Fastentraining Schöner essen

Wer eine Mahlzeit schön anrichtet, der isst nicht nur genussvoller, sondern wahrscheinlich auch weniger. Das Fastentraining gibt diese Woche Tipps für mehr Stil am Tisch.


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SPIEGEL WISSEN hat ein achtwöchiges Fasten-Training entwickelt, das sich leicht im Alltag umsetzen lässt. Dies ist Teil vier von acht. Die anderen Teile finden Sie hier.


Ein Essen, das ästhetisch angerichtet ist, auf schönen Tellern, an einem aufgeräumten Tisch, schmeckt anders und ist oft befriedigender als nebenbei gegessenes Fast Food. Wir wissen das - und vergessen es oft.

In den Aufgaben dieser Woche geht es deshalb darum, ein wenig Esskultur zu pflegen. Das führt nicht nur dazu, dass es besser schmeckt, sondern erwiesenermaßen auch dazu, dass man weniger und wesentlich bewusster isst.

Auch in dieser Woche bekommen Sie zwei Aufgabenvarianten. Suchen Sie sich diejenige aus, die besser zu Ihrem Leben passt.

Für Anfänger

Ganz gleich, ob Sie abends warme oder kalte Küche bevorzugen: Widmen Sie in dieser Woche mindestens an drei Tagen Ihrem Abendbrot die volle Aufmerksamkeit. Decken Sie den Tisch schön, mit Tischdecke, Kerzen, Schüsseln. Schneiden Sie Gemüse auf, bereiten Sie das Essen schön zu, gönnen Sie sich Servietten und Vorlegebesteck. Ob Sie allein sind, mit Ihrer Familie oder mit dem Partner essen - übertreiben Sie es ruhig ein bisschen mit dem Schönmachen.
Alternative: Laden Sie an einem Tag jemanden zum Essen ein. Oder verabreden Sie sich mit Freunden in einem Restaurant, in dem Tischkultur ernst genommen wird. Beobachten Sie sich zwischendurch beim Essen: Was ändert sich, wenn man Speisen zu sich nimmt, die schön angerichtet sind und in Ruhe gegessen werden?

Für Fortgeschrittene

Auch wenn Sie schon einiges für eine bewusste oder maßvolle Esskultur tun: Jeder hat Momente, in denen im Alltag das Essen zu kurz kommt. Überlegen Sie sich kurz, welche Situationen es bei Ihnen sind; vielleicht kann Ihnen die folgende Liste helfen. Suchen Sie den Punkt heraus, der am ehesten auf Sie zutrifft:

  • Ich frühstücke im Stehen.
  • Wenn wir mit der Familie essen, ist es oft total hektisch, mehr als fünf Minuten sind wir kaum alle zusammen.
  • Bei der Arbeit esse ich oft zwischendurch, vor dem Rechner und in Hektik.
  • Wenn ich auf Reisen oder den ganzen Tag unterwegs bin, kaufe ich Snacks am Bahnhof oder Flughafen, mein normaler Essablauf gerät durcheinander.
  • Ich esse zwischendurch oft Snacks, die in meiner Wohnung herumliegen.

Haben Sie einen Punkt ausgesucht? Probieren Sie, in dieser Woche erste Schritte zu unternehmen, um das zu verändern. Setzen Sie sich zum Frühstück für fünf Minuten hin, Essen Sie bei der Arbeit bewusster, bereiten Sie ein bisschen gesunden Proviant für lange Tage auswärts vor oder achten Sie darauf, zwischendurch nicht zu essen.

Zu jeder Ausgabe bietet SPIEGEL WISSEN ein praktisches, leicht im Alltag umsetzbares Online-Coaching passend zu seinem jeweiligen Heftthema an.

Jedes Coaching dauert acht Wochen. Während dieser Zeit erhalten Sie immer freitags per E-Mail eine Übungseinheit, die Ihnen helfen kann, Ihr Leben besser zu gestalten. Hier den Newsletter bestellen:

Noch ein Zusatztipp für Ästheten: Wer im Alltag weniger und besser essen will, für den sind Wasser- und Teetrinken wichtig. Natürlich klingt der Tipp "Trink viel Wasser" erst einmal freudlos. Um dem Ganzen eine etwas sinnlichere Note zu geben, kann es helfen, sich ein schönes Glas, einen Keramikbecher oder eine besondere Karaffe zuzulegen. Der Gebrauchsgegenstand erinnert Sie dann immer wieder daran, dass ein schönes Drumherum zum guten Essen und Trinken dazugehört.

Ihr SPIEGEL-WISSEN-Team


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