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Matthias Politycki über Marathons: "Sex macht jedenfalls nicht schneller"

Jogger an der Alster in Hamburg: "Gemeinsam laufen kann ungemein verbinden" Zur Großansicht
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Jogger an der Alster in Hamburg: "Gemeinsam laufen kann ungemein verbinden"

Kann man mit Restalkohol trainieren? Sollten Männer mit ihrer Frau laufen? Was ist die Erotik des Läufers? Achim Achilles stellt 42,195 Fragen an den Schriftsteller und Marathonläufer Matthias Politycki.

Startzone. Matthias Politycki steckt mitten in der Vorbereitung zum Hamburg-Marathon. Jedes Wochenende steht ein langer Lauf auf dem Programm, die längsten über 30 Kilometer. Gerade ist sein Buch "42,195. Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken" erschienen. Mein Lieblingssatz darin: "Wer lange Läufe macht, will weder originell sein noch sich originell geben."

ZUR PERSON
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    Matthias Politycki, Jahrgang 1955, ist Autor und Läufer - beides seit mehr als 40 Jahren. Bekannt wurde der Hamburger Schriftsteller vor allem durch seinen "Weiberroman" und seine Kreuzfahrtsatire "In 180 Tagen um die Welt". Zuletzt veröffentlichte er unter anderem "Samarkand Samarkand". Sein neuestes Buch heißt "42,195 - Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken".

Der Schriftsteller sieht drahtig aus, liegt nur noch zwei Pfund über seinem idealen Wettkampfgewicht von 75 Kilogramm. Er frühstückt deftig, mit Wurst, Käse, Ei, Kaffee. Warum wir uns sofort duzen? "Wer gemeinsam viele kleine Tode stirbt, der siezt sich nicht", erklärt der Dichterfürst.

1. Frage: Salami auf Weizenmehlbrötchen? Da ballen sich leere Kohlenhydrate, Fett und totes Tier. Der letzte Läufer ohne Ernährungsreligion?

Politycki: Und ich schäme mich nicht mal. Mein Trainer ist Veganer und topfit, ich bin kein Veganer und auch topfit.

2. Frage: Am meisten leiden Form und Laune bei Qual oder Entbehrung. Muss ein Marathon-Training immer Bestrafung sein?

Politycki: Für mich ist es eine Reinigung. Ich trinke weniger Alkohol, achte auf Regeneration, höre auf meinen Körper. Es ist wie eine Kur. Nach dem Rennen kehre ich wieder ins pralle Leben zurück.

3. Frage: Eine Kur wird erst durch den Kurschatten schön. Marathonis aber sind für Lebensfreude, Sex überhaupt nicht zu gebrauchen, oder?

Politycki: In der Vorbereitung auf ein Rennen bin ich für alles Mögliche nicht zu gebrauchen. Was Sex betrifft, so macht er jedenfalls nicht schneller.

4. Frage: Und was macht schneller, abgesehen von Tempoeinheiten?

Politycki: Auch deren Gegenteil: schlafen, mit Gleichgesinnten über Rückenschmerzen jammern, wieder schlafen. Als Belohnung Schokolade mit 99 Prozent Kakaoanteil, das ist die Erotik des Läufers.

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5. Frage: Beim Liebesspiel droht immer ein Wadenkrampf, wegen Magnesiummangel. Warum finden Läufer überhaupt Partner?

Politycki: Meine Frau läuft auch. Gemeinsam laufen kann ungemein verbinden. Was gibt es Schöneres als neben einer Frau zu laufen, die man liebt?

6. Frage: Glaube ich nicht. Wettbewerbe in Beziehungen sind doch ein Killer.

Politycki: Wer läuft denn ein Rennen gegen seine eigene Frau? Mit ihr muss man es rennen. Das schweißt zusammen. Laufen macht zwangsläufig ehrlich. Bei 30 Kilometer langen Trainingsläufen ist keiner mehr politisch korrekt oder kann sich verstellen.

7. Frage: Es soll Frauen geben, die sich von ihren Läufermännern trennen, weil sie zu Spaßbremsen mutiert sind, die auf Zahlenkolonnen starren.

Politycki: Das trifft womöglich auf diejenigen zu, die für eine Zeit unter 3:30 trainieren. Wer schnell und immer noch schneller sein will, riskiert seine Ehe.

8. Frage: Du liegst mit einer Frau wenige Meter vor dem Ziel gleichauf. Lässt du ihr den Vortritt oder setzt du alles daran, vor ihr zu landen?

Politycki: Jeder, den ich schlagen kann, wird geschlagen. Da bin ich völlig emanzipiert.

Matthias Politycki (r.) mit seinem Lauffreund: Auf dem London Marathon 2013 lief der Schriftsteller seine persönliche Bestzeit Zur Großansicht
privat

Matthias Politycki (r.) mit seinem Lauffreund: Auf dem London Marathon 2013 lief der Schriftsteller seine persönliche Bestzeit

9. Frage: Schon mal während des Laufens gepinkelt?

Politycki: Wer auf eine bestimmte Zielzeit hin rennt, vertrödelt doch keine kostbaren Sekunden mit Dixi-Besuchen.

10. Frage: Wenn Läufer schon die schlechteren Ehemänner sind, sind sie vielleicht die besseren Schreiber?

Politycki: Das Laufen lehrt einen die Regeln der schriftstellerischen Arbeit noch mal ganz neu: sorgfältige Vorbereitung, kluge Einteilung der eignen Ressourcen, Überwindung von Rückschlägen, ständige Fixierung aufs Ziel. Die großen Dinge sind nicht immer so komplex, wie man sie als Intellektueller am liebsten hätte, sie sind ganz einfach.

11. Frage: Ist das nicht zu wenig?

Politycki: Zu wenig? Sich jedes Mal auf den nächsten Wettkampf einzustellen, ist ganz schön aufwendig. So viele davon, ob Bücher oder Marathons, schafft man ja ohnehin nicht im Leben. Jeder Lauf, jede Geschichte, die erzählt werden will, ist für mich das Rennen meines Lebens.

12. Frage: Man schafft sich also Bedeutung, die unabhängig von der Anerkennung anderer ist, weil man weiß, was man geleistet hat. Ist sehr deutsch, oder?

Politycki: Wenn das deutsch sein sollte, bin ich gerne deutsch. Die Medaille am Ende eines Marathons ist nur ein Stück billiges Blech. Aber für den einzelnen, der sie sich erlaufen hat, ist sie die symbolische Zusammenfassung all dessen, was dem Rennen vorausging.

13. Frage: Harald Norpoth, der 1964 Olympiasilber in Tokio über 5000 Meter holte, trainierte täglich elend lange sehr langsame Läufe - acht Stunden und mehr. Wie stehst du zu langen Einheiten?

Politycki: Ich liebe sie. Nur auf langen Läufen lässt sich Neuland erkunden. Zuvor beuge ich mich stundenlang über Stadtpläne und Landkarten und tüftele neue Strecken aus. Zum Lauf selbst nehme ich dann Ausdrucke von Google Maps mit.

14. Frage: Von denen am Ende des Trainings nur noch schweißige Krümel übrig sind.

Politycki: Matschige Zeugnisse eines veritablen Abenteuers. Vollendet wird das Ganze, wenn man den Lauf zu Hause im Stadtplan mit Leuchtmarker einzeichnet, das ergibt im Lauf der Zeit ein Netz an Strecken, das die Stadt neu strukturiert.

15. Frage: Was war Dein triumphalster Lauf?

Politycki: Der härteste war der Kilimandscharo-Marathon. 30 Grad Hitze, viel zu wenig Wasserstellen an der Strecke, elf Kilometer nonstop bergauf, dann elf Kilometer runter, und alles auf diesem harten afrikanischen Teer. Aber der triumphalste Lauf? Naja, in London bin ich PB gelaufen (persönliche Bestzeit, d. Red.).

16. Frage: Mit 57 Jahren, 3 Stunden 52 Minuten. Was hast Du all die Jahre vorher falsch gemacht?

Politycki: Gar nichts. Ich hatte in London nur alles richtig gemacht. Früher war ich natürlich schneller. Aber damals gab es noch keine Volksläufe.

17. Frage: Wie hast du denn das Laufen entdeckt?

Politycki: Ich bin in einer Jungenschule groß geworden, da war eine Siegerurkunde bei den Bundesjugendspielen Pflicht. Für mich als mittelmäßigen Sprinter jedes Jahr aufs neue ein echter Angang. Als ich ungefähr 16 war, wurden alternativ zum 100-Meter-Sprint zum ersten Mal 1000 Meter gelaufen, die ganze Klasse als Rudel. Beim Fußball war ich gern auf die Flügel ausgewichen. Nun merkte ich plötzlich, dass ich die Luft dafür hatte und ganz vorne dabei war. Großartiges Gefühl! Das wollte ich öfter haben.

18. Frage: Seit wann läufst du systematisch Marathon?

Politycki: Viele Jahre bin ich nur Halbmarathons gerannt, meinen ersten Marathon lief ich im Frühjahr 2012. Ein Jahr später London. Das Publikum dort ist phänomenal.

19. Frage: Besser als das in Berlin?

Politycki: Ach Berlin, dagegen ist doch schon das Publikum in Hamburg Weltklasse.

20. Frage: Und dein schlimmster Lauf?

Politycki: Die Schmach von Schmiedefeld. Beim Rennsteiglauf stehen hauptsächlich Bäume an der Strecke, die dich anfeuern könnten. Und am legendären Hohlweg gibt's einen Stau, man muss minutenlang Schlange stehen, bis sich jeder eingefädelt hat. Danach bist du vollkommen aus dem Tritt, schon bei der nächsten Gelegenheit pausierst du wieder.

21. Frage: Warum war das eine Schmach?

Politycki: Weil ich mich von den widrigen Umständen fast aus dem Rennen hätte werfen lassen. Ich habe keinen Charakter gezeigt und bin den Rest nur so lala abgelaufen.

22. Frage: Nimmst du so ein Rennen in dein Schmerzensbuch auf?

Politycki: Eine Niederlage bleibt eine Niederlage; ein Schandfleck ist jedoch mehr als eine Niederlage, und er bleibt ein Schandfleck. Damit muss ich als Läufer leben. Beim nächsten Marathon wollte ich die Sache natürlich unbedingt wieder wettmachen - und lief meine zweitbeste Zeit.

23. Frage: Ich gebe dir eine geheimnisvolle Pille, die dich zehn Minuten schneller macht. Würdest du sie nehmen?

Politycki: Wäre es dann noch ich selbst, der da liefe? Was sollte das für mich bringen? Ich finde es schlimm, dass so viele beim Marathon Pillen einwerfen, nicht etwa, um schneller zu werden, sondern um den Schmerz wegzudrücken. Sie wollen einen Marathon laufen, ohne die zentrale Erfahrung dabei zu machen.

24. Frage: Aber die machen sie doch: den Einlauf im Ziel!

Politycki: Das ist bereits die Belohnung. Davor kommt als zentraler Moment - und der kann sich verdammt lang ziehen -, dass du durch den Schmerz durchlaufen musst. Auch wenn du dabei langsamer werden solltest. Du musst es in voller Härte spüren, nur so kann es eine Erfahrung werden.

25. Frage: Diese Lust am Schmerz hat ja schon was Beklopptes.

Politycki: Das ist keine Lust am Schmerz. Es ist ein Sieg über den Schmerz. Bei meinem Reykjavik-Marathon war ich total verunsichert, weil dieser Schmerz nicht kam. Eine völlig neue Erfahrung. Ich fragte mich: Habe ich was falsch gemacht? Bin ich nicht an mein Limit gegangen?

26. Frage: Ich habe mit Freude gelesen, dass du unterwegs ein Wüterich seist, der sich die ganze Strecke über in lodernden Hasstiraden verzehrt.

Politycki: Wie bitte? Das habe ich doch in deinen Büchern gelesen! Nun gut, es gibt Tage, da führt man selbst beim Laufen innerliche Hassreden. Potenziell gegen alles und jeden. Vielleicht ist das so was wie eine innere Dusche.

27. Frage: Wen hasst Du am liebsten?

Politycki: Was dir die Walker, sind mir die Triathleten. Schon vom Schwimmbad kenne ich einige, die extrem Alarm schlagen, sobald sie sich ins Geschehen werfen. Wenn sie dann mit nacktem Oberkörper um die Alster rennen, dann bin ich sehr gern nur ein klassischer Langläufer, der sich darüber das Maul zerreißen kann.

28. Frage: Du rasierst dir doch bestimmt auch die Waden und guckst im Spiegel, wie die Muskelstränge hervortreten, wenn du die Zehen hochbiegst.

Politycki: Ich rasiere mir allenfalls die Brusthaare, damit die Pflaster leichter abgehen, mit denen man sich für die langen Läufe abkleben muss.

29. Frage: Bist du ein Markenfetischist? Nimmst Du Läufer in Tchibo-Klamotten ernst?

Politycki: Ich verachte eher Läufer, die Läufer wegen ihrer Kleidung verachten. In schicken Klamotten kann jeder gut aussehen, gut laufen kann er deshalb noch lange nicht.

30. Frage: Adidas oder Nike?

Politycki: Mit meinen Adidas Rom bin ich zur Schule gegangen, auf den Bolzplatz, in die Disco, ohne sie hätte ich gar nicht erwachsen werden können. Trotzdem laufe ich heute lieber in Mizuno und Brooks. Und meine Trailschuhe würde ich am liebsten sogar in der Kneipe tragen.

31. Frage: Sind Abenteuerläufe nur mit Kompass was für dich?

Politycki: Nein, auch für Abenteuerläufe brauche ich Karten oder Einheimische, mit denen ich gemeinsam laufen kann. So bin ich zum Beispiel mal in der Serengeti gelaufen. Das sind für mich die ganz großen Läufe.

32. Frage: Jaja, der edle Wilde. Läufst Du heimlich in Zehenschuhen?

Politycki: Eine ästhetische Zumutung.

33. Frage: Aber entspannend für den Rücken. Man geht einfach anders.

Politycki : Da habe ich lieber Rückenschmerzen.

34. Frage: Dein Geheimtipp für fortgeschrittene Läufer?

Politycki : Immer mit offener Hüfte laufen. Weißt du, was das bedeutet?

35. Frage: Nee, klingt aber gut.

Politycki : Ich weiß es auch nicht. Aber einer der Trainer, der mich und einen meiner Laufkumpel ein paar Monate trainiert hat, riet uns das ständig. Ehrlich gesagt, würde ich mit offener Hüfte freiwillig nicht mal irgendwo herumstehen.

36. Frage: Jetzt aber mal im Ernst - dein Geheimtipp?

Politycki: Was mir immer wieder hilft, ist das Mantra "von unten rauslaufen". Gerade wenn wir müde werden, laufen wir ja meist von oben nach unten. Man muss auf seine Schrittfolge hören, sie klingt anders, wenn man aus dem Sprunggelenk heraus läuft.

37. Frage: Hast Du jemals die Laufschuhe in die Ecke geworfen und "nie wieder!" gebrüllt?

Politycki: Ich hab mir nach einem verkorksten Dreistundenlauf sogar schon mal drei Bier auf nüchternen Magen gekippt. Ich war vollkommen am Ende.

38. Frage: Weil du einfach keinen Bock mehr hattest auf den Unsinn?

Politycki: Aber schon tags drauf hatte ich ihn wieder. Einbrüche gehören nun mal dazu, wie sonst im Leben auch.

39. Frage: Ist doch aber peinlich, wenn erwachsene Männer im Ziel zusammenbrechen und hemmungslos heulen.

Politycki: Wenn erwachsene Männer tatsächlich mal heulen, sollte man sie beneiden. Das ist echt, die reinste Katharsis ohne jedes aufgesetzte Dekor.

40. Frage: Ist dir wirklich nichts peinlich an diesem ganzen Laufzirkus?

Politycki: Doch, die Clowns sind mir peinlich, all die selbst ernannten Spaßmacher auf der Strecke, die mit ihrer Verkleidung 42 Kilometer lang lustig sein wollen. Solch eine ernste Angelegenheit wie Marathon hat es nicht verdient, infantilisiert zu werden, indem man ihn als Biene Maja läuft oder als Asterix.

41. Frage: Wenn Du morgen stürbest...

Politycki: ... würde ich heute noch mal trainieren. Es sind doch die kleinen Gewohnheiten, die uns helfen, in der Spur zu bleiben. Ohne sie laufen wir Gefahr, rapide zu verwahrlosen.

42. Frage: Apropos Verwahrlosen: Kann man mit Restalkohol trainieren?

Politycki: Man muss es sogar. Wenig im Leben ist so zwingend verbindlich wie ein Trainingsplan.

42,195. Frage: Zielsprint, bleiben noch 195 Zeichen für das Finale. Verrate mir bitte noch schnell: Wie stellt man seine Bestzeit im Alter von 57 Jahren auf?

Politycki: Mit 700 Trainingskilometern in den Beinen. Und weil man's ohnehin schon viel zu lange versäumt hat, es zu tun - mit 57 wird es wirklich höchste Zeit.

Das Interview führte Achim Achilles

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1. Nachvollziehbar!
suplesse 15.03.2015
Kann den Herrn Politycki zu 100 % nachvollziehen. Am meisten nerven die Sportler, die voll sind mit sportwissenschaftlichen Weisheiten und diese 1:1 umzusetzen versuchen. Ich habe es zwar nicht mit dem Laufen, sondern mit dem Radfahren. Aber das gleiche spielt sich auch in dieser Szene ab. Da gibt es welche, die haben schon im Frühjahr kein Gramm zuviel, sondern eher 5 kg zu wenig auf den Rippen. Viele haben ihr Trainingsprogramm über eine App auf dem Handy und befolgen die Doktrin des Handys. Kein Wunder, diese Spaßbremsen sind keine Motivation, jedenfalls für mich nicht. Man sollte sie belächeln und ihnen kein Wort glauben. Im Herbst haben sie dann Ihre 15 000 Km abgefahren, aber alles ferngesteuert, durch die Übermacht der blanken Theorie. Das würde mich total unglücklich machen. Eine Erfahrung möchte ich auf keinen Fall missen: Wie toll doch ein Weizenbier nach 100 km auf dem Rad schmeckt.
2. ...
jujo 15.03.2015
Mir hat das joggen nur mit meiner Frau Spass gemacht, heute machen wir ab Frühjahr (nach dem Frost) nordic walking, im Winter schwimmen wir. Für uns nur mit Partner denkbar, kommen gerade von einer Stunde walking aus dem Wald zurück, der Kopf ist frei, alles ist gut!
3. Parallelen!
Tristan@yours 15.03.2015
Witzig ist es schon, eigene Erfahrungen und ewige Wahrheiten widergespiegelt in diesem Text zu lesen. Nichts strukturiert mehr als ein Plan im Leben, der verbindlich unter Schmerzen und Entbehrungen durchgezogen wird. Niemand sieht das, will es sehen- das ist auch egal. DU weißt, wie es sich anfühlt und das reicht vollauf.
4. Pegida-Peter?
horstu 15.03.2015
Dass Achim Achilles den Autor von Samarkand, Samarkand (2029: Deutschland und Europa befindet sich im Bürgerkrieg mit dem islamischen Kalifat) so unkritisch interviewt, finde ich merkwürdig. Hatte er Läufer mit solcherlei Thesen nicht kürzlich erst als "Pegida-Peter" typisiert, die nur in der "Sonderwertung Springerstiefelsprint" glänzen und sich Runen-Tattoos stechen lassen? http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/achilles-verse-von-alma-achtsam-bis-porno-paule-a-1015296.html
5. Letzte Frage
dasbeau 16.03.2015
Die letzte Frage ist ja selten dämlich. Wenn man mit 56 oder 57 beginnt, Marathons zu laufen (Jahrgang '55, erster Marathon 2012), kann man ja wohl schlecht schon mit Mitte dreißig persönliche Bestzeit laufen...
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ZUR PERSON
  • Frank Johannes
    Achim Achilles

    Jahrgang 1964. Lebt verheiratet mit einer verständnisvollen Frau in Berlin, läuft aber überall, wo es wehtut. Motto des Wunderathleten und Kolumnisten: "Qualität kommt von Qual." Dabei ist es dem Vater eines lauffaulen Jungen egal, dass er trotz intensiven Trainings kaum von der Stelle kommt. Für ihn ist der Weg das Ziel. Seine Lieblingsfeinde auf dem Weg zum Ziel sind Walker und andere Pseudosportler.

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