an, war aber jedesmal froh, wenn er ihn wieder ausziehen konnte.

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