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Gesundheitsgefahr nach Entkalkung: Teure Espressomaschinen setzen Blei frei

Schwere Vorwürfe: Teure Espressomaschinen sollen Blei freisetzen Zur Großansicht
REUTERS

Schwere Vorwürfe: Teure Espressomaschinen sollen Blei freisetzen

Überraschendes Ergebnis einer Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung: Nach Informationen des SPIEGEL fielen gerade teure Espressomaschinen durch eine hohe Bleifreisetzung auf - jeweils im Anschluss an die vorschriftsmäßige Entkalkung.

Teure Espresso-Maschinen können große Mengen giftigen Bleis abgeben. Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen des SPIEGEL eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Zwei von drei getesteten sogenannten Siebträgermaschinen, bei denen der Espresso frisch gemahlen in einem Sieb unter die Maschine geschnallt wird, fielen durch eine hohe Bleifreisetzung auf - jeweils im Anschluss an die vorschriftsmäßige Entkalkung.

Die gemessenen Konzentrationen im Zubereitungswasser lagen bis zu 100fach über dem technischen Richtwert, den ein europäisches Fachkomitee festgesetzt hatte. Mehrere Tage später ermittelten die BfR-Analytiker immer noch Werte, die diese Schwelle um das bis zu Fünffache übertrafen. Das Blei steckt wohl in verunreinigten Bauteilen der Geräte und wird von den säurehaltigen Entkalkungsmitteln herausgelöst.

"Die Bleifreisetzungen sollten minimiert werden, um die Sicherheit des Verbrauchers zu gewährleisten", mahnt das BfR, will aber die betroffenen Modelle nicht nennen. Parallel getestete Kaffee-Kapsel- und Pad-Maschinen gaben Blei nur in Spuren ab.

mhe

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insgesamt 176 Beiträge
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1. BfR will Namen nicht nennen?!
ijanssen 01.12.2013
kann beim besten Willen nicht verstehen, daß das BfR die konkret betroffenen Maschinen/ Hersteller nicht nennen will?! Was ist dann eigentlich die Untersuchung wert? Liebe Mitleser vom BfR, traut Euch mal was, Butter bei die Fische und her mit den Namen
2. Häh?
joe_blow 01.12.2013
Ist die Menge des freigesetzten Bleis proportional zum Preis? Was ist dann mit Sonderangeboten? Habt ihr nicht nur Herrn Blome sondern auch die Überschriften von Bild übernommen? Wenn ich dann den Artikel lese fällt mir erstmal ein Stein vom Herzen: meine "teure" Espressomaschine ist gar nicht untersucht worden, da kein Siebträger. Aber irgendwie beruhigt mich das jetzt auch nicht.
3. schlimm sowas
leser008 01.12.2013
Aluminium löst sich da wohl auch. Die Zitronensäure im Entkalker frisst eben die schützende Kalkschicht, so dass dann Teile des Druckgefässes offenliegen. Ich entkalke deshalb nur ca 2 mal im Jahr. Das geht aber nur wenn das Entkalken nicht automatisch gestartet wird und man weiches Trinkwasser hat. Das mit dem Blei wusste ich nicht, schlimm sowas.
4. Wie hoch
tdmdft 01.12.2013
ist den genau die Bleimenge, die ich mit einem Espresso zu mir nehme? Da diese Kernfakten gar nicht genannt werden, ist der Artikel völlig wertlos. Letztlich drängt sich der Verdacht auf, vor Weihnachten sollen Leute lieber Plastikmaschinen kaufen, deren Weichmacher viel gesünder sind, und die gottlob nach 3 Jahren Elektroschrott sind, und damit die Wirtschaft wieder ankurbel, im Gegensatz zu traditionellen italienischen Espressomaschinen, die jahrzehnte halten. Ich zieh mir jetzt gleich einen Espresso von Miss Silvia.
5.
epic_fail 01.12.2013
Zitat von ijanssenkann beim besten Willen nicht verstehen, daß das BfR die konkret betroffenen Maschinen/ Hersteller nicht nennen will?! Was ist dann eigentlich die Untersuchung wert? Liebe Mitleser vom BfR, traut Euch mal was, Butter bei die Fische und her mit den Namen
Für den Normalbürger ist die Untersuchung einen Pups wert, solange er nicht weiss, ob seine Maschine betroffen ist. DAS nenne ich modernen Verbraucherschutz. Hoch lebe der Kapitalismus!
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