Fettleber: Das hilft gegen Leberverfettung

Pommes Frites: Falsche und zu fette Ernährung können eine Fettleber entstehen lassenZur Großansicht
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Pommes Frites: Falsche und zu fette Ernährung können eine Fettleber entstehen lassen

Zu viel Fett im Bauchraum ist gefährlich, denn der Zuckerstoffwechsel gerät durcheinander. Wer unter einer Fettleber leidet, kann jedoch selbst am besten Abhilfe schaffen: mit etwas weniger Zucker und Fett in der Nahrung und vor allem mit viel Bewegung.

  • Warum das Fettgewebe am Bauch gefährlich sein kann

Normal große Fettzellen (Adipozyten) enthalten nicht nur Fett, sondern sind auch ein Depot für mehr als 50 verschiedene Hormone wie Leptin, Adiponectin, Boten- und Entzündungsstoffe sowie andere Substanzen. Diese "Adipokine" werden alle im Fettgewebe produziert. Beim normalgewichtigen Menschen erfüllen sie wichtige Aufgaben: Viele von ihnen spielen bei Entzündungen oder bei der Kommunikation zwischen Körperzellen eine Rolle. Die in den Fettzellen vorhandenen Botenstoffe beeinflussen die Funktion des Gehirns, der Leber, der Muskulatur, der Bauchspeicheldrüse und des Immunsystems sowie die Gesundheit der Blutgefäße.

"Angeschwollene Fettzellen im Bauchraum, wie sie bei Übergewicht vorliegen, produzieren vermehrt Entzündungsstoffe und Hormone, die das Fettgewebe und die Körperzellen insulinresistent machen", erklärt Jörn Schattenberg, Leberspezialist von der Universität Mainz. Normalerweise hemmt Insulin im Bauchfettgewebe die Fettspaltung. Büßt das Hormon jedoch seine hemmende Wirkung ein, läuft diese im Fettgewebe plötzlich auf Hochtouren. Die hierbei freigesetzten Fettsäuren landen zu einem größeren Teil in den Leberzellen. Gleichzeitig wird kaum mehr Adiponectin, ein leberschützendes Hormon, hergestellt.

So wie das Fettgewebe in dieser Phase insulinresistent ist, ist es auch die Leber. Infolgedessen setzt das Organ mehr Glukose frei - der Blutzuckerspiegel steigt. Die vereinfacht dargestellten Prozesse machen deutlich, dass Übergewicht im Bauchraum zerstörerische Prozesse anstoßen kann.

  • Wie Sie eine Fettleber wieder schlank machen

Die gute Nachricht ist, dass Sie Fetteinlagerungen in der Leber wieder abbauen können. Die schlechte Nachricht lautet: Es gibt keine wirklich geeignete "Pille" gegen die Fettleber. Sie müssen selbst aktiv werden. Das Zauberwort heißt Lifestyleänderungen. Dazu gehört, durch eine fettreduzierte und kalorienärmere, aber vollwertige und vitaminreiche Kost Kalorien zu sparen. Und Kalorien zu verbrauchen durch regelmäßige körperliche Bewegung.

Die meisten Menschen - sogenannte Responder - können das Fett in der Leber durch eine Änderung ihres Lebensstils relativ schnell abbauen. Doch bei manchen Menschen lassen sich mit den genannten "gemäßigten" Maßnahmen allein kaum positive Effekte auf die Fettleber erzielen. Für diese sogenannten Non-Responder - wahrscheinlich gut 30 Prozent der Menschen mit einer Fettleber - reichen eine Umstellung der Ernährung, Gewichtsabnahme und ein Plus an körperlicher Aktivität nicht aus. Sie brauchen eine radikale Ernährungsumstellung. Das ist eine Ernährung mit stark verminderter Glukose- und Fruktosezufuhr sowie mit mehr Ballaststoffen und Proteinen als bei den Respondern.

Allerdings dürfen es Betroffene mit der Gewichtsabnahme nicht übertreiben: Das Gewicht sollte pro Woche nicht mehr als 0,5 bis 1 Kilogramm absinken. Eine zu rasche Gewichtsabnahme kann eine Fettleber nämlich sogar noch verschlimmern. Damit gibt es sogar eine medizinische Begründung für ein persönliches Nein zu Radikaldiäten und Heilfasten. Ganz wichtig: Mit Fruchtzucker gesüßte Softdrinks sind tabu, denn der enthaltene Fruchtzucker greift in den Energiestoffwechsel der Zelle ein und verringert ihre Insulinempfindlichkeit.

Gerlinde Gukelberger-Felix

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insgesamt 4 Beiträge
Fangio 31.10.2012
weniger saufen. Aber das will ja keiner hören.
Zitat von sysopDas hilft gegen Leberverfettung
weniger saufen. Aber das will ja keiner hören.
wunderkerze 31.10.2012
Weniger Zucker. Aber das will ja keiner hören
Weniger Zucker. Aber das will ja keiner hören
lineman0208 28.12.2012
weniger ungesundes Fett und mehr Bewegung. Aber das will ja auch keiner hören. :)
weniger ungesundes Fett und mehr Bewegung. Aber das will ja auch keiner hören. :)
waltherwhite 16.02.2013
aber das will ja auch sicher niemand hören....
aber das will ja auch sicher niemand hören....
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  • Mittwoch, 31.10.2012 – 15:23 Uhr
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  • Kommentieren | 4 Kommentare
Diabetes mellitus
Der Diabetes mellitus (wörtlich aus dem Griechischen: "honigsüßer Durchfluss"), umgangssprachlich Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselstörung. Der Name bezieht sich auf den zuckerhaltigen Urin, an dessen Süße die Krankheit in der Antike erkannt wurde. Heute gilt Diabetes als Überbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, die durch zu hohe Blutzuckerwerte, die Hyperglykämie, gekennzeichnet sind. Der Grund dafür ist, dass Traubenzucker (Glukose) wegen eines Insulinmangels nicht mehr in die Zellen aufgenommen werden kann und sich im Blut anreichert.

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