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Knifflige Frage bei "Wer wird Millionär": Was ist ein "Diabetes-Warnhund"?

Diabetes-Warnhund Shirley (Links): Speziell ausgebildeter Labrador Retriever Zur Großansicht
REUTERS

Diabetes-Warnhund Shirley (Links): Speziell ausgebildeter Labrador Retriever

Welche speziell ausgebildeten Vierbeiner können im Ernstfall Leben retten? Das war die zehnte Frage, die Günter Jauch seinem Millionen-Kandidaten Thorsten Fischer stellte. Die richtige Antwort: Diabetes-Warnhunde. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier.

Bei Therapien oder der Bewältigung des Alltags können Hunde eine wichtige Rolle spielen. Die Tiere helfen Patienten mit Angststörungen, lotsen Blinde durch den Straßenverkehr und sorgen für gute Laune bei Demenzkranken. Auch bei Diabetes können speziell ausgebildete Hunde helfen.

Darauf zielte die zehnte Frage in der Sendung "Wer wird Millionär?" mit Günter Jauch am Freitagabend ab. Welcher Vierbeiner im Ernstfall Leben retten könnte, sollte Thorsten Fischer beantworten. Der Gastronom aus Hannover bekam als eine von vier möglichen Antworten Diabetes-Warnhunde vorgeschlagen.

Bis Günter Jauch die Antwort einloggen durfte, setzte Fischer erst noch den 50:50-Joker ein. Dann ahnte er schon, dass Hunde einen niedrigen Blutzuckerwert erschnüffeln und Alarm schlagen könnten. Zur Sicherheit befragte er dann doch noch den Promi-Telefonjoker Wigald Boning. Der unterstützte die Vermutung. Mit der folgenden Frage holte Fischer dann den Millionengewinn.

Viele Diabetiker leiden an einer Wahrnehmungsstörung und können nicht richtig abschätzen, wann ihnen eine Unterzuckerung droht. Im schlimmsten Fall kippen die Diabetiker dann einfach um. Einige Hunde bemerken am Geruch von Atem und Schweiß eine reduzierte Sauerstoffsättigung bei Menschen, die auf eine Veränderung es Blutzuckerspiegels hindeutet - und können Menschen rechtzeitig warnen.

In den USA werden solche Hunde seit mehr als zehn Jahren speziell trainiert, in Deutschland bildet das Deutsches Assistenzhunde-Zentrum seit sieben Jahren Diabetiker-Warnhunde aus. Auch bei Epilepsie und Asthma können speziell ausgebildete Hunde helfen und vor einem Anfall Alarm schlagen.

ore

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insgesamt 31 Beiträge
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1. Spaziergang
Untertan 2.0 18.10.2014
Von diesen Hunden habe ich tatsächlich schon mal gehört, ansonsten vermutlich die schwerste Frage im Block.
2. Aber ohne Bahnfahrkarte keine Beförderung
Gretl7 18.10.2014
Allerdings haben diese Hunde im Gegensatz zu Blindenhunden ein Handikap - sie brauchen bei der Bahn einen eigenen Fahrschein. Dies ist die Auskunft der Mitarbeiterin im Reisezentrum der Deutschen Bahn. Sie verweigerte einem Epileptiker, der eine amtliche Beglaubigung für seinen Therapiehund vorlegte und die oben genannte Auskunft bekam. Im Gespräch erzählte er mir, dass er diesen Hund brauche, denn er erinnere ihn, dass er seine Tabletten regelmäßig nehmen müsse. Wenn also die Therapiehunde Leben retten können, warum haben sie dann nicht den gleichen Status wie andere Lebensretter, die Blindenhunde.
3. Naja...
Babsi03 18.10.2014
...als Diabetiker fand ich diese Frage jetzt nicht so schwer, aber auch so sollte es eigentlich zum Allgemeinwissen gehören. Für Epileptiker gibt's diese Hunde auch und es soll sogar welche geben, die Krebs "erschnüffeln" können...
4. Aja
ichmagsport 18.10.2014
Interessant. :-)
5. ?
phthalo 18.10.2014
Erschnüffeln die Hunde einen niedrigen Blutzuckerwert oder nicht eher das Ausscheiden/Ausatmen von Ketonen, die sich dabei bilden?
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