Pressekompass Vegane Ernährung - moralisch, aber ungesund?

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan. Auch die Lebensmittelindustrie reagiert mit neuen veganen Produkten. Ist diese Ernährung tatsächlich moralisch geboten - und ist das überhaupt gesund? Das sagen die Medien.

Ein Obstkorb mit Bananen, Äpfeln, Gurken, Orangen und Ananas: Vegan und gesund?
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Ein Obstkorb mit Bananen, Äpfeln, Gurken, Orangen und Ananas: Vegan und gesund?




Forum - Diskussion über diesen Artikel
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Indigo76 07.09.2014
1.
Was auch mich so stört, ist dieser missionarische Eifer. Ich lasse jeden seinen Grünkernbratling essen und ich möchte meine Bratwurst essen, ohne ständig gesagt zu bekommen, was für ein schlechter Mensch ich bin. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die etwas ständig wiederholen, nur versuchen, sich selbst krampfhaft zu überzeugen. Was sagt das über einen Menschen, der ständig sagt, dass er der bessere Mensch ist? Ein wirklich überzeugter Veganer ist glücklich mit dem was er ist und hält ansonsten die Klappe! Jemand, der einem anderen seine Überzeugung und sein Glück nicht gönnt, kann in meinen Augen kein besserer Mensch sein!
unaufgeregter 07.09.2014
2. Mein Ding
Ich lebe seit 2 Jahren vegan. Keine MS-Schuebe mehr und div. Gelenkschmerzen sind ebenfalls verschwunden. Nehme keine Medizin gegen die MS und mir geht es hervorragend.
chania123 07.09.2014
3. Nach 25 Jahren...
... vegetarischer Ernährung leben wir seit gut einem Jahr vegan - und plötzlich sind meine Langzeitzuckerwerte wieder normal und sowohl bei meinem Mann als auch bei mir die Cholesterinwerte im grünen Bereich. Und warum? Ganz einfach, weil tierische Fette völlig weggefallen sind. Man vermeidet als Veganer also nicht nur Tierleid sondern trägt zur eigenen Gesundheit bei. Der Möglichkeit, dass wir dann in zwei oder drei Jahren evtl. zusätzlich Vitamin B12 zu uns nehmen müssen, sehen wir gelassen entgegen.
susanneuser 07.09.2014
4.
Ich habe grundsätzlich nichts dagegen wenn jemand seine Finger nicht von Fleisch lassen kann. Aber dann bitte mit Umsicht und kein Fleisch aus Massentierhaltung und vielleicht ganz bewusst nur einmal die Woche, wie es früher auch üblich war.
Mimimat 07.09.2014
5. Zustimmung!
Zitat von Indigo76Was auch mich so stört, ist dieser missionarische Eifer. Ich lasse jeden seinen Grünkernbratling essen und ich möchte meine Bratwurst essen, ohne ständig gesagt zu bekommen, was für ein schlechter Mensch ich bin. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die etwas ständig wiederholen, nur versuchen, sich selbst krampfhaft zu überzeugen. Was sagt das über einen Menschen, der ständig sagt, dass er der bessere Mensch ist? Ein wirklich überzeugter Veganer ist glücklich mit dem was er ist und hält ansonsten die Klappe! Jemand, der einem anderen seine Überzeugung und sein Glück nicht gönnt, kann in meinen Augen kein besserer Mensch sein!
Ich frage mich (eigentlich nicht wirklich), wie ein Veganer oder auch Vegetarier reagieren würde, wenn ich ihm ständig die besagte Bratwurst aufzwingen wollen würde ("Erst durch Fleischgenuss haben wir evolutionär die Intelligenz entwickelt, also mach jetzt!").
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